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Freaquent Froschelectronics zeigt neue Einsatzmöglichkeiten für RFID-Reader

Artikel | von freaquent froschelectronics | 18. April 2016
Reinhold Frosch (links) und Helmut Köberl gründeten Freaquent Froschelectronics. Reinhold Frosch (links) und Helmut Köberl gründeten Freaquent Froschelectronics. BILD: Freaquent Froschelectronics

Aus dem Casino hinein in Spezialanwendungen

Im Casino-Umfeld bereits seit vielen Jahren etabliert, adressiert Freaquent Froschelectronics mit Neuentwicklungen Märkte, die RFID-Speziallösungen benötigen, um Anwendungen realisieren zu können. Im Gespräch mit „RFID im Blick“ berichtet Reinhold Frosch, wie insbesondere mittels Sicherheits-Features Mehrwerte generiert werden können.

Reinhold Frosch, Geschäftsführer, Freaquent Froschelectronics, im Interview mit „RFID im Blick“

Vorreiter bei Casino-Lösungen

Bereits seit 1998 arbeitet Freaquent Froschelectronics gemeinsam mit seinem Partner International Gaming Partners (GPI) an RFID-Lösungen für Casinos. Geschwindigkeit, Präzision und Zuverlässigkeit der Lesegeräte und Antennen stehen dabei im Vordergrund, so Reinhold Frosch: „Casinos in den USA, im Asia-Pazifik- Raum und in Europa setzen auf unsere Lösungen, die in der Lage sind, mehrere hundert Transponder, die in die Spielchips integriert sind, zu erfassen und so an den Spieltischen und den Ausgaben zu verfolgen.“ Während der neuste HF-Reader SLRM1000, der bis zu 400 Transponder pro Sekunde auf Basis des Standards ISO 18000-3M3 erfassen kann, derzeit in vier Casinos eingesetzt wird, sind bereits über 1.000 Modelle des Vorgängers weltweit im Einsatz. „Automatische Zählung der Chips bei der Inventur, Fälschungsschutz und die Anzeige von hohen Verlusten und Gewinnen im Rahmen des Monitorings sind die größten Vorteile des RFID-Einsatzes in Casinos“, erklärt Reinhold Frosch.

„Wir versuchen immer wieder, Grenzen zu verschieben: Unsere 3D-Antenne erfasst Transponder unabhängig von deren Lage – das erweitert das Einsatzspektrum von RFID-Anwendungen enorm.“

Reinhold Frosch, Geschäftsführer Freaquent Froschelectronics

Pipelinetracking und vieles mehr!

Freaquent Froschelectronics ist jedoch bei weitem nicht nur im Casino-Umfeld aktiv. Weltweit kommen speziell entwickelte Reader und Antennen in anspruchsvollen Projekten zum Einsatz, wie Reinhold Frosch berichtet: „In Zusammenarbeit mit einem französischen Unternehmen konnten wir eine Lösung realisieren, welche in der Lage ist einzelne Abschnitte von Unterwasser-Pipelines zu lokalisieren. In Unterwasserroboter integrierte RFID-Technik erfasst dabei Transponder an den Rohren, selbst wenn diese dicht bewachsen sind. So können bestimmte Positionen für Überprüfungen und Reparaturen exakt bestimmt werden.“ Ebenso kommt RFID-Hardware von Freaquent Froschelectronics bei der Identifikation von jordanischen Kamelen oder bei Zutrittskontrollen an Goldminen im Oman zum Einsatz.

Neuer Low-Cost-Reader

Da aus Sicht von Freaquent Froschelectronics Low-Cost-Reader oftmals eine nur unzureichende Lese-Performance aufwiesen und kaum über Security-Features verfügten, wurde der HFReader HTRM310 entwickelt und auf den Markt gebracht. Dieser wird beispielsweise bereits erfolgreich bei einem japanischen Unternehmen in der Zutrittskontrolle eingesetzt. Neue Einsatzmöglichkeiten werden erschlossen Für die Features des SLRM1000 sieht Reinhold Frosch gleich drei Einsatzgebiete außerhalb der „Casino-Welt“, die in 2016 adressiert werden: Echtzeit-Erkennung von Diebstahlversuchen im Jewelry-Umfeld, Document-Tracking – auch bei mehreren hundert Transpondern an Dokumenten und Schmuckstücken, die auf einer Antenne liegen – sowie Smart-Shelf-Anwendungen. In dem Medizintechnikumfeld ist in einem Krankenhaus kürzlich ein Projekt gestartet, um mittels RFID-Technologie von Freaquent Froschelectronics einen Überblick zu erhalten, welche OP-Instrumente bereits sterilisiert wurden und welche nicht.

Projekt SeCoS

Das österreichische Projekt „SeCoS – Smart RFID-Technologies for a Connected World“ widmet sich der Forschung zur Integration von RFID-Technologie. Freaquent Froschelectronics ist neben einigen großen Transponderherstellern und der Technischen Universität Graz sowie dem Joanneum Research am Projekt beteiligt. Im Projekt wird eine „Web of Things Application Platform“ entwickelt sowie am technologischen Fortschritt im Bereich Sicherheit und Datenschutz gearbeitet und an Optimierungen in Bezug auf Größe, Trägerfrequenz, Datentransferraten und Objektverfolgung geforscht.

Letzte Änderung am Dienstag, 25 Oktober 2016 09:54

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