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RFID & Wireless IoT Global

Sportbekleidungsmarke Lululemon Athletica setzt auf RFID

Use Cases | von PR RFID & Wireless IoT Global | 31. März 2016
„One Guest Experience“ dank RFID „One Guest Experience“ dank RFID BILD: Lululemon Athletica

Rollout in nordamerikanischen Stores ist abgeschlossen – Einsatz weltweit möglich?

Im Mittelpunkt steht der Kunde – eigentlich keine neue Weisheit im Handel. So sollte es schließlich immer sein. Der Weg, dieses Ziel zu erreichen, wird von Handelsunternehmen jedoch unterschiedlich angegangen. Der kanadische Sportbekleidungshersteller Lululemon Athletica setzt auf RFID, um das Shopping- Erlebnis der Kunden zu optimieren. Im ersten Schritt wird die Technologie für die 100-prozentige Kontrolle über die Warenbestände genutzt. Der bis Ende 2015 erfolgte Rollout in Nordamerika sei Teil einer globalen Business-Perspektive von Lululemon. Diese Perspektive sieht den Technologieeinsatz als Unterstützung an, um zu jeder Zeit eine bestmögliche Kundenzufriedenheit im Store oder im Webshop zu erreichen. Wo steht das RFID-Projekt Anfang 2016 und welche weiteren Schritte sind geplant?

„RFID im Blick“ fragte bei Lululemon Athletica nach.

Ein leistungsfähiges Werkzeug

Lululemon sieht RFID als ein leistungsfähiges neues Werkzeug an. RFID soll unterstützen, um das Shopping-Erlebnis aller Kunden übergreifend in den Stores und im Webshop zu optimieren, wie der Sprecher von Lululemon Athletica berichtet. Dabei stehen die Bestandsdaten über alle Kanäle hinweg im Fokus – ganz gleich, ob die Bestände für die Stores oder für den Webshop geplant sind. Über die mittels RFID optimierte Bestandskontrolle hinaus wollen die Verantwortlichen bei Lululemon Athletica durch den Technologieeinsatz auch darüber hinausgehende Ziele erreichen. Durch eine erhöhte Transparenz in den Stores – was wird anprobiert, was wird gekauft – will Lululemon Athletica das Verhalten seiner Kunden besser kennenlernen. Daraus gewonnene Erkenntnisse sollen genutzt werden, um das Produktangebot und die Warenpräsentation kontinuierlich zu optimieren. Lululemon Athletica sei gespannt, wie RFID in Zukunft diese Prozesse unterstützen wird.

Pilotstart in 2013

Lululemon Athletica startete vor gut zwei Jahren mit einem zweistufigen RFID-Piloten. Zu Beginn testete der Sportartikelhersteller die Technologie in 13 seiner nordamerikanischen Stores. Ende 2015 war die Ausweitung des Piloten auch auf die Warenverteilzentren abgeschlossen, aus denen die 13 Stores beliefert werden. Während der Pilotphase wurden die Artikel mit RFID-Tags in den Distributionszentren gekennzeichnet. Mit Ende des Geschäftsjahres soll der Rollout auf alle Stores in Nordamerika abgeschlossen sein. Ein nächster Schritt sei es nun, auch RFID-Anwendungen im Umkleidebereich zu testen. So sollen weitere Potenziale für ein verbessertes Shopping-Erlebnis gehoben werden. Ein Rollout der Technologie auf die insgesamt über 350 Stores weltweit sei für Lululemon Athletica durchaus denkbar, aber Stand Januar 2016 noch nicht konkret geplant.

Source Tagging in 2015 abgeschlossen

Um die ganze Bandbreite der RFID-Technologie zu nutzen, hat Lululemon Athletica parallel zum Technologierollout in den Stores auch an der Implementierung einer Quellensicherung gearbeitet. Diese konnte ebenfalls in 2015 abgeschlossen werden. Das Kennzeichnen aller Artikel direkt bei der Herstellung unterstütze den Prozess der 100-prozentigen Bestandskontrolle. Auf Basis absolut korrekter Bestandsdaten seien weitere Anwendungen möglich, wie beispielsweise das Fulfillment von Online-Bestellungen direkt aus den Stores.

Online-Fulfillment aus den Stores

Für Lululemon Athletica liegt einer der Erfolgsfaktoren des RFID-Einsatzes in der Erschaffung einer Datenbasis für die Umsetzung eines kanalübergreifenden Multichannel- Ansatzes. Ist beispielsweise im Store ein Artikel in einer bestimmten Größe und Farbe nicht im Sortiment, kann dieser Artikel über den Online-Store direkt bestellt und an den Kunden geliefert werden. So unterstütze RFID dabei, das Offline-Shopping mit dem Online-Schopping zu verknüpfen, erläutert der Sprecher von Lululemon Athletica. Laut der International Communications Managerin bei Lululemon Athletica entfallen so heute bereits fast zehn Prozent des E-Commerce-Umsatzes auf den Einsatz des Online-Shoppings direkt aus den Stores.

„One Guest Experience“

Die RFID-Technologie wird bei Lululemon Athletica nicht als eine Neuheit neben anderen gesehen, sondern als Innovation. Der Unterschied liege darin, dass eine Innovation wie der RFID-Einsatz die benötigte Nachhaltigkeit schaffe, um die Beziehung zum Kunden zu verbessern.

Was bei Lululemon Athletica als „One Guest Experience“ beschrieben wird, bedeute in der Praxis, dass Kundenberater mehr Zeit für die Kunden hätten – offline und online.

Letzte Änderung am Donnerstag, 12 Mai 2016 12:38
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