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Modelabel Vivienne Westwood setzt auf gewebte RFID-Tags von Textrace

Use Cases | von TexTrace | 09. September 2016
Seit Frühjahr 2016 setzt Vivienne Westwood textile RF ID-Label von Textrace zur Brand Protection ein. Weitere Rollouts in anderen Bereichen sind geplant. Seit Frühjahr 2016 setzt Vivienne Westwood textile RF ID-Label von Textrace zur Brand Protection ein. Weitere Rollouts in anderen Bereichen sind geplant. BILD: Vivienne Westwood

Schutz gegen Fälschungen von der Produktion bis in die Shops mit gewebten RFID-Labeln von Textrace

Exklusive Fashion-Unternehmen wie Vivienne Westwood benötigen einen exklusiven Schutz für ihre Produkte. Auf dem Graumarkt werden gefälschte Markenprodukte zu Preisen angeboten, die zwischen 20 und 60 Prozent unter dem Originalpreis liegen. Das Business mit Fälschungen ist ein globales Multi-Milliarden-Dollar-Geschäft – zum Nachteil für die Markeninhaber. Weltweite Produktions- und Logistikprozesse lassen eine Verfolgung von Fälschungen auf herkömmlichen Wegen kaum zu. Mit einem gewebten UHF-RFID-Label von Textrace hat das Unternehmen Vivienne Westwood einen innovativen Lösungsweg eingeschlagen, um Fashion-Produkte von der Herstellung bis in den Verkauf lückenlos zu verfolgen. Zu jedem Zeitpunkt in der Supply Chain kann die Authentizität eines Artikels und die Autorisierung der Kanäle einwandfrei geprüft, beziehungsweise dem Kunden gegenüber nachgewiesen werden, davon ist Stephan Bühler, CEO von Textrace überzeugt.

Stephan Bühler, CEO, Textrace, im Interview mit „RFID im Blick“

Aktiver Rollout seit Frühjahr 2016

„Bereits seit dem Frühjahr 2016 setzt das Modeunternehmen eine Source-Tagging-Lösung von Textrace zur Produktauthentifizierung und Brand Protection ein. Im Rahmen des aktiven Rollouts ist bereits nach kürzester Zeit ein Drittel der jährlichen Gesamtware getaggt. Erste Textilunternehmen aus Italien, die für Vivienne Westwood produzieren, haben eine RFID-Applikation integriert, um Kleidungsstücke zu taggen. In Kürze werden weitere Produzenten auf diesem Weg folgen“, berichtet Stephan Bühler.

Erste Phase: Produktauthentifizierung

Textrace bietet der Modemarke Vivienne Westwood gemeinsam mit dem Integrations- und Softwarepartner Eximia eine sichere Markenschutzlösung bestehend aus dem gewebten RFIDMarkenlabel, der eBrand Android/iOS App und dem eBrand Authentifikationsserver. Nur die erste Phase des RFID-Projekts fokussiert auf die Produktauthentifizierung. „Im Weiteren sind Optimierungen der Logistik und Lagerverwaltung, der Inventur in den Stores sowie Lösungen zum Diebstahlschutz und zur Verbesserung der Customer Experience mit Hilfe von RFID angedacht, immer auf Basis des gewebten RFID-Markenlabels von Textrace“, erläutert Stephan Bühler.

Stephan BