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„RFID im Blick“ Reportage: RFID-Reader 2015

Anja Van Bocxlaer

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Anja Van Bocxlaer

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RFID im Blick

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RFID ist Standard, nicht nur eine Zusatzoption

RFID-Reader 2015Von Dunja Kandel, „RFID im Blick

Welchen Status quo hat in RFID-Readertechnologie in 2015? Die Antworten: Die Technologie wird weiter verfeinert, in puncto Leistungsfähigkeit optimiert und mit anderen Technologien kombiniert: Im Bereich der passiven UHF-Technik bringen adaptive Antennentechnologien mit Selbstoptimierungoptionen und selektives Lesen zusätzliche Intelligenz in die Geräte, schaffen erweiterte Auswertefunktionen und erleichtern den Integrationsaufwand. Die Kombination der RFID-Technologien mit Sensorik, Overheads als eine „neue“ Klasse von Lesesystemen sowie aktive RFID-Systemlösungen mit Alarm- und Ortungfunktionen erweitern das Einsatzspektrum.

Alle Frequenzen sind gleichberechtigt!

LF- und HF-Systeme haben speziell in physikalischen Grenzbereichen ihre Berechtigung. Die Eigenschaften von UHF-Systemen können dann sogar hinderlich sein.

AEG IdentifikationssystemeSimon Arch, Marketing & Sales Director, AEG Identifikationssysteme, im Gespräch mit „RFID im Blick“

„Da wir uns bei nahezu allen kundenspezifischen Entwicklungen im physikalischen Grenzbereich bewegen, setzen wir oftmals wegen der geringeren Störanfälligkeit auf LF und HF.“

LF- und HF-Systeme geraten zunehmend aus dem Blickfeld potenzieller Anwender der RFID-Technologie. Zu unrecht, wie Simon Arch, AEG ID sagt. „Nur weil UHF zurzeit in aller Munde ist, heißt das noch lange nicht, dass UHF-Lösungen immer die geeignetsten sind. Physikalische Grenzen können nicht missachtet werden und oftmals werden Kernfunktionen von UHF-RFID wie beispielsweise Antikollision und hohe Lesereichweiten nicht zwingend benötigt.“ Weshalb daher LF und HF auch in Zukunft ihre Berechtigung in zahlreichen Applikationen in der Industrie, Logistik, Zutrittskontrolle oder Inventarisierung behalten, erläutert Simon Arch im Gespräch mit „RFID im Blick“.

Payment und RFID - Zwei Bereiche unter einem Dach

Im neuen Geschäftsbereich Payment verfolgt Feig Electronic ehrgeizige Ziele. Auch der RFID-Bereich soll international und in den vertikalen Märkten weiter wachsen.

Feig ElectronicDennis Fuchs, Vertriebsleiter OBID und Stephanus Becker, Sales Director Payment, Feig Electronic, im Gespräch mit „RFID im Blick“

„Die Zahlungsarten werden vielfältiger, aber die Grundanforderung bleibt: Ein Payment-Device muss sicher, zuverlässig und schnell sein und technisch alle Zahlungsarten unterstützen.“

Die Markterschließung der Bereiche Fahrgeldmanagement und Vending sowie Payment-Lösungen vorantreiben, so formuliert Stephanus Becker, Sales Director für den neuen Geschäftsbereich Payment bei Feig Electronic, die kurzfristigen Ziele. Langfristig hat der Reader-Hersteller auch POS-Bezahlterminals im Blick. Auch im Segment UHF- und HF-RFID stehen die Weichen auf Wachstum, erklärt Dennis Fuchs, neuer Vertriebsleiter OBID, die Stoßrichtung für das RFID-Geschäft in 2015.

