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RFID im Blick

DB Schenker BTT setzt beim Kesselwagenmanagement auf GPS-Lösungen in Kombination mit Sensorik

Use Cases | von PR RFID im Blick | 05. Januar 2016
DB Schenker BTT sieht GPS-Lösungen in Kombination mit Sensorik als ideal für die Zukunft des Kesselwagenmanagements DB Schenker BTT sieht GPS-Lösungen in Kombination mit Sensorik als ideal für die Zukunft des Kesselwagenmanagements BILD: DB Schenker BTT

Tracking & Tracing von Kesselwagen und Tankcontainern

Sensible und gefährliche Güter wie Chemie-, Öl-, und Agrarprodukte sicher auf der Schiene zu befördern, ist das Spezialgebiet von DB Schenker BTT, einer Tochter der DB Schenker Rail. Ein logistisches Umfeld, in dem die eindeutige Identifikation der Wagen und Container eine sicherheitsrelevante Information ist. Wie die Identifikation bei DB Schenker BTT erfolgt und welche Anforderungen an Ortung und Sensorik bestehen, darüber sprach Head of Operational Excellence Florian Sigl mit „RFID im Blick“.

Florian Sigl, Head of Operational Excellence, DB Schenker BTT, im Interview mit „RFID im Blick“

Wie viele Kesselwagen, Spezialwagen, Tankcontainer hat DB Schenker BTT im Portfolio?

Im Portfolio von DB Schenker befinden sich aktuell circa 1.000 Kesselwagen und rund 500 Tankcontainer. Etwa 50 der Tankcontainer sind Spezialequipment.

Wie erfolgt die Identifikation jedes einzelnen Wagens beziehungsweise Containers?

Jeder Wagen beziehungsweise Container wird über eine eindeutige Kennung identifiziert. Diese Kennung ist immer vorhanden und durch internationale Gesetze und Richtlinien vorgegeben.

Welchen Stellenwert nimmt die eindeutige Identifikation von Wagen im gesamten Prozess des Transportes von Chemie-, Ölund A-grarprodukten ein?

Die eindeutige Identifikation von Wagen hat einen sehr hohen Stellenwert, da nicht jedes Produkt in jedem Wagen beziehungsweise Wagentyp geladen und transportiert werden darf. Ebenso wichtig ist, dass bei Transportbeginn das zu 100 Prozent korrekte Equipment vorhanden ist.

Wie werden die von DB Schenker BTT angebotenen Lösungen zum Tracking & Tracing technologisch umgesetzt?

Wir nutzen kundenindividuelle Programmierung mit Zugriff auf vorhandene Systeme aus der Bahn-Welt, um unseren Kunden eine optimale Sendungsverfolgung, sowohl national als auch international, zu ermöglichen.

Wurde der Einsatz der RFID-Technologie im Wagen-Management bereits getestet oder diskutiert?

Der Einsatz wurde von uns in der Vergangenheit getestet, jedoch vom Kunden als nicht zielführend in Prozessen des Wagen-Managements bewertet.

Weshalb wird der Einsatz der RFID-Technologie als nicht prozessoptimierend angesehen?

Mittelfristig werden Container mit Telemetrie ausgestattet. Der GPS-Technologie wird hierbei für das Wagen-Management ein höherer Stellen- und Nutzwert zugesprochen. RFID könnte jedoch bei der Identifikation an Ein-/Ausgängen von Chemieparks sinnvoll sein. Dafür müssten jedoch die Infrastruktur sowie die privaten Wagen umgerüstet werden.

Wo sehen Sie die besonderen Herausforderungen bei der Identifikation von Eisenbahnwagen und was braucht es aus Ihrer Sicht, diese zu lösen?

Eine optimale Lösung zur Identifikation von Eisenbahnwagen sollten Informationen zum Standort – detailspezifisch bis zum entsprechenden Gleis liefern können. Ferner wäre es wichtig, dass die Lösung Informationen zu Points of interest, also die Programmierung zur automatischen Aussendung von Signalen an bestimmten Checkpoints und zum Status jedes einzelnen Wagens, ob er leer oder beladen ist, bereitstellen kann.

Wünschenswert für unsere angebotenen Dienstleistungen wäre es ferner, dass eine eingesetzte Technologie in einer Lösung die Möglichkeit bietet, dass die Anzahl der Signale variierbar ist, dass Sensoren für das Messen von Drücken, Temperaturen und weiteren Parametern ein- und ausschaltbar sind. Ebenso wichtig wären Stoß- und Drucksensoren für das Erfassen von horizontalen und vertikalen Belastungen.

Letzte Änderung am Dienstag, 05 Januar 2016 10:13
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