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Bornemann: Effizienter Arbeiten mit innovativen Ortungslösungen

Artikel | von Bornemann | 05. September 2016
Mobile Auftragsverwaltung - Innovative Systemlösung spart Kosten und Zeit: Arbeitsaufträge werden automatisch übermittelt, Routenplanung geschieht vorab, Ersatzteilbedarf und Werkzeuge werden effizient gemanagt und Arbeitszeiten werden automatisiert und digital dokumentiert. Mobile Auftragsverwaltung - Innovative Systemlösung spart Kosten und Zeit: Arbeitsaufträge werden automatisch übermittelt, Routenplanung geschieht vorab, Ersatzteilbedarf und Werkzeuge werden effizient gemanagt und Arbeitszeiten werden automatisiert und digital dokumentiert.

Die Bornemann AG verhilft mittelständischen Unternehmen mit innovativer Technologie und cleveren sowie sicheren Lösungen zum Vorsprung

Szenario eins: Bei Dienstbeginn überprüft der Servicetechniker auf dem Display seines Smartphones sämtliche Reparaturtermine des Tages. Mit einem Tastendruck wechselt er zur Navigationsfunktion, auf dem der erste von vier Auftragsorten bereits angezeigt wird. Wenige Minuten später meldet sich die Ortungsapp – sein Werkzeugkoffer liegt nicht im Fahrzeug! Der Fehler kann korrigiert werden, bevor er zu Mehraufwand und Kosten führt. Szenario zwei: Ein Medikamentenkurier vergewissert sich mit nur einem Blick auf die App, dass Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Inneren des Kühlbehälters stimmen. Kurierunternehmen und Kunde können sicher sein, dass die empfindliche Fracht korrekt ausgeliefert wird. In beiden Szenarien führt die Datenerfassung und -kommunikation per GPS, GSM und RFID zu höherer Effizienz im Unternehmen. Die Bornemann AG aus Goslar im Harz verspricht hochqualifizierte Ortungslösungen, die sich gezielt an Anwender aus dem Mittelstand richten.

Lars Bornemann, CEO der Bornemann AG, im Interview mit „RFID im Blick“

Ortungslösungen im Mittelstand noch nicht weitverbreitet

Bislang nutzt gerade im Mittelstand nur eine Minderheit das Optimierungspotenzial von innovativen Ortungslösungen. Vorstand Lars Bornemann schätzt, dass im Logistikbereich 25 Prozent und im Handwerk lediglich fünf Prozent der Firmen mit Technik zur Fahrzeugortung ausgestattet sind. Diese Einschätzung basiert auf über zwei Jahrzehnten Erfahrung. Im niedersächsischen Goslar, wo sich Firmenzentrale, Technik, Support und Lager befinden, beschäftigt sich das Unternehmen seit 26 Jahren mit vernetzten Lösungen, davon mehr als zehn Jahre lang mit aktiver RFID-Technik. Deren Anteil am Geschäft steigt seit Jahren unaufhörlich; er beträgt aktuell etwa 18 Prozent und soll in nur drei Jahren sogar 30 Prozent erreichen. Die Bornemann AG beschäftigt an vier Standorten in Deutschland 53 Mitarbeiter. Die Niederlassungen in Köln und Hamburg dienen dabei einzig dem Vertrieb und der Nähe zum Kunden.

Lars BornemannLars Bornemann „Unsere Lösungen sind so konzipiert, dass sie auch ein Ansprechpartner ohne Vorwissen in fünf bis zehn Minuten versteht. Mit Standardlösungen lassen sich in etwa 80 Prozent der Kundenanforderungen und -bedürfnisse abdecken. Es dauert zwischen 30 und 90 Minuten, ein einzelnes Fahrzeug mit der Ortungslösung aufzurüsten. Der Kunde kann bereits mit der Nutzung beginnen, auch wenn die Detailanpassungen an seine Anforderungen noch nicht abgeschlossen sind. Die Daten in der Cloud sind ab der ersten Nutzungssekunde rundum abgesichert.“

