• Technologie








    Schlagwortsuche
    Anwendungsbereich







    Keine Auswahl

Kathrein Solutions

RFID-Software von noFilis für die Automotive-Industrie: Übertragbare Lösungen sparen Zeit und Kosten!

Artikel | von Kathrein | 10. Dezember 2015
„Standardapplikationen sind ein wichtiger ‘Next Step’ für die Automotive- Industrie. Verminderter Abstimmungsaufwand für Tests und Voruntersuchungen führen zu einem beschleunigten Rollout.“ „Standardapplikationen sind ein wichtiger ‘Next Step’ für die Automotive- Industrie. Verminderter Abstimmungsaufwand für Tests und Voruntersuchungen führen zu einem beschleunigten Rollout.“ BILD: noFilis

Standardapplikationen und IoT-fähiges Repository bringen die Automotive-Industrie auf die nächste Stufe

Mehr als zehn Jahre Erfahrung und über 250 Kunden in 30 Ländern weltweit bringt noFilis jetzt in Standardapplikationen ein, welche auch komplexe Herausforderungen in der industriellen Produktion und der Logistik einfach lösen können. Ein großer Schritt für AutoID-Anwendungen – galt doch bislang die Annahme, dass insbesondere UHF-RFID-Anwendungen zeitintensiver Test- und Pilotphasen bedürfen. Ein parallel dazu entwickeltes Repository für den unternehmensübergreifenden elektronischen Datenaustausch schließt bestehende Lücken in Wertschöpfungsketten. Welcher Mehrwert dadurch für Anwender entsteht, darüber sprachen Martin Dobler und Patrick Hartmann von noFilis mit „RFID im Blick“.

Martin Dobler, CTO, und Patrick Hartmann, Global Sales Director, noFilis, im Gespräch mit „RFID im Blick“

Standards sind heute möglich!

Martin DoblerMartin Dobler Bis jetzt galt für AutoID-Lösungen fast immer, dass ohne eine ausführliche Pilotierung kaum eine effiziente und nachhaltige Lösung zu integrieren sei – ganz gleich, ob es sich um eine RFID-, GPS- oder Barcode-Lösung handelt. Mit dieser Annahme will noFilis aufräumen und bringt übertragbare Standardapplikationen auf den Markt. „Diese Applikationen sind erprobte Komplettpakete, bestehend aus Hardwarekomponenten, unserer bewährten Software-Suite CrossTalk sowie den Integrationsmöglichkeiten in entsprechende Business- beziehungsweise Backend-Systeme. Alle benötigten Parameter und Konfigurationen sind bereits in der Standardapplikation enthalten. Evaluierungsphasen können entfallen“, erläutert Martin Dobler. „An Prozessoptimierungen interessierte Kunden müssen, mit Blick beispielsweise auf die Fahrzeugdistribution, lediglich die Entscheidung treffen, wie viele Lesepunkte in der Infrastruktur benötigt werden. Die dazu passende Standardapplikation kommt dann vorkonfiguriert direkt zum Kunden und kann ohne umfangreichen Zusatzaufwand installiert werden“, ergänzt Patrick Hartmann.

Zeit und Kosten sparen

Selbstverständlich kann auch mit Standardapplikationen nicht die Komplexität von UHF-RFID-Anwendungen vollkommen minimiert werden. Explizites Know-how wird auch weiterhin benötigt, um alle notwendigen Komponenten ideal aufeinander abzustimmen. Vielmehr soll der Einsatz von Standardapplikationen die Komplexität der Integration und damit Zeit sowie Kosten reduzieren, berichtet Martin Dobler und führt aus: „Um diesen deutlichen Schritt in Richtung einer Plug&Play-Fähigkeit von AutoID-Lösungen gehen zu können, mussten bereits implementierte Lösungen daraufhin analysiert werden, welche Aspekte einer individuellen Betrachtung bedürfen und welche Anteile replizierbar sind. Sobald eine Kundenanforderung gelöst wurde, sowohl physikalisch als auch softwareseitig, bestand der Anspruch, Standards zu schaffen, um diese Lösung dann auch auf vergleichbare Prozesse anderer Unternehmen zu übertragen. Das Ergebnis: Ein beschleunigter Rollout spart Kosten und vermeidet nahezu komplett den Abstimmungsaufwand – sei es für Tests, sei es für Voruntersuchungen einer kundenindividuellen Lösung.“

Patrick HartmannPatrick Hartmann „Suchzeiten für Teile und Fahrzeuge, Dokumentation von Bauzustand und Finishing-Arbeiten oder das Abfertigen für den Versand – all dies sind in der Automotive-Industrie bekannte Herausforderungen, die heute mittels RFID oder hybrider Applikationen in der Regel standardmäßig gelöst werden können.“

