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RFID von Beginn an richtig eingesetzt, steigert die Effizienz und vermeidet systemische und finanzielle Sackgassen

Artikel | von Winckel | 16. Juni 2015
RFID-Aktivitäten müssen zentral organisiert sein - Nahezu jeder Automobilist nutzt RFID oder hat den Einsatz in Projekten getestet. Eine Bündelung aller unternehmensweiten Aktivitäten führt zum Erfolg. RFID-Aktivitäten müssen zentral organisiert sein - Nahezu jeder Automobilist nutzt RFID oder hat den Einsatz in Projekten getestet. Eine Bündelung aller unternehmensweiten Aktivitäten führt zum Erfolg.

„Inseldenken blockiert die RFID-Integration“

Die RFID-Technologie ist ein Hebel für effiziente Prozesse in der Automobilindustrie. Die heute verfügbare Hardware ist technisch ausgereift und für Integratoren trotz ihrer Komplexität beherrschbar. Wer RFID in seinen Prozessen einsetzen will, braucht einen Partner, der die Branche von A bis Z kennt und sowohl die Abläufe beim Hersteller als auch beim Zulieferer versteht. Die Vermittlung zwischen allen Beteiligten ist das entscheidende Puzzleteil für effizienzsteigernde RFID-Applikationen. Um jedoch von Beginn eines RFID-Projektes an die richtigen Entscheidungen zu treffen, bedarf es eines ganzheitlichen Blickes sowie eines umfangreichen System-Knowhows, welches Winckel vermitteln will.

Jörg Bald, Geschäftsführer, und Dr. Erhard Schubert, RFID Projektmanagement, Winckel, im Gespräch mit „RFID im Blick“

RFID muss raus aus der Nische!

Jörg Bald und Dr. Erhard Schubert wollen RFID-Anwendungen in der Automotive-Industrie aus den Nischen herausholen. Das sei der einzige Weg, um nicht nur effiziente Prozesse über zahlreiche Bereiche eines Unternehmens hinweg zu realisieren, sondern auch, um ein enormes Amortisationspotenzial bei Investitionen in innovative Lösungen nicht brach liegen zu lassen. „Ein Beispiel: Teile, die lackiert werden, sollen gekennzeichnet werden. RFID ist hier die einzige Lösung, da Barcodes nach dem Lackiervorgang nicht mehr lesbar wären. Also wird eine RFID-Applikation integriert – allerdings ausschließlich im Bereich der Lackierung. Zahlreiche weitere Potenziale in vor- oder nachgelagerten Prozessen werden außer Acht gelassen und so Effizienzgewinne leichtfertig verschenkt. Inseldenken ist der RFID-Blockierer schlechthin“, beschreibt Jörg Bald eine Herangehensweise, die mit der richtigen Beratung im Vorfeld in eine andere Richtung gelenkt werden kann.

Jörg BaldJörg Bald„Wir wollen jedoch Zulieferer, die RFID noch nicht nutzen, motivieren den Mehrwert der Technologie für ihre eigenen Prozesse zu sehen und nicht nur für die OEMs RFID-Transponder aufzubringen, die von ihnen selbst nicht genutzt werden.“

Das RFID-Label als Ausgangspunkt

Der Auswahl des passenden Labels kommt in jeder RFID-Anwendung eine entscheidende Rolle zu, so Jörg Bald: „Mit Standardprodukten wird kaum eine Anwendung effizient funktionieren, zu viele Faktoren hängen von der Auswahl des Inlays, Deckmaterials und Klebers, sowie den Druckern und Spendesystemen ab. Funktionieren Labels und Aufbringung nicht, werden RFID-Projekte schneller auf Eis gelegt, als dass sich Mehrwerte zeigen könnten. Eine weit verbreitete Ansicht im Markt ist, dass Verbrauchsmaterialien der ausschlaggebende Teil einer ROI-Berechnung sind.“

Beraten und vermitteln

Unternehmen aus dem Bereich der Automobilindustrie arbeiten oftmals bereits intensiv mit Herstellern von Automatisierungstechnik zusammen. Die Hardwareauswahl steht somit für Winckel nicht bei jedem Projekt im Mittelpunkt. „Wir sehen uns als Berater für die Integration. Ist ein Hersteller mit seinen Technologie- Zulieferern zufrieden, werden wir keinen Wechsel empfehlen, auch ist bei Einsatz des globalen Standards EPC UHF Class I Gen 2 die Kompatibilität unterschiedlicher Hardwarekomponeten gegeben. Wir unterstützen vielmehr bei der Integration und zeigen das umfangreiche Potenzial auf, das aus der richtigen Nutzung der RFID-Technologie entsteht. Gemeinsam mit den entsprechenden Abteilungen bereiten wir erfasste Daten so auf, dass sie ohne zeitlichen Verlust im SAP des Kunden genutzt werden können“, erklärt Jörg Bald.

Know-how ist Investitionsschutz

Der Erfolg der deutschen Automobilindustrie basiert auf einer verteilten Fertigung. Zulieferer bringen ihr spezielles Know-how in bestimmte Bauteile und Module ein, die vom Hersteller zu einem Premiumprodukt zusammengestellt werden. Sowohl die Entwicklung als auch die Fertigung finden auf einem hohen Niveau statt. Von Beginn an richtig eingesetzt, unterstützt die RFID-Technologie Zulieferer und Hersteller in ihren Prozessen. Sind die Unternehmen der Automobilindustrie Experten auf ihrem Gebiet, bedarf es ebenso der Unterstützung von RFID-Experten. „Wird von Anfang an RFID-Expertenwissen von einem branchenerfahrenen Berater und Integrator mit einbezogen, kann ein Unternehmen den richtigen Weg der Optimierung ohne unnötige Investitionsverluste gehen. So wird RFID zu keiner Zeit zum Problem für den Nutzer“, so Dr. Schubert.

Letzte Änderung am Dienstag, 16 Juni 2015 12:00
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