 

Passive UHF-RFID setzt sich branchenübergreifend durch

Vereinfachte Integrierbarkeit und zunehmend intelligente Reader-Lösungen sorgen für weitere Marktdurchdringung

Kathrein RFIDThomas Brunner, Leiter Geschäftsbereich RFID, Kathrein RFID, im Gespräch mit „RFID im Blick“

Intelligentes RFID-Erfassungssystem ARU-CSB-ELC mit „out of the box Richtungserkennung“ erhält Auszeichnung als „Bestes Produkt LogiMAT 2015“

In zahlreichen Branchen ist die UHF-Technologie im Aufwind. Die Gründe dafür liegen zum einen in der gesteigerten Leistungsfähigkeit der Systeme. Hohe Lesereichweiten, Pulkerfassung und eine intelligente Datenfilterung- und Aufbereitung direkt in den Reader-Systemen in Kombination mit einem leistungsstarken Device-Management in der Middleware ermöglichen die Realisierung von Anwendungen, die noch vor wenigen Jahren eine Vision waren.

Aktiv geschützt – mit RFID!

Auf Basis aktiver UHF-RFID-Technologie entwickelt Deister Electronic Systeme zum Schutz von Patienten, Babys, Demenzkranken und Mitarbeitern in Ämtern

deister electronicUwe Bartels, Key Account Manager Healthcare Solutions, Deister Electronic, im Gespräch mit „RFID im Blick“

„Wir haben immer die technische Umgebung in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Ämtern im Blick und passen bei Bedarf alle Hardund Softwarebestandteile an oder entwickeln Teile komplett neu.“

In zahlreichen Bereichen müssen Menschen geschützt werden: Neugeborene in Krankenhäusern vor unrechtmäßigem Zugriff ebenso wie Mitarbeiter in Ämtern vor Übergriffen oder Demenzkranke in Pflegeeinrichtungen vor dem Weglaufen. Um dies zu gewährleisten, muss ein Schutzsystem nicht nur sicher Alarme auslösen, sondern auch zahlreiche weitere Anforderungen erfüllen. Im Gespräch mit „RFID im Blick“ erläutert Uwe Bartels die Funktionsweise des auf aktiver UHFRFID- Technologie basierenden Systems „amanTag“ und spricht über die Besonderheiten des Einsatzes in den unterschiedlichen Bereichen.

RFID in Form und Funktion optimiert für den Handel

RFID-Lösungen im Retail-Bereich erfordern spezielle Lesegeräte, die hinsichtlich Design und technischer Features Benefits im Store erbringen

Nedap RetailAndreas Lorenz, Senior Product Manager, Nedap Retail, im Gespräch mit „RFID im Blick“

„Aus Sicht von Nedap liegt der größte Benefit von RFID auf der Verkaufsfläche. Eine Warenbestandsgenauigkeit von 98 Prozent und mehr, die für einen deutlich verbesserten Umsatz sorgt, lässt sich heute zuverlässig nur mit RFID erreichen.“

Im Retail-Umfeld eingesetzte RFID-Lesegeräte müssen, neben unterschiedlichen branchenspezifischen Features, etwas mitbringen, was in anderen Branchen nicht so sehr im Fokus steht: Design. „RFID-Lesegeräte, die im Store eingesetzt werden, müssen sich in das optische Gesamtkonzept möglichst nahtlos einfügen“, berichtet Andreas Lorenz, Nedap Retail. Welche Wege dabei eingeschlagen werden und welche technologischen Innovationen RFID-Lesegeräte zum Bestandteil großer Rollouts im Retail-Bereich werden lassen, darüber sprach der Sales Director mit „RFID im Blick“. Welche Rolle dabei eine unkomplizierte Integration, die Vorteile für Omni-Channel-Konzepte sowie die Skalierbarkeit der Investitionen einnehmen, sind ebenfalls Bestandteil der Betrachtung von Nedap Retail, um Benefits im stationären Einzelhandel zu ermöglichen.

