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RFID in Fashion-Retail: Vom Proof of Concept bis zum Rollout mit Checkpoint Systems

Artikel | von Checkpoint Systems | 20. August 2015
Checkpoint Systems auf der RFID-tomorrow 2015: "Optimierung der Liefergeschwindigkeit und -genauigkeit im Warenversand – von der Herstellung bis hin zum Kunden" Checkpoint Systems auf der RFID-tomorrow 2015: "Optimierung der Liefergeschwindigkeit und -genauigkeit im Warenversand – von der Herstellung bis hin zum Kunden" BILD: Checkpoint Systems

Strategieumsetzung und Technologiewechsel mit RFID

Traditionelle Modehändler kommen an RFID nicht vorbei, wenn sie sich erfolgreich für die Zukunft am Markt positionieren wollen, sagt Geert den Hartog, Checkpoint Systems: „Der Technologiewechsel von EAS zu RFID ist daher der erste logische Schritt, um einen Strategiewechsel umzusetzen.” Johannes R. M. Vilmar-Burger bekräftigt: „RFID ermöglicht digitale Bestände und schafft damit die Voraussetzungen für verkaufsfördernde Omni-Channel- Konzepte im Handel.“ Der Komplettanbieter legt den strategischen Fokus auf RFID und richtet das Angebot an Hard- und Software sowie Beratung darauf aus, Retailer bei dem Technologiewechsel zu unterstützen.

Johannes R. M. Vilmar-Burgert und Geert den Hartog, beide Checkpoint Systems Europe, im Gespräch mit „RFID im Blick”

Geert den HartogGeert den Hartog „Wir sind bereit und in der Lage, Omni-Channel-Lösungen von der Source bis zum Shop zu bedienen. Dafür haben wir unseren Fokus verstärkt auf die Beratung ausgerichtet.“

Weshalb bekräftigen Sie, dass die Zeit reif für einen Technologiewechsel sei?

Um mit dem „Smart Shopper“ mitzuhalten, ist ein Technologiewechsel vom traditionellen hin zum digitalen Fashion-Retail unausweichlich. Der Einsatz von RFID ist die erste Stufe, denn diese Technologie schafft die Voraussetzung für digitale Bestände und legt die Basis für die zweite Stufe: Die Kommunikation mit dem Kunden, um durch gesteigerte Kundenzufriedenheit und bessere Shopping Experience den Verkauf zu fördern. Wenn wir heute Anwender beraten, wie sie sich strategisch für die Zukunft ausrichten sollten, steht RFID ganz klar im Fokus.

Bedeutet dies eine deutliche strategische Fokussierung auf RFID, obwohl Checkpoint Systems traditionell Anbieter von EAS-Systemen ist?

RFID ist unser Fokus Nummer eins. Die Verschiebung des Fokus vollzieht sich von unserem „Brot-und- Butter-Geschäft“, der Elektronischen Artikelsicherung, hin zu RFID, indem wir in R&D investieren. Neu ist auch unsere kontinuierliche Ausrichtung als Service- und Lösungsanbieter. Wir können Retailer, die bei Warensicherungslösungen bereits lang mit uns gemeinsam arbeiten, oder Händler, die unsere Etiketten beziehen, mit umfassenden Komplettlösungen unterstützen, den Technologiewechsel zu RFID umzusetzen. Wir sind bereit und in der Lage, Omni-Channel-Lösungen von der Source bis zum Shop zu bedienen. Folglich haben wir unseren Fokus verstärkt auf die Beratung ausgerichtet.

Johannes R. M. Vilmar-BurgertJohannes R. M. Vilmar-Burgert „Das größte Potenzial liegt auf der Fläche. Ist die Infrastruktur bereits vorhanden, ist der Technologiewechsel zu RFID nur ein kleiner Schritt, aber mit schnell spürbaren Benefits.“

Welche Ansatz verfolgen Sie bei der Beratung?

Die Nähe zum Kunden ist ganz wichtig. Wir haben europaweit und weltweit ein Team von 50 Beratern, die Anwender von der Roadmap, über die Pilot- oder Scale-up-Phase bis hin zum flächendeckenden Rollout unterstützen und Strategien und Workshops entwickeln. Der Kunde hat einen Ansprechpartner, der Expertise in Hard- und Software aufweisen kann, die Handelsprozesse gut kennt, versteht und diese auch abbilden kann. Ganz entscheidend ist, dass wir mit entsprechenden Tools den Business Case skizzieren: Wir führen ROI-Berechnung durch und erstellen für unsere Kunden KPI-Berichte, sodass das Unternehmen anhand der RFID-Daten seine eigenen Business-Reports generieren kann, und dabei die Datenhoheit behält.

Worin besteht der größte Effekt für Händler auf der Fläche?

Die häufigste Frage von Retailern ist: Wie gewinne ich mehr Zeit, um den Kunden auf der Fläche zu bedienen? Praktische RFID-Anwendungen zeigen, dass Mitarbeiter deutlich weniger Zeit in der Reserve verbringen und nur ein Zehntel der Zeit für Instoreprozesse wie Artikelsuche, Warenverräumung oder Retourenversand benötigen. Letzteres gewinnt gerade mit Blick auf Omni-Channel-Management noch an Relevanz, denn die Voraussetzung für Omni-Channel sind digitale Bestände. Ein Beispiel: Ein Retailer mit Store-Transfer setzt RFID für den Omni-Channel-Handel ein. Möchte der Kunde die Bestellung in anderem Store abholen, wird mittels Advanced Shipping Notice die avisierte Ware im Store automatisch verbucht. Dies lässt sich nur mit einer Bestandstransparenz und Tagging-Quote von nahezu 100 Prozent erreichen.

Letzte Änderung am Donnerstag, 20 August 2015 11:17
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