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RFID überzeugt im Fitnessstudio ebenso wie in der Industrie

Artikel | von IDTRONIC | 30. Juni 2016
Idtronic fokussiert mit „Well FIT“ zu 100 Prozent auf die Fitnessbranche Idtronic fokussiert mit „Well FIT“ zu 100 Prozent auf die Fitnessbranche

Idtronic fokussiert mit einem breiten Produktportfolio auf ein weites Spektrum an Applikationen

Ob Identifikationsüberprüfungen am Eingang des Fitnessstudios oder das sichere Verwahren der Sportutensilien im Schließfach – der Freizeit- und Fitnessmarkt bietet zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für RFID-Anwendungen. Patrick Kochendörfer von Idtronic spricht mit „RFID im Blick“ über den neuen Geschäftsbereich „Well FIT“, der das Unternehmensportfolio um Lösungen für die Wellness- und Fitnessbranche ergänzt. Jedoch ist „Well FIT“ neben den Bereichen „Professional RFID“ und „Smart Tag“ nur einer von drei Geschäftsbereichen. Für Patrick Kochendörfer stehen aktuell Projekte zur Fahrzeugautomatisierung und Einkaufswagenverfolgung im Fokus. Auch die effiziente Integration von Reader-Modulen und stationären Lesegeräten finden sich auf der Idtronic-Agenda.

Patrick Kochendörfer, Senior Project Manager, Idtronic, im Gespräch mit „RFID im Blick“

Idtronic fokussiert mit „Well FIT“ zu 100 Prozent auf die Fitnessbranche

Mit dem im Febraur 2016 neu gegründeten Geschäftsbereich „Well FIT“ erweitert Idtronic die Unternehmensexpertise auf RFID-Anwendungen in der Sport- und Wellnessbranche. „Das Unternehmen bietet auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnittene HF-Module für alle Fitnessbereiche von Fitnessclubs über Freizeit- und Wasserparks bis hin zu Bädern, Thermen und Spas an. Ob Zutrittskontrollen, die Getränkeentnahme am Automaten, der Login am Trainingsgerät oder das Verstauen der Sporttasche im Schließfach – der Freizeit- und Fitnessmarkt bietet zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für RFID.

HF-RFID- Zutrittskarten oder Armbänder dokumentieren und kontrollieren den Zutritt zum Fitnessgelände. Bargeldloses Bezahlen am Getränkeautomaten oder an der Bar wird durch die Technologie möglich. Die Sicherung von Wertgegenständen oder Sportutensilien in Schränken erfolgt über integrierte RFID-Lesemodule. Trainierende profitieren vom individuellen Login per RFID an den Trainingsgeräten. Der RFID-Reader identifiziert den Nutzer über das Transponder-Armband und stellt das Gerät nach den im System abgespeicherten Trainingsbedürfnissen ein“, erläutert Patrick Kochendörfer.

„Idtronic bietet kundenindividuelle Lösungen für alle Fitnessbereiche von Fitnessclubs über Freizeit- und Wasserparks bis hin zu Bädern, Thermen und Spas an. HF-RFID-Module als Teil von Gesamtlösungen ermöglichen im Sport- und Wellnessbereich Zutrittskontrollen, bargeldloses Bezahlen oder die Sicherung von Wertgegenständen oder Sportutensilien in Schrankschließfächern.“

Fahrzeugautomatisierung und Einkaufswagenverfolgung

Aktuell arbeitet das Unternehmen im Bereich „Professional RFID“ an einem Projekt zur Automatisierung von Fahrzeugen. „In Zusammenarbeit mit einem Systemintegrationspartner entwickelt Idtronic eine RFID-Lösung für Flurförderfahrzeuge, Baumaschinen und landwirtschaftliche Maschinen zur Konfiguration der Werk- und Fahrzeuge. Neben der Konfiguration lässt sich über RFID-Transponder an den Anbauteilen und RFID-Readern in den Fahrzeugen die Gebrauchsdauer der Fahrzeuge nachverfolgen.

RFID unterstützt durch die erhobenen Daten auch die Wartung und Instandhaltung, da die Lösung kontinuierlich Daten zu Zustand und Position der Objekte sammelt und evaluiert. Vereinzelte Testanwendungen an Fahrzeugen haben bereits stattgefunden“, betont Kochendörfer. In einem weiteren Projekt werden Einkaufswagen im Einzelhandel mit UHF-Transpondern zur Nachverfolgung der Kundenwege im Store ausgestattet. Auf Basis der erhobenen Daten könnten Laufwege und Produktpräsentationen innerhalb der Geschäftsräume optimiert und dem Kunden individuelle Angebote erstellt werden, so Kochendörfer.

Middleware nicht zwingend notwendig

Neben HF-Lösungen für den Sport- und Wellnessbereich entwickelt Idtronic Industrie-Systeme, bestehend aus Schreib-/ Lesegeräten und Antennen, Handhelds mit integrierter RFID-Technologie, Embedded Modules und Datenloggern für alle Frequenzen. Eine eigene Middleware bietet das Unternehmen nicht an. „Zur Einstellung und Installation der hauseigenen Lesegeräte bietet das Unternehmen eine Konfigurationssoftware auf einer Windows- Basis an. Aus unserer Sicht dient eine Middleware in einigen Fällen eher als Marketinginstrument anstatt zwingend notwendig zu sein.

Nur selten benötigen Kunden in ihren Anwendungen den vollen Funktionsumfang einer komplexen Middleware. Vorteile bietet eine Middleware jedoch, wenn der Einsatz von unterschiedlichen Geräten für eine umfangreichere Konfiguration oder das Vorfiltern von Daten gefordert ist. Aktuell befassen wir uns bei der Entwicklung von Anbindungsmöglichkeiten insbesondere mit einheitlichen Kommunikationslösungen wie LLRP oder OPC-UA. Darin sehen wir ein weitreichendes Optimierungspotenzial zukünftiger RFID-Lösungen“, erläutert Kochendörfer.

Durchdachtes Industrie-Design vereinfacht Installation

Bei den stationären Lesern spielt das Thema Industrie-Design eine essentielle Rolle. Kochendörfer betont: „Das Design bei RFID-Readern muss überlegt gestaltet werden und auf verschiedenste Anwendungen abgestimmt sein. Bereits in der Entwicklungsphase legt Idtronic eine praktische Basis für eine vereinfachte Installation mit Blick auf Antennenanschlüsse und Montage der Geräte. Die Bluebox-Serie verfügt beispielsweise über M12-Anschlüsse zur Kommunikation und Stromspeisung – ein etablierter Standard in der Industrie. Das zusätzliche Anschließen von Drähten oder Ähnlichem wäre für die Kunden inakzeptabel.

Auch bei den Modulen bietet das Unternehmen verschiedene Anbindungsmöglichkeiten wie Löt- oder Steckverbindungen für die Antennen an. Darüber hinaus hat ein unternehmensspezifisches Design einen Wiedererkennungswert für die Firma.“ In Zukunft will sich das Unternehmen entwicklungsseitig verstärkt auf RFID-Reader-Lösungen für „Mifare DESfire“, CPU-Karten und NFC konzentrieren, blickt Kochendörfer voraus.

Letzte Änderung am Donnerstag, 30 Juni 2016 11:14
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