„RFID im Blick“ Reportage: RFID-Systemintegration 2015

Anja Van Bocxlaer

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Die Technologie ist bereit – Ihr Unternehmen auch?

RFID-Systemintegration 2015Von Jan Phillip Denkers, „RFID im Blick

Selbst komplexe Herausforderungen sind heute mit RFID lösbar. Vorausgesetzt, die Beratung ist umfassend und vom Know-how erfahrener Systemintegratoren geprägt.

Funktioniert RFID-Systemintegration nach Schema F? Jein, so lautet die Antwort etablierter Systemhäuser und Lösungsanbieter in 2015. Die zahlreichen Vorteile und Mehrwerte der RFID-Technologie hinsichtlich der Optimierung von Prozessen in nahezu allen Bereichen eines Unternehmens werden auf Basis intelligenter Systemlösungen grundsätzlich realisierbar. Die Vielzahl der Möglichkeiten in Anwendungen, deren Umfeld von Unternehmen zu Unternehmen mitunter stark variiert, ist gleichzeitig die größte Herausforderung für den Integrator. Auch in 2015 ist somit das Simulieren und Testen im realen Umfeld von RFID-Applikationen ein entscheidender Teil der Systemintegration. Dennoch: Die Technologie ist ausgereift und das Know-how der Lösungsanbieter ist umfangreich und vielschichtig. Wer sich also jetzt Experten ins Boot holt, spart Kosten, schützt seine Investitionen und ist für zukünftige Herausforderungen gerüstet.

OPC-UA wird Aufwände in der RFID-Systemintegration reduzieren

Harting setzt große Erwartungen in den kommenden Standard OPC-UA bei der RFID-Systemintegration – ebenso wie innovative Industrieunternehmen

Harting IT System IntegrationPeter Feldmann, Business Development, Harting IT System Integration, im Gespräch mit „RFID im Blick“

„Die Vielfalt unterschiedlicher eingesetzter Systeme – gerade im Automotive-Umfeld kommen mitunter sieben bis acht unterschiedliche AutoID-Technologien zum Einsatz – kann mit OPC-UA und UHF-RFID-Applikationen deutlich reduziert werden.“

RFID-Applikationen sollen nicht nur innovativ sein und effiziente Prozesse ermöglichen – nein, die Hardware muss langlebig und die Schnittstellen müssen universell sein. Individuelle Systeme haben immer den Nachteil möglicher hoher Folgekosten, verursacht durch Kompatibilitätstest bei Erweiterungen. Mit OPC-UA soll ein Schlussstrich unter Unsicherheiten gezogen werden und die RFID-Systemintegration sicherer und kostengünstiger werden, so die Vision von dem Unternehmen Harting, das die Standardisierung von OPC-UA für AutoIDApplikationen federführend vorantreibt. „Die Basics stehen und das Interesse im Markt ist so groß, dass wir erste RFID-Pilotprojekte auf Basis von OPC-UA gemeinsam mit Industrieunternehmen umsetzen“, berichtet Peter Feldmann von Harting und erläutert, welche Vorteile für Integratoren und Anwender realisiert werden können.

Investitionssicherheit durch Standards

Die Individualisierung von Produkten erfordert Investitionen in der Produktion und beflügelt den Einsatz von RFID – zunehmend auch über Branchengrenzen hinweg

7iD TechnologiesThomas Erkinger, CEO, 7iD Technologies, im Gespräch mit „RFID im Blick“

„Bei Lösungskonzepten auf Basis unserer Software erleben wir häufig einen Aha-Effekt beim Kunden, da diese Konzepte sich oft deutlich von vorgefertigten Lösungen unterscheiden.“

Die produzierende Industrie hat sich zum Motor der RFID-Technologie aufgeschwungen und befruchtet so nachgelagerte Prozesse. Der Trend von Insellösungen hin zur übergreifenden Nutzung von RFID ist global – was für Thomas Erkinger, CEO des Systemhauses 7iD, bedeutet, dass vollumfänglich auf Standards setzende Lösungen stärker nachgefragt werden, wie es in den USA bereits der Fall ist. Im Interview mit „RFID im Blick“ richtet er den Blick auf die geänderte Bedeutung von RFID in einer zunehmend vernetzten Produktion.

 

„RFID ist in der Automotive-Industrie nicht mehr aufzuhalten“

Entiac entwickelt AutoID-Lösungen mit dem Fokus auf mittelständische Automobilzulieferer

EntiacJohannes Szarata, Geschäftsführer, Entiac, im Gespräch mit „RFID im Blick“

Hände frei!

Angetrieben von der kontinuierlichen Suche nach neuen Lösungen, entwickelt Entiac Lösungen basierend auf Datenbrillen für Industrie und Logistik – und stößt damit auf großes Interesse.

Nahezu alle großen Automobilisten verfügen über umfangreiches Know-how rund um die RFID-Technologie. Der Spezialist für ERP- und AutoID-Lösungen in der automobilen Produktion und Logistik, Entiac, fokussiert jedoch verstärkt auf mittelständische Zulieferer der Automobilisten, um diese mit maßgeschneiderten Lösungen zu unterstützen und baut dabei auf 20 Jahree Branchen-Know-how. Im Interview berichtet Geschäftsführer Johannes Szarata über den Wandel von Entiac vom reinen IT-Haus zum AutoID-Lösungsanbieter. Dabei steht für den Geschäftsführer eines fest: „RFID ist in der Automotive- Industrie nicht mehr aufzuhalten. Wir werden uns dazu in 2015 verstärkt positionieren und bezahlbare Lösungen bei unseren Kunden im Zulieferer-Mittelstand implementieren.“

Mehr als eine Evolution

Ein Overhead-RFID-System erweitert die Möglichkeiten von RFID-Anwendungen

IdentproMichael Wack, Geschäftsführer und Paul Drolshagen, Marketingleiter, Identpro, im Gespräch mit „RFID im Blick“

Identifikation, Positionsbestimmung und Richtungserkennung mit einem kompakten Gerät unter der Decke montiert – was nach Zukunft klingt, kann schon bald in ersten Anwendungen Realität sein. Lösungsanbieter Identpro setzt ein neuartiges System in ersten Pilotphasen bei Industrieunternehmen ein, um Anwendungen zu implementieren, die auf herkömmlichem Weg nur mit umfangreichen technologischen und finanziellem Aufwand zu realisieren wären. „Bei Systemlösungen können wir auf diese Weise neue Wege beschreiten“, sagt Identpro- Geschäftsführer Michael Wack. Doch auch bei innovativen Lösungen, wie dem neuen Overheadsystem, ist das Testen der Lösung unter realen Bedingungen der entscheidende Schritt, um die Funktionalität unter Beweis zu stellen.

Letzte Änderung am Dienstag, 02 Juni 2015 22:45
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