In 10 Minuten von den Benefits überzeugen

Aus dieser langjährigen Erfahrung erwachsen eine gewisse Ruhe und ein Selbstbewusstsein. Lars Bornemann spricht offen über den Markt und die Position seiner Firma darin. Er vermeidet es, sich in Geschäftsfeldern zu engagieren, die bereits von großen Firmen besetzt sind. Stattdessen setzt er auf Service und eine größere Nähe zu den Kunden. Diese kommen zu etwa gleichen Teilen aus Logistik, Industrie, Montage und Service. Vor allem aber handelt es sich, ähnlich der Bornemann AG selbst, zum großen Teil um mittelständische Unternehmen: „Unser Schwerpunkt ist der Mittelstand bis hin zum Kleinunternehmen.

Für die Kunden entwickeln wir Lösungen und Konzepte“, sagt Lars Bornemann. Unternehmen aus dem Mittelstand hätten den Vorteil, auf Innovationen reagieren zu können, ohne dass zuerst lange Entscheidungswege durchlaufen werden müssten. Hierauf konzentrieren sich die Goslarer und setzen auf Standardpakete, Kundennähe sowie die direkte Ansprache. „Unsere Lösungen sind so konzipiert, dass sie auch ein Ansprechpartner ohne Vorwissen in fünf bis zehn Minuten versteht“, erläutert Lars Bornemann diesen Anspruch, und auch er als Vorstand ist in der Lage, alle Teile zu montieren und vorzuführen. Um beim Kunden zu punkten, muss er diesen in wenigen Minuten von den Optimierungsmöglichkeiten seiner Angebote überzeugen können.

Standardanwendungen decken 80 Prozent der Anforderungen ab

Neue Kunden können vorkonfigurierte Lösungen aus drei Standardpaketen wählen. „Mit diesen Standardlösungen lassen sich in etwa 80 Prozent der Kundenanforderungen und -bedürfnisse abdecken. Darüber hinausgehende Anforderungen kann die Bornemann AG über ebenso standardisierte Module abdecken. Der Kunde kann bereits mit der Nutzung beginnen, auch wenn die Detailanpassungen an seine Nutzungswünsche noch nicht abgeschlossen sind. Es dauert zwischen 30 und 90 Minuten, ein einzelnes Fahrzeug mit der Ortungslösung aufzurüsten“, erläutert Lars Bornemann. Um die Arbeitsabläufe nicht zu stören, wird für gewöhnlich am Wochenende beim Kunden vor Ort umgerüstet. In Fällen, in denen Fahrzeuge über große Zeiträume ununterbrochen im Einsatz sind, kommt das Montageteam laut Lars Bornemann „auch bis auf die Baustelle“.

Da die Software in der Cloud liegt, kann auf diese sofort zugegriffen werden, sobald die Hardware installiert und ein Zugang eingerichtet ist. „Somit kann der Kunde seine Lösung schnell nutzen und eventuelle Anpassungswünsche aus der Praxis heraus formulieren. Die meisten dieser Anfragen werden mit spezifischen Auswertungen umgesetzt, die dem Kunden zusätzliche Anzeigen zur Verfügung stellen. Die Mehrzahl der Kundenwünsche bezieht sich auf zusätzliche Sensordaten wie Temperaturen, Lichtpegel oder Luftfeuchtigkeit“, führt Lars Bornemann aus.

Von der Trailerortung bis zum elektronischen Fahrtenbuch

„Ortungslösungen können dabei helfen, jederzeit den Überblick über Fahrzeuge und Material zu bewahren. Im Speditionsgewerbe, in dem mit Subunternehmern gearbeitet wird, kann deren Effizienz dadurch gesteigert werden, dass sich Zugmaschinen und Trailer jederzeit orten lassen. Eine derartige Lösung war vor über zehn Jahren der erste Anwendungsfall für RFID- und GPS-Technik. Auch Diebstähle oder Verlust können unterbunden werden, wenn sich das Abhandenkommen wertvoller Fahrzeuge, Ausrüstung und Frachten frühzeitig erkennen lässt. Anwendern aller Branchen helfen ein elektronisches Fahrtenbuch und eine Führerscheinkontrolle, Bußgelder zu vermeiden, indem Stand- und Ruhezeiten präzise eingehalten werden können“, blickt Lars Bornemann auf die Möglichkeiten der Lösungen. Zudem versprechen integrierte Lösungen effizientere Abläufe in der Tourenplanung für Service und Transport.