Innovation mit GPS und aktiver RFID

Ganzheitliche Tracking-Lösungen mit aktiver RFID und Sensorik erschließen neue Anwendungsmöglichkeiten im Wechselbrücken- oder Behältermanagement

Bornemann AGLars Bornemann, Vorstandsvorsitzender, Bornemann AG, im Gespräch „RFID im Blick“

„Logistikunternehmen möchten im Kühl-Lkw nicht alles verkabeln und suchen daher funkgestützte Lösungen, mit denen sie die Temperaturen aus den Kühlkammern im Fahrerhaus abfragen können. Die aktive Technologie in Kombination mit Sensorik ist hier prädestiniert.“

Ortung mit aktiver RFID-Technologie besetzt sicher noch eine Nische in Deutschland. Im Zusammenspiel mit Sensorik ergeben sich jedoch neue ganzheitliche Lösungen für das Langzeitoder Live-Tracking in der Logistik. „Speziell im Behältermanagement sehen wir großes Potenzial für die aktive RFID-Technologie – besonders in Kombination mit Sensorik“, erklärt Lars Bornemann. Aber auch Fuhrparkunternehmen können von umfassenden Konzepten profitieren.

HF + UHF im Mix
(K)ein Thema in der Industrie

Mit intelligenten Reader-Speziallösungen und Sensorik komplexe Gesamtaufgaben lösen

Microsensys,Reinhard Jurisch, Geschäftsführer, Microsensys, im Interview mit „RFID im Blick“

„Wir entwickeln komplette RFID-Systemlösungen, mit denen Industrieunternehmen auch komplexe Gesamtaufgaben optimal handeln können.“

Für die Realisierung komplexer Gesamtaufgaben in der Industrie sind oft Reader-Speziallösungen gefragt: ob eine mobile Wartungsapplikation, eine Netzwerklösung für die Maschinensteuerung oder intelligente Lesetechnik für miniaturisierte Sensorund RFID-Lösungen. Das Unternehmen Microsensys entwickelt Spezial-Reader und RFID-Systemlösungen, mit denen Industrieunternehmen auch den Mixed-Einsatz unterschiedlichster Systeme mit HFund UHF-Technologie optimal handeln können.

Kürzere Integrationszeit bei UHF

Neue UHF-Modulgeneration setzt auf optimiertes Powermanagement und kleinen Formfaktor für Mobilgeräte

iDTRONICVon Roger Kochendörfer, Geschäftsführer, iDTRONIC im Interview mit „RFID im Blick“

„Embedded-Module wahren die Flexibilität für die Produktentwicklung und verkürzen die Integrationszeit.“

Muss ein Mobilgerät, beispielsweise für die Inventarisierung im Einzelhandel, mehrmals am Tag nachgeladen werden, ist dies ein klares KO-Kriterium. Für mobile UHF-Anwendungen sind stromsparende und zugleich leistungsfähige Reader-Module gefragt. Für iDTRONIC war dies der Ansporn, in die Entwicklung einer neuen Reader-Modulserie zu gehen. Kompakt, leistungsfähig und energieeffizient, so bringt Roger Kochendörfer die Ergebnisse der Entwicklungsarbeit auf den Punkt.

RFID und Voice wachsen zusammen

RFID und Sprachkommissionierung gehen neue Synergien ein und der „Smartphone-Faktor“ belebt den Mobility-Markt

Honeywell Scanning & MobilityFrank Rissler, Geschäftsführer, Honeywell Scanning & Mobility, im Gespräch mit „RFID im Blick“

„RFID ist als Standardoption gesetzt. Das Geheimnis steckt aber in der richtigen Kombination von Technologien, damit der Anwender den maximalen Nutzen hat.“

RFID und Voice wachsen zusammen, das sieht Frank Rissler als einen aktuellen Trend im Bereich Mobility: „Die bestmögliche Lösung für den Anwender ist oft eine Kombination verschiedener AutoID-Technologien.“ Honeywell schöpft dabei aus einem breiten Hardwareportfolio in Verbindung mit Know-how in der RFID-Readertechnologie. Wie der Mobility-Experte sich aktuell aufstellt und welche Rolle der Smartphone-Faktor spielt, erklärt der Regional Director im Interview.

 

RFID Reader im Überblick

Letzte Änderung am Donnerstag, 02 Juli 2015 13:43
RFID tomorrow 2017
RFID tomorrow 2017Mi, 27.- Do, 28. September
Van der Valk Airporthotel, Düsseldorf, Deutschland
80 Vorträge | 50 Aussteller | Live-Demos

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