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RFID & Wireless IoT Global

Passive UHF-RFID-Lösung steigert die Effizienz von Paragon Automotive

Use Cases | von PR RFID & Wireless IoT Global | 05. September 2016
Fahrzeugtracking mit UHF-RFID Fahrzeugtracking mit UHF-RFID

Paragon hat als erstes Automobildienstleistungsunternehmen Großbritanniens interne Prozesse mit RFID optimiert

Das in Großbritannien ansässige Unternehmen Paragon Automotive wollte die Sichtbarkeit in der Automotive-Supply-Chain erhöhen und gleichzeitig die Kontrolle über interne Prozesse verbessern. Die passive UHF-RFID-Lösung optimierte nicht nur die Geschwindigkeit und Genauigkeit der Prozessabläufe über die gesamte Supply-Chain hinweg, sondern legte auch die Basis für eine ‚glass pipeline‘ zwischen Hersteller, Logistiker und Händler. Chris Higgins, Group IT Director, Paragon Automotive, spricht mit „RFID im Blick“ über die Gründe für den Wechsel von Barcode zu RFID. Er erklärt die Prozessabläufe mit RFID und hebt die Vorteile für Paragon Automotive und seine Kunden hervor.

Chris Higgins, Group IT Director bei Paragon Automotive im Interview mit „RFID im Blick Global“

„In Immingam werden die Fahrzeuge per Schiff im Hafen angeliefert. Mitarbeiter registrieren jedes einzelne Fahrzeug via Barcode und Handheld-Terminal. Im nächsten Schritt wird das passive UHF-Tag am Rücklicht des Autos angebracht.“ Die Position in der Mitte der Heckscheibe hat sich in Tests als die beste für die Lesbarkeit erwiesen. Eine App zeigt die exakte Position zum Anbringen des Tags an. Das Unternehmen entwickelte die Android App inhouse, um die Daten nahtlos ins Compound Management und Logistiksystem ‚Evolution‘ von Paragon einzufügen“, erläutert Higgins.

Die Tag-ID wird dann mit dem System verheiratet, wodurch das Tracking und die Kontrolle des Fahrzeuges jederzeit möglich sind. RFID-Reader identifizieren das Auto an den Zugangseinfahrten. Diese melden dem Kunden, dass das Auto in Großbritannien angekommen ist. Am Gate informiert eine digitale Übersichtstafel den Fahrer über den Zielort des Autos: Lager oder Ausgangskontrolle vor der Auslieferung. Auf dem Gelände hat jeder Parkplatz eine einzigartige Adresse bestehend aus Zone, Reihe und Parkbucht, die der Fahrer dem System via App übermittelt. Ein mit RFID-Readern ausgestattetes Fahrzeug fährt den ganzen Tag über das Gelände ab und registriert den exakten Standort eines jeden Fahrzeugs in Echtzeit.

Paragon setzt RFID-Reader von Motorola sowie Lesegeräte mit Bluetooth von BlueBerry ein. Die Hardware wurde von Codegate integriert. „RFID ist ein Werkzeug, um veraltete Prozesse zu optimieren. Die größten Vorteile liegen jedoch in den von der Software bereitgestellten Daten. Es ist unser Ziel für die Zukunft, einen einzigen transparenten Einblick in die Abläufe zwischen Unternehmen, Herstellern und Händlern auf Basis der RFID-Daten zu erreichen. Paragon plant, innerhalb der nächsten zwölf Monate die Lösung auf andere Standorte auszurollen“, so Higgins.

Über 750.00 Fahrzeuge im Jahr

„Insgesamt werden pro Jahr 2,63 Millionen Autos nach Großbritannien geliefert. Paragon managt mehr als 750.000 aller importierten Fahrzeuge im Jahr an zwölf verschiedenen Standorten. Das Unternehmen betreibt insgesamt zirka 228 Hektar Lagerfläche und über 58.500 Quadratmeter Fläche zur Fahrzeugabfertigung. Bei diesen Größenordnungen muss das Unternehmen jederzeit wissen, wo sich jedes einzelne Fahrzeug befindet. Der manuelle Identifikationsprozess mit Barcodes und VIN-Nummern entsprach nicht länger den Anforderungen des Unternehmens. Deshalb wechselte Paragon zu einer passiven UHF-RFID-Lösung, die im Dezember 2015 mit KIA-Fahrzeugen am neu entwickelten Standort in Immingham ausgerollt wurde“, erklärt Higgins.

Der Automotive- Service-Dienstleister bietet drei verschiedene Dienstleistungen für Kunden wie beispielsweise Volvo, Peugeot, Mercedes-Benz, Europcar und Volkswagen an. Der New- Vehicle-Service inspiziert die Autos und bereitet sie für ihre Lieferung an einen Autoverleih oder einen Autohändler vor. Der In-Life-Vehicle-Service bereitet die Fahrzeuge für Demonstrationszwecke vor und der Used-Vehicle-Service bereitet die Autos für den Wiederverkauf auf. „Momentan ist das Unternehmen nur in Großbritannien ansässig, aber eine europaweite Expansion ist definitiv eine Option für die Zukunft, da der Automotive-Sektor stetig wächst“, sagt Higgins.

Treffen Sie Chris Higgins auf der RFID tomorrow 2016 am 19. und 20. September 2016 in Düsseldorf

RFID tomorrow 2016Chris Higgins referiert in Forum 4: Supply-Chain und Retail über "Passive UHF RFID Solution within the automotive supply chain boosts over-all efficiency of Paragon"

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Letzte Änderung am Montag, 05 September 2016 14:48
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