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Entiac: „RFID ist in der Automotive-Industrie nicht mehr aufzuhalten“

Artikel | von ENTIAC | 01. Juni 2015

Entiac entwickelt AutoID-Lösungen mit dem Fokus auf mittelständische Automobilzulieferer

Nahezu alle großen Automobilisten verfügen über umfangreiches Know-how rund um die RFID-Technologie. Der Spezialist für ERP- und AutoID-Lösungen in der automobilen Produktion und Logistik, Entiac, fokussiert jedoch verstärkt auf mittelständische Zulieferer der Automobilisten, um diese mit maßgeschneiderten Lösungen zu unterstützen und baut dabei auf 20 Jahree Branchen-Know-how. Im Interview berichtet Geschäftsführer Johannes Szarata über den Wandel von Entiac vom reinen IT-Haus zum AutoID-Lösungsanbieter. Dabei steht für den Geschäftsführer eines fest: „RFID ist in der Automotive- Industrie nicht mehr aufzuhalten. Wir werden uns dazu in 2015 verstärkt positionieren und bezahlbare Lösungen bei unseren Kunden im Zulieferer-Mittelstand implementieren.“

Johannes Szarata, Geschäftsführer, Entiac, im Gespräch mit „RFID im Blick“

Herr Szarata, wie sehen Sie die Automotive-Branche mit Blick auf das Einsatzpotenzial der RFID-Technologie?

Johannes SzarataJohannes Szarata Aus meiner Sicht ist die Branche zweigeteilt. Auf der einen Seite befinden sich die Automobilisten und die Tier-1-Lieferanten, die eine oftmals kooperative Entwicklungsarbeit an neuen Modellen eng verbindet. Tier-1-Zulieferer und Automobilisten eint somit die Denk- und Sichtweise hinsichtlich ihrer eigenen Prozesse. Das Bewusstsein gegenüber dem Einsatz innovativer Technologien ist deutlich ausgeprägter als bei Tier-2-Zulieferern. Aus unserer rund 20-jährigen Arbeit, davon die letzten 11 als heutige Entiac, stehen wir insbesondere an der Seite der Tier-2-Lieferanten und haben daher eine gute Sicht auf ihre Herausforderungen, um den Anforderungen ihrer Kunden, den Tier-1-Lieferanten und den Automobilisten, gerecht zu werden. Das Potenzial für den Einsatz der RFID-Technologie ist aber in allen in der Automotive- Industrie beteiligten Unternehmen gegeben.

Mit welchen Herausforderungen sehen sich die Tier-2-Lieferanten konfrontiert?

Die Lieferanten sehen sich, wie alle Beteiligten in der automobilen Wertschöpfungskette, mit der Anforderung konfrontiert, zunehmend auf Basis effektiver Prozesse kostenoptimiert zu arbeiten, ohne die Qualität der hergestellten Produkte aus dem Auge zu verlieren. Einfach gesagt bedeutet dies, hohe Qualität schnellstmöglich zu einem günstigen Preis zu liefern. Ist das Prozessdenken im Umfeld der Automobilisten und der Tier- 1-Lieferanten sehr ausgeprägt, sind bei Tier-2-Lieferanten, die zum Teil nicht ausschließlich in die Automobilindustrie liefern, Strukturen zu finden, die eine Unterstützung bei Prozessen notwendig machen, um die Ansprüche ihrer Kunden zu erfüllen.

Wie geht Entiac bei der Beratung und der Integration vor?

Für uns und unsere Kunden ist es von Vorteil, dass wir nicht nur ein langjährig erarbeitetes Branchen-Know-how mitbringen, sondern unseren Fokus insbesondere auf die Anforderungen mittelständischer Unternehmen gerichtet haben. In Gesprächen ist es für uns somit immer das übergeordnete Ziel, exakt zu definieren, wo die Prozesse beim Kunden Optimierungsbedarf erkennen lassen. Nur so kann die Zusammenstellung aller Komponenten von der Hardware bis zur Software in dem Maße erfolgen, wie sich die Lösung im Anschluss für den Kunden auch rechnet. Selbst wenn eine technologisch innovative Lösung möglicherweise einen erweiterten Funktionsumfang aufweist, aber nicht zu den Budget-Vorstellungen des Kunden passt, wird es kaum möglich sein, eine Lösung zu integrieren. Der passenden Beratung kommt beim Thema RFID aus unserer Sicht eine entscheidende Rolle zu.

Wo liegen aus Ihrer Sicht noch ungelöste Herausforderungen für den breiten RFID-Einsatz bei Automotive-Zulieferern?

Ungelöste Herausforderung sehe ich nicht. Die Technologie ist ausgereift und softwareseitig können wir nahezu jede Anforderung auf Basis von Standardlösungen implementieren.

Einzig das Bewusstsein für innovative Lösungen muss sich noch verfestigen. Dazu ist eine kundige Beratung notwendig, die auf die direkten Bedürfnisse der Unternehmen Rücksicht nimmt. Ein Bewusstsein für die Technologie kann, auch heute noch, immer am anschaulichsten über einen Praxistest vor Ort beim Kunden in seinen Prozessen geschaffen werden. Daher sind Testaufbauten und Pilotanwendungen fester Bestandteil unserer Projektplanung, ganz gleich, welche Technologie am Ende zum Einsatz kommen soll.

Letzte Änderung am Montag, 01 Juni 2015 11:33
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