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RFID & Wireless IoT Global

RFID-Lösung verknüpft und optimiert intralogistische Prozesse von Continental Automotive

Use Cases | von PR RFID & Wireless IoT Global | 20. Juni 2016
Technologie für die Autos von morgen von Continental: Vom Reifen bis zum Informationsmanagement im Fahrzeug Technologie für die Autos von morgen von Continental: Vom Reifen bis zum Informationsmanagement im Fahrzeug BILD: Continental Automotive

Vom Supply Chain Management zum Supply Network

Data is the key to win: Das deutsche Automobilunternehmen Continental Automotive setzt zur Optimierung der Supply Chain auf das Konzept des Supply Networks. Mittels RFID können Produktionsschritte zurückverfolgt und Sauberkeitsanforderungen überwacht werden. Ein weiterer Vorteil von RFID-Tracking liegt für das Unternehmen in den genauen und aktuellen Informationen über die Verfügbarkeit spezieller Transporteinheiten. Klaus-Jürgen Rossbach von Continental Automotive spricht mit „RFID im Blick Global“ über die Benefits des RFID-Einsatzes in intralogistischen Prozessen.

Klaus-Jürgen Rossbach, Director Supply Chain Management, Systems & Implementation, Continental Automotive, im Interview mit „RFID im Blick Global“

Wie definiert Continental den Wandel vom Supply Chain Management hin zum Supply Network?

Continental verfolgt die Strategie ‚Data is the key to win‘. Bei Supply Networks sind Informationen und die Bearbeitung von Daten Schlüssel des Erfolges. Innerhalb eines Supply Network tauschen die Teilnehmer nicht nur Waren aus, sondern sind in die Prozesse integriert und ermöglichen mittels elektronischer Informationen die automatische Weiterverarbeitung von Daten und Waren zur Optimierung der Supply Chain.

In welchen Prozessen wird bei Continental die RFID-Technologie eingesetzt?

Wir nutzen RFID aktuell in einzelnen intralogistischen Prozessen sowie in der Produktion zur Überwachung einzelner Prozessschritte, um das Potential bei Continental zu testen und zu prüfen, inwieweit RFID übergreifend genutzt werden kann.

Klaus-Jürgen RossbachKlaus-J. Rossbach “Wir nutzen RFID aktuell in einzelnen intralogistischen Prozessen sowie in der Produktion zur Überwachung einzelner Prozessschritte, um das Potential bei Continental zu testen und zu prüfen, inwieweit RFID übergreifend genutzt werden kann.”

Welche Objekte wie Produkte, Ladungsträger oder Maschinen werden mit RFID-Transpondern getaggt?

Wir taggen Ladungsträger, wie zum Beispiel Stahlgitterboxen, Werkstücksträger und Transporteinheiten.

Welche Prozessoptimierungen können auf Basis der RFID-Anwendungen erreicht werden?

Durch RFID haben wir die Möglichkeit, Produktionsschritte zurückzuverfolgen sowie Sauberkeitsanforderungen zu überwachen. Außerdem erhalten wir genaue und aktuelle Informationen über die Verfügbarkeit spezieller Transporteinheiten.

Mit welchen Herstellern und Systemintegratoren hat Continental bei der Projektierung, bei Testaufbauten und beim Rollout zusammengearbeitet? Welche RFID-Reader werden genutzt? Welche RFID-Transponder/-Label werden genutzt?

Continental arbeitet mit unterschiedlichen Partnern zusammen und nutzt unterschiedliche Handhelds und fest installierte Antennen. Wir nutzen sowohl Hardtags als auch RFID-Pins. In erster Linie arbeiten wir mit passiven RFID-Pins und nutzen nur vereinzelt aktive Tags.

Welche Daten werden erfasst und in welche Systeme weitergegeben?

Wir speichern prozessbezogene Daten wie Bearbeitungszeit, Datum, Menge und weitere in einer Datenbank (Data-on-Net), um beispielsweise einen Datenverlust bei Labelzerstörung zu vermeiden. Über eine Middleware werden diese Daten an das entsprechende Enterprise-Resource-Planning-System weitergeleitet.

Welche Rolle nimmt die RFID-Technologie in einer möglichen Vision hin zu einer Smart Factory bei Continental ein?

RFID sehen wir in erster Linie ein Mittel, um den Weg hin zur Smart Factory und zum Supply Network zu ebnen. Die Erfahrungen, die wir derzeit anhand einzelner Prozesse sammeln, werden eine flächendeckende Umsetzung ermöglichen. Neben anderen AutoID-Technologien wie Barcode oder Data Matrix Code wird RFID zusätzlich eine automatische Buchung ermöglichen und somit zum essentiellen Teil einer Smart Factory werden.

Welche konkreten Ansätze zum Unternehmensübergreifenden RFID-Einsatz verfolgt Continental in der Zusammenarbeit mit Zulieferern und OEMs?

Die Zusammenarbeit innerhalb der Automobilindustrie findet in erster Linie über den VDA statt. Hier arbeiten wir derzeit an der Überführung der AutoID-Empfehlungen des VDA in einen internen Standard.

Letzte Änderung am Montag, 20 Juni 2016 12:16
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