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RFID & Wireless IoT Global

Uniklinikum Kopenhagen setzt flächendeckend auf UHF-RFID bei zahnmedizinischem Equipment

Use Cases | von PR RFID & Wireless IoT Global | 24. August 2016
Die RFID-Lösung ermöglicht es auch, exakt zu dokumentieren, welche Instrumente von welchem Studenten bei welchen Patienten verwendet und wann die genutzten Geräte sterilisiert wurden. Die RFID-Lösung ermöglicht es auch, exakt zu dokumentieren, welche Instrumente von welchem Studenten bei welchen Patienten verwendet und wann die genutzten Geräte sterilisiert wurden. BILD: Uniklinikum Kopenhagen

Tracking von zahnmedizinischen Instrumenten erhöht die Patientensicherheit und verbessert die Hygiene

Hygiene, Bestandsgenauigkeit, Patientensicherheit: Medizinische Einrichtungen und Krankenhäuser müssen viele Vorschriften im Klinikalltag beachten und ausbalancieren und gleichzeitig den Überblick über das medizinische Equipment behalten. Die School of Oral Health Care der Universität Kopenhagen setzt flächendeckend auf eine RFID-basierte Tracking-Lösung. Alle Instrumente wurden getaggt. Bo Danielsen von der Universität Kopenhagen spricht mit „RFID im Blick“ über die Einsatzorte und Benefits von RFID für Personal und Patienten gleichermaßen.

Bo Danielsen, Head of School of Oral Health Care, University of Copenhagen, Faculty of Health and Medical Sciences, im Gespräch mit „RFID im Blick Global“

Jedes zahnmedizinische Instrument getaggt

Bereits vor über acht Jahren setzte sich das Universitätsklinikum mit dem Thema RFID-Einsatz zur Instrumentenkennzeichnung auseinander. Die konkrete Umsetzung der Pläne startete vor zwei Jahren – und war damit als weltweit erstes zahnmedizinisches Institut. In der School of Oral Health Care, die Teil der Fakultät für Gesundheit und medizinische Wissenschaften ist, wurden in alle medizinischen Instrumente wie beispielsweise Zahnbohrer ein UHF-Transponder implementiert oder außen an den Instrumenten ein Platiktag angebracht.

Bo Danielsen hebt die Vorteile eines flächendeckenden RFID-Einsatzes hervor: „Im Rahmen dieses ‚Pionier-Projektes‘ hat die School of Oral Health Care in Zusammenarbeit mit dem Systemintegrator LM-Instrument jedes einzelne zahnmedizinische Gerät mit einen UHF-Transponder gekennzeichnet und die Räumlichkeiten mit rund 60 RFID-Readern zum engmaschigen Monitoring der Bewegung jeglicher Instrumente ausgestattet. Die Instrumente können vom Zeitpunkt ihrer Abfertigung von der Nutzung und der Verarbeitung über die Sterilisierung bis zur Rückkehr ins Lager lückenlos verfolgt werden. Eine volle Kontrolle über den Hygienestatus aller Instrumente ist zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Die Testphase und der Rollout liefen nahezu reibungslos. Kleinere Hürden bei der Software konnten schnell überwunden werden.“

Bo DanielsenBo Danielsen „Dank eines UHF-Transponders können die zahnmedizinischen Instrumente vom Zeitpunkt ihres ersten Einsatzes von der Nutzung über die Sterilisierung und Wartung bis zu der Rückkehr ins Lager lückenlos verfolgt werden. Von der vollumfänglichen Kontrolle des Hygienestatus profitiert vor allem der Patient, dessen Sicherheit erhöht wird.“

Hygienestatus lückenlos mit RFID überwachen

Besonders für den Bereich Hygiene spielt die Bewegungsüberwachung der Instrumente eine entscheidende Rolle. „Die RFID-Lösung ermöglicht es, den Hygienestatus eines jeden Instrumentes jederzeit durch den Blick in die Visualisierungssoftware hundertprozentig zu überwachen. Das automatisch erstellte Bewegungsprotokoll hält fest, wann die Instrumente sterilisiert wurden. Ein unabdingbarer Prozess, der Mikroorganismen, Viren und Krankheitsträger aller Art eliminiert. Dafür braucht es robuste RFID-Tags, die hohen Temperaturen, Feuchtigkeit und starkem Druck widerstehen können. Im Sterilisationsprozess werden die Instrumente und damit auch die Tags erst gewaschen und dann auf über 130 Grad Celsius erhitzt.

Unter hohem Druck werden die Geräte autoklaviert, um eine hundertprozentige Sterilisation zu gewährleisten. Bei den außen an den Instrumenten angebrachten Tags schrumpft das Plastik bei Hitze und legt sich eng schützend um den Tag. So konnte die Hitze der Sterilisation genutzt werden, um die Tags bestmöglich zu befestigen. Die Überwachung der Reinigungsprozesse auf Basis von RFID garantiert die Einhaltung und Optimierung von Hygienestandards und mehr Sicherheit – auch für den Patienten, da die Wege von der Reinigung bis zum Einsatz beim Patienten und zurück in die Aufbereitung und Wartung lückenlos überwacht werden können. Nur so kann die tatsächliche Durchführung der Reinigungsprozesse zu 100 Prozent garantiert werden kann“, erläutert Bo Danielsen.

Rund 200 Studenten nutzen die getaggten Instrumente

Auch die Mitarbeiter schätzten die Implementierung der RFID-Lösung in die Arbeitsprozesse, betont der Leiter der School of Oral Health Care. „Das Erfassen der Instrumente ist nur ein kleiner zusätzlicher Prozess, der einfach in die Arbeitsabläufe zu integrieren ist und zahlreiche Vorteile von der Transparenz und der Bestandsgenauigkeit über optimierte Arbeitsroutinen bis hin zu einem gesteigerten Qualitätsmanagement für die Mitarbeiter bietet. Alle Mitarbeiter stehen dem Einsatz positiv gegenüber und unterstützen die Implementierung von RFID.

Auch die rund 200 Studenten der School of Oral Health Care nutzen die mit RFID ausgestatteten Instrumente. Die Lösung ermöglicht eine genaue Dokumentation der Nutzungshistorie der Instrumente. Das Klinikum erhält Einsicht, welche Instrumente von den Studenten bei welchen Patienten verwendet und wann sie sterilisiert wurden. Im System können Autorisierungen vorgenommen werden, um festzulegen, wer welche Instrumente verwenden darf. Darüber hinaus ist es möglich zu verfolgen, zu welchem Zeitpunkt und wie lange die einzelnen Studenten mit verschiedenen Patienten arbeiten. All diese Informationen helfen dabei, das Bildungs- und Qualitätsmanagement des Studiums zu verbessern.“

Treffen Sie Bo Danielsen auf der RFID tomorrow 2016 am 19. und 20. September 2016 in Düsseldorf

RFID tomorrow 2016Bo Danielsen referiert in Forum 5: RFID in medizinischen Prozessen auf der RFID tomorrow 2016: Enhanced Patient Safety: School of Oral Health Care at the University of Copenhagen uses UHF-RFID for Tracking Dental Instruments

Weitere In-sight Vorträge aus dem medizinischen Umfeld von Charité, Datenschutzbeauftragter Spyra, Uniklinikum Oslo, Microsensys, Leo System, Sunnybrook Hospital Toronto/Kanada und Mayo Clinic Rochester/USA.

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Letzte Änderung am Samstag, 03 September 2016 13:21
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