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RFID-Systeme mit IO-Link von Contrinex im Zeichen von Industrie 4.0

Artikel | von Contrinex Sensor | 17. März 2016
RFID-Systeme mit IO-Link von Contrinex im Zeichen von Industrie 4.0 BILD: Contrinex

Konsequenter Ausbau auf IO-Link-fähige Sensoren ist die Basis für beschleunigte und vereinfachte Anbindung

„Industrie 4.0 wird einen Schub für intelligente Sensoren auslösen, ist Oliver Schleicher, Geschäftsführer, Contrinex Sensor, überzeugt. „Und wir sind darauf gut vorbereitet.“ Das Unternehmen setzt beim Ausbau seines Produktportfolios konsequent auf IO-Link-fähige Sensoren und RFID-Systeme. Als Neuheit auf der SPS IPC Drives stellte Contrinex unter anderem ein RFID-Schreib-/ Lesegerät vor, das mit geringem Aufwand eine schnelle Anbindung mit IO-Link an den Master ermöglicht. Auch unternehmerisch stehen bei dem Sensorikspezialisten alle Zeichen auf Aufbruch, wie der Geschäftsführer im Interview mit „RFID im Blick“ erklärt.

Oliver Schleicher, Geschäftsführer, Contrinex Sensor GmbH, im Interview mit „RFID im Blick“

Seit dem Generationswechsel in der Unternehmensführung vor drei Jahren treibt Contrinex die Neuausrichtung und den Wachstumskurs weiter voran. Momentan befinde sich das Unternehmen in der Phase des Aufbruchs, wie Oliver Schleicher erklärt. „Wir wollen auf internationaler Ebene eine größere Rolle spielen. Zudem wird der Vertrieb weiter ausgebaut und gestärkt“, erklärt der Geschäftsführer. Dies unterstreicht der Sensorikhersteller mit der Bündelung aller vertrieblichen Aktivitäten am neuen Service-Standort in Leinfeld-Echterdingen. Dabei konzentriert sich das Unternehmen weiterhin ausschließlich auf die Entwicklung, die Fertigung und den Vertrieb von Sensorik und RFID-Technologien. „Contrinex setzt auf vier Produktbereiche: induktive Sensoren, optische Sensoren, RFID und Safety. Seit drei Jahren sind wir dabei, strategisch den Bereich RFID als weiteres Key-Produkt aufzubauen.“

Oliver SchleicherOliver Schleicher „In Industrie-4.0-Projekten ist der Sensor eine Schlüsselkomponente. Sensoren sind der Hotspot an der Maschine und müssen die für Industrie 4.0 erforderlichen Daten liefern. Wir wollen mit intelligenten Sensoren weiter wachsen und strategisch den Bereich RFID als weiteres Key-Produkt aufbauen.“

Sensorik und IO-Link als Schlüsselkomponenten für Industrie 4.0

Einen starken Schub für RFID und intelligente Sensoren erwartet der Geschäftsführer durch Industrie 4.0. „In Industrie-4.0- Projekten ist der Sensor eine Schlüsselkomponente“, ist Oliver Schleicher überzeugt. „Sensoren sind am Hotspot der Maschine und müssen die für Industrie 4.0 erforderlichen Daten liefern.“ Ein Hemmschuh sei momentan allerdings noch, dass die Kanalpreise der IO-Link-Masterbaugruppen zu teuer seien. Aber auch die Veränderung der Automatisierungslandschaft verlange nach neuen Lösungen: „Die Anforderungen an Produkte ändern sich und ganze Zwischenebenen und Gateways entfallen. In einer zukünftigen Automatisierungsstruktur wandert der größte Teil der Rechenleistung nach oben, ein wichtiger Teil der Datenvorverarbeitung aber auch nach unten, SLKs werden direkt mit höheren Ebenen kommunizieren und durch Vorverarbeitung der Daten bereits Ergebnisse liefern. Wir sind als Technologietreiber dafür gut vorbereitet“, so Schleicher.

Strategischer Fokus: RFID als Key-Produkt aufbauen

Die Produktentwicklungen, die Contrinex vorantreibt, stehen daher ganz im Zeichen von Industrie 4.0: Im Bereich RFID hat der Sensorikspezialist seit 2013 das Angebot kontinuierlich erweitert und speziell die IO-Link-Fähigkeit ausgebaut. Ein Feature ist, dass hochfrequente und niederfrequente IO-Link- Geräte gemischt werden können. Außerdem können bis zu 32 Schreib-Lese-Köpfe an ein Interface gekoppelt werden. „Die Applikation wird dadurch günstiger“, erklärt Schleicher. Zu den erfolgreichen Produkten des Unternehmens zählen auch die Ultra-Hochtemperatur-RFID-Tags mit 8 KByte Speicher und bis zu 250 °C Temperaturbeständigkeit. Märkte für die RFID-Lösungen seien besonders Automobilzulieferer und die Verpackungsindustrie, die weltweit stark auf Wachstumskurs sind. „Angebracht am Hängeförderer lesen die Tags den kompletten Produktionsprozess aus, vom ersten Blech bis zur fertigen Karosserie. Da unsere Tags auch silikonfrei sind, können diese auch problemlos in Lackieranlagen eingesetzt werden.“

Sensoren mit selbst entwickelten Asics

Im Bereich der optischen Sensoren liegt der Fokus besonders auf der Baureihe C23. „Dies sind die ersten Sensoren, die mit unserem neuen, selbst entwickelten Asic ausgerüstet worden sind. Mit diesen können wir alle relevanten Funktionen abdecken und sie verfügen zusätzlich über einen IO-Link-Anschluss. Die hohe Integrationsdichte des Chips ermöglicht hohe Freiheitsgrade beim Formfaktor des Sensors. Mit diskreten Technologien wäre das nicht möglich“. Außerdem ermöglicht der Asic mit dem IO-Link-Interface eine automatische Kalibrierung des Sensors in der Produktion. Eine Neuentwicklung ist hier eine M18-Familie mit dem Asic als Kern.

RFID-Neuheiten auf der SPS: HF-Reader und Hochtemperatur-Tags bis 250 Grad

Eine RFID-Neuheit, die Contrinex auf der SPS IPC Drives vorgestellt hat, ist ein Hochfrequenz-Schreib-/Lese-Gerät mit IO-Link- Interface. „Dadurch wird eine sehr einfache und schnelle Installation ohne Feldbus-Interface gewährleistet, und das bei überschaubaren Kosten für die Anbindung mit IO-Link an den Master“, erklärt der Geschäftsführer. Ebenfalls zeigt das Unternehmen einen neuen Ultra-Hochtemperatur RFID-Tag für einen Temperaturbereich bis zu 250 Grad Celsius. Der Tag besitzt einen erweiterten Speicherbereich von 2 KByte, der segmentweise ausgelesen oder beschrieben werden kann. Das Besondere: Das interne ASIC springt an, sobald der heiße Tag mit 250 Grad Celsius den Ofen verlässt. Eine Abkühlphase ist nicht erforderlich, bevor der Tag gelesen oder beschrieben werden kann.

Im Bereich Sensorik wurde zudem erstmals auf der SPS IPC Drives eine neue Ultraschallsensoren-Familie vorgestellt – konsequenterweise mit IO-Link-Schnittstelle.

Letzte Änderung am Donnerstag, 17 März 2016 11:20
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