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Ein Herzstück für Elektroautos - RFID-Technologie automatisiert Montage von Leistungselektronik

Pressemeldungen | von Siemens | 21. Januar 2016
RFID-Reader Simatic RF210R in IO-Link-Ausführung von Siemens auf dem Weg der Aggregate durch diverse Hand- und teilautomatisierte Arbeitsplätze. Die Zollner Elektronik AG fertigt seit 2012 Leistungselektronik-Aggregate, unter anderem für Elektroautos. RFID-Reader Simatic RF210R in IO-Link-Ausführung von Siemens auf dem Weg der Aggregate durch diverse Hand- und teilautomatisierte Arbeitsplätze. Die Zollner Elektronik AG fertigt seit 2012 Leistungselektronik-Aggregate, unter anderem für Elektroautos. BILD: Zollner Elektronik AG

Zur Modul- und Endmontage von Leistungselektronik-Aggregaten für Elektrofahrzeuge setzt die Zollner Elektronik AG auf das RFID (Radio Frequency Identification)-System Simatic RF200 von Siemens. Dieses ist via IO-Link in die Prozesse integriert. Ausschlaggebende Kriterien des Oberpfälzer Unternehmens für die Wahl der Siemens-Technik waren die Hitzebeständigkeit der mobilen Tags, die geringen Systemkosten sowie die einfache Anbindung an Modulsteuerungen.

In einem rund 2.200 Quadratmeter großen Reinraum fertigt und montiert Zollner, ein weltweit führendes Unternehmen für mechatronische Produkte, das elektronische Herzstück eines Elektroautos. Besonderheit ist die durchgängig modulare Modul- und Endmontage. Die einzelnen Stationen der Produktionslinie, die aus Handoder teilautomatisierten Arbeitsplätzen bestehen, werden autark gesteuert und die Prozessabläufe per RFID-Technologie von Siemens koordiniert.

Alles im Blick

Die Oberpfälzer setzen auf Komponenten aus dem kompakten RFIDSystem Simatic RF200 von Siemens, etwa dem Reader Simatic RF210R mit integrierter IO-Link-Funktionalität. Über rund einhundert Lesestellen wird der Fertigungsprozess gesteuert und jeder Arbeitsschritt dokumentiert. Die Reader mit integrierter Antenne liefern automatisch die vom Transponder gelesenen Daten und ermöglichen eine durchgängige Dokumentation der Track-and-Trace-Daten. Die Vorteile der Siemens-Technik: Ohne großen Aufwand lässt sich diese durch den IO-Link-Standard an unterschiedlichste Steuerungen anbinden. Zudem braucht es keine RFID-spezifische Programmierung.

Hitzebeständige Transponder

Zusätzlich zu den besonders robusten Readern setzt Zollner auch auf die mobilen und hitzebeständigen Transponder MDS D160 von Siemens. Denn der ISO-konforme Datenspeicher eignet sich besonders für anspruchsvolle thermische Prozesse und hält den hohen Temperaturen bis 175 Grad beim Vergießen stand.

Siemens-Technik überzeugt

Andreas Meidinger, verantwortlicher Elektro- und Softwareplaner bei Zollner, ist zufrieden mit der gewählten RFID-Kombination aus Reader und Transponder. Seit knapp drei Jahren läuft die Fertigung der Leistungselektronik- Aggregate störungsfrei. Mittlerweile wird die Siemens-Technik auch in anderen Montagebereichen eingesetzt. Durch den IO-Link-Standard können sämtliche Komponenten ganz einfach in die unterschiedlichsten Steuerungen integriert werden. So reduzieren sich auch die Systemkosten für die Oberpfälzer.

Letzte Änderung am Donnerstag, 21 Januar 2016 12:08