Optimale Lösung für Prototypen, Vorserie und Fahrzeugdistribution

Mit der Etablierung von Standardapplikationen hat noFilis Lösungen geschaffen, die auf einen zunehmenden Bedarf aus dem Automotive-Umfeld treffen. „Die Serienproduktion ist bereits hochautomatisiert. Prozesse wie die Entwicklungsarbeit mit Prototypenbau und Vorserientests sowie die an die Fertigung anschließende Fahrzeugdistribution weisen jedoch zum Teil zahlreiche manuelle Tätigkeiten auf, die personelle und damit zeitliche Ressourcen binden. Suchzeiten für Teile und Fahrzeuge, Dokumentation von Bauzustand und Finishing-Arbeiten oder das Abfertigen für den Versand – all dies sind in der Automotive-Industrie bekannte Herausforderungen, die heute mittels RFID oder hybrider Applikationen in der Regel standardmäßig gelöst werden können“, so Patrick Hartmann.

CrossTalk ArchitekturCrossTalk Architektur

Modularität der Software ist Erfolgsgarant

Der App-basierte Ansatz der noFilis-Softwarelösung CrossTalk ermöglicht es Unternehmen, immer nur die Anwendungen zu nutzen, die sie auch wirklich benötigen. Das steigert die Effizienz und senkt die Investitionskosten. Beispielsweise kann ein Unternehmen nur das Device-Management nutzen, wenn Systeme zur grafischen Darstellung bereits vorhanden sind. Umfangreichere Lösungen sind jedoch ebenso möglich, so Martin Dobler: „Benötigt ein Unternehmen die Funktionalität von CrossTalk hinsichtlich Middleware, Reporting, Business-Logik und auch der Visualisierung von RTLS, sind diese Tools allesamt in der noFilis Software-Suite verfügbar.“

Neues Repository schließt letzte Lücke

Automobilhersteller verfolgen heute das Ziel, bestimmte Auto- ID-Leseevents nicht nur für ein Backendsystem zugänglich zu machen, sondern für eine Vielzahl von berechtigten Empfängersystemen. Grund hierfür ist, dass heute noch nicht zwingend feststeht, wofür erfasste Daten vielleicht morgen benötigt werden. „Rückrufaktionen oder Anforderungen aus dem Qualitätsmanagement könnten in Zukunft Daten aus der Wertschöpfungskette erfordern. Bereits am Markt verfügbare Repositories wiesen nicht in vollem Umfang die benötigten Datenbankstrukturen oder Möglichkeiten des schnellen Datenzugriffs bei hoher Datenmenge auf“, berichtet Martin Dobler. noFilis hat die Anforderungen der Unternehmen gesammelt und analysiert. Entstanden ist ein EPCIS-konformes Event-Repository, welches die bestehende „Lücke“ in Wertschöpfungsketten schließen kann. „Das Repository ist bereits im Einsatz bei einigen Unternehmen und sorgt für transparente Prozesse. Auf das marktreife Repository aufbauend, wird es unter dem Aspekt des Internet of Things ein objektorientiertes sowie ein allgemeines Eventrepository als nächste Ausbaustufe geben“, erläutert Patrick Hartmann.

Business-Events anstelle von einzelnen Events

Im neuen noFilis-Repository besteht die Möglichkeit, über eine Schicht verschiedene Ident-Technologien zu integrieren. Der neue Ansatz ermöglicht die Konsolidierung aller erfassten Daten in einem Pool, die nicht mehr singulär in die Backend-Systeme eingespeist werden. So konsolidierte Daten werden vereinheitlicht. Durch das Komprimieren, beispielsweise zahlreicher UHF-Daten, entsteht ein Business-Event, auf dessen Basis Entscheidungen optimiert getroffen werden können. In einem hochaktuellen Projekt mit einem OEM aus der Automobilindustrie zeigt sich sehr deutlich, wie unternehmens- und damit auch wertschöpfungskettenübergreifend eine Arbeitsteilung realisiert werden kann. Der OEM gibt dabei seinen Geschäftspartnern über die CrossTalk Containermanagement-Applikation Einblick in seine Ladungsträgerbestände. So kann die unternehmensübergreifende Logistik optimiert werden.

Letzte Änderung am Montag, 10 April 2017 12:56
RFID & Wireless IoT tomorrow 2019
RFID and Wireless IoT tomorrow 2019Der europaweit größte Kongress für RFID & Wireless IoT
Di, 29.- Mi, 30. Oktober
Darmstadtium, Darmstadt bei Frankfurt, Deutschland
Kongress | Ausstellung | Live-Demos
Folgen Sie uns auf www.rfid-wiot-tomorrow.com/de
Wir freuen uns auf Sie!