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„RFID im Blick“ Reportage: RFID-Transponder und Smart Label 2015

Anja Van Bocxlaer

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Anja Van Bocxlaer

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RFID im Blick

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Ohne Transponder keine Vernetzung

RFID-Transponder 2015

Technologisch mangelt es nicht an Innovationskraft:
RFID-Sensoren, neue Sicherheits-Features, höhere Speicherkapazitäten bei Chip-ICs, noch stabilere Verbindungstechnik durch Direct-Bonding und SMT-Fertigung sowie robuste Gehäusematerialien erweitern das Einsatzspektrum von RFID – nun auch auf der Temperaturskala von minus 196 bis plus 250 Grad Celisus um eine neue Dimension. Und nicht zuletzt bringen Fortschritte in der Polymerik das Ziel Massenapplikation näher. So ist es Physikern der TU München jüngst beispielsweise gelungen, die Entstehung von polymeren Elektroden während des Druckprozesses live zu beobachten und die elektrischen Eigenschaften der gedruckten Filme zu verbessern.

Eine starke Verbindung bei Hitze und auf Metall

Kupfer-Polyimid-Inlays in Kombination mit Glasfaser-Epoxy-Gehäuse für eine 20-stündige Hitzebelastung von über 200 Grad Celsius

B-IdYiwen Jin, Managing Director, B-Id, im Gespräch mit „RFID im Blick“

„Stabil, temperaturbeständig und on-Metal einsetzbar - diese Anforderungen erfüllen heutige UHF-Transponder.“

Bei On-Metal- und Hochtemperatur-Anwendungen werden UHF-Transponder benötigt, die höchste Ansprüche an die Stabilität der Inlays, aber auch der Gehäuse erfüllen. Um in diesem Umfeld zuverlässig zu operieren, müssen UHF-Transponder besonders robust sein und es dürfen bei Hitze und auf Metall keine Einbußen bei der Leistungsfähigkeit entstehen, berichtet Yiwen Jin, Geschäftäsführer, B-Id. Durch die Kombination von FR4-Glasfaser als Gehäusematerial und Kupfer-Polyimid-Inlays entsteht eine starke Verbindung, die eine Temperaturbeständigkeit bis 230 Grad Celsius ohne Performanceverluste gewährleistet.

Eine Speziallösung für zahlreiche Anwendungen

Eine minimale Baugröße ermöglicht maximale Vorteile bei der Identifizierung, Nachverfolgbarkeit und Sicherheit von Komponenten in unterschiedlichsten Branchen.

NeosidYilmaz Benzer, Vertriebsleiter, Neosid, im Gespräch mit „RFID im Blick“

„Die Integration von Chips mit einem erweiterten Funktionsspektrum vergrößert die Einsatzmöglichkeiten. Die Spezifikation der Transponder hinsichtlich Baugröße und Features – wie zum Beispiel die dauerhafte Hitzebeständigkeit bei 150 Grad Celsius – bleiben absolut gleich.“

Je spezieller die Anwendung, desto eingeschränkter sind oftmals auch die Einsatzmöglichkeiten von speziell entwickelten Lösungen. Diese einfache Formel lässt sich jedoch nicht auf die miniaturisierten HF-RFIDTransponder aus der vollautomatisierten Fertigung des Herstellers Neosid übertragen, wie Yilmaz Benzer im Gespräch mit „RFID im Blick“ berichtet. Ganz im Gegenteil: Die Features der nur wenige Millimeter kleinen RFID-Tags bringen ihr Potenzial heute bereits in unterschiedlichen Anwendungen und unterschiedlichen Branchen zum Einsatz – und das Applikationsspektrum erweitert sich kontinuierlich.

 

Sicher identifiziert selbst unter Hochdruck!

Ganzmetalltransponder trotzen Hochdruckreinigung und Chemikalien in Wash-Down-Prozessen sowie mechanischen Belastungen.

Contrinex SensorNorbert Matthes, Produktmanager, Contrinex Sensor, im Gespräch mit „RFID im Blick“

„Gerade in störanfälligen Umgebungen haben LF- und HF-Transponder ihre Berechtigung.“

Wo im wahrsten Sinne des Wortes unter Hochdruck gearbeitet wird, sind Wasser, hohe Temperaturen, Chemikalien und Drücke bis 100 bar im Spiel. In Wash-Down-Prozessen stoßen Standardtransponder an ihre Grenzen, wie Norbert Matthes, Contrinex, erklärt. Ganzmetalltransponder mit Edelstahlgehäuse bringen alle Eigenschaften mit, um in widrigen Umgebungsbedingungen störungsfrei zu arbeiten. Sei es in der Lebensmittelindustrie, der Bauwirtschaft, im Zementwerk oder der Aluminiumfertigung.

Jenseits von „Cool“

Spezialtransponder von HID Global für extreme Gefriertemperaturen optimieren die Prozesse der Probenidentifikation in der Kryokonservierung

HID GlobalRichard Aufreiter, Director Product Management, Identification Technologies, HID Global, im Gespräch mit „RFID im Blick“

„RFID hilft Kryokonservierungs-Organisation, den zentralen Herausforderungen zu begegnen: Die Effektivität der Lagerung und Handhabung von Biomaterial wird durch die automatisierte Lösung deutlich vereinfacht. Zudem ermöglicht die genaue Identifikation den raschen Zugriff auf Proben und reduziert Fehler.“

In Hochtemperaturanwendungen in der Industrie ist die RFID-Technologie längst etabliert. Tieftemperaturbereiche wurden für den RFID-Einsatz bisher wenig betrachtet, da diese außerhalb der Spezifikation von normalen Transpondern liegen. Für medizinische Anwendungen wie die Lagerung von Kryoproben hat HID Global Transponder entwickelt, die im Gefriertemperaturbereich von minus 80 Grad Celsius für Gewebeproben bis hin zu minus 196 Grad Celsius für Stammzellen-, Fertilitäts- oder Forschungsproben arbeiten und bereits im praktischen Einsatz eine zuverlässige Identifikation bestätigen.

 

RFID-Transponder und Smart Labels 2015

Anwendungen und Lösungen

Industrie 4.0 verspricht einen Push für den RFID-Markt, erwarten die RFID-Hersteller doch eine steigende Nachfrage für ihre Produkte. Dies wird auch die Absatzvolumina von RFID-Tags nach oben treiben. Denn: Intelligente Objekte sind die Basis für vernetzte Prozesse der „Smart Factory“. Auch in der RFID-Standardisierung bahnt sich ein Durchbruch an: Nach zehn Jahren hat der VDA die Einigung auf ISO/IEC-Standards in der Automobilindustrie auf den Weg gebracht. Diese Grundsatzentscheidung für „eine Sprache“ schafft die Voraussetzung, um RFID unternehmensübergreifend zum Einsatz zu bringen. Die Fashion-Industrie legt mit internationalen Rollouts bereits vor, die Möbelindustrie steht in den Startlöchern und auch in der Lebensmittelindustrie rollen große Umsetzungen an, die einen Anstieg der Transponderstückzahlen erwarten lassen.

Letzte Änderung am Montag, 04 Januar 2016 16:18
RFID tomorrow 2017
RFID tomorrow 2017Mi, 27.- Do, 28. September
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