Auch im Speditions- und Kurierwesen, in denen einzelne Artikel mit Lieferscheinen und Scannern in der Lieferkette verfolgt werden, kann ein RFID-Monitoring zum Einsatz kommen, um in Echtzeit zu bestätigen, dass ein Lkw oder Container mit Ware an Bord auf dem Weg zum korrekten Adressaten ist. Die Anwendungsmöglichkeiten wachsen kontinuierlich. Interessierte Unternehmen fragen zunehmend an, ob sich die Technik auch in neuen Bereichen zur Anwendung bringen lässt. Da die Applikationspakete standardisiert sind, können wir zahlreichen Anfragen mit der passenden Kombination begegnen“, so Lars Bornemann.

Hardware mieten statt kaufen

Die Ortungstechnik wird von den Niedersachsen nicht verkauft, sondern vermietet. „Die Hardware ist, plakativ gesprochen, ein Nebenprodukt der Ortungsgesamtlösung“, sagt der Vorstand und bekräftigt: „Die Bornemann AG ist ein Softwarehaus, kein Technikanbieter.“ Er vergleicht das Unternehmen mit einer Telekommunikationsfirma, die Endgeräte mit Vertragsbindung für einen Euro verkaufe. Die Anfangsinvestition für den Kunden, der die Fahrzeugortung einführen möchte, ist ebenfalls gering. Der Umstieg auf die neue Technik amortisiere sich daher ab dem ersten Monat sowohl durch erleichterte Arbeitsabläufe als auch durch konkrete finanzielle Einsparungen.

180 Euro pro Fahrzeug im Monat sparen

Zuverlässigkeit, Service und Kundennähe haben ihren Preis. Lars Bornemann sieht sich im Mittelfeld des Marktes angesiedelt; zwischen 10 und 30 Euro pro Monat kostet der Betrieb eines einzelnen Fahrzeugs mit den Ortungslösungen der Niedersachsen. Er verweist auf eine Studie, derzufolge der Kunde durch die Ortung im Mittel 180 Euro pro Fahrzeug und Monat einspare, etwa durch die Verringerung von Fahrtkosten, Diebstählen, Regresszahlungen und Bußgeldern. In einer mietfreien Startphase können sich interessierte Unternehmen selbst von diesen Vorteilen überzeugen.

Wettbewerbsvorteile der Bornemann AG: Erfahrung und Infrastruktur

Eine Angst vor neuen Marktteilnehmern existiert in Goslar dagegen kaum. Das Feld ist überschaubar, die Etablierten kennen und schätzen sich. Internationalen Konkurrenten fehle dagegen häufig die Kundennähe und Bereitschaft, sich mit mittelständischen Unternehmen auseinander zu setzen. Bei neuen Anbietern handele es sich überwiegend um Startups oder Ausgründungen. „Solche Unternehmen kommen und gehen häufig wieder“, sagt Lars Bornemann gelassen. „Sie sorgen in der Regel nur kurzfristig für etwas Unruhe auf dem Markt.“ Neue Mitbewerber verschätzten sich schnell, wie viel Erfahrung und Infrastruktur es tatsächlich benötige, um in diesem Segment Bestand zu haben. „Von beidem kann die Bornemann AG mehr als ausreichend vorweisen. Daher blickt das Unternehmen gemeinsam mit unseren Kunden und Interessenten optimistisch in die Zukunft“, schließt der Geschäftsführer.

Letzte Änderung am Montag, 05 September 2016 11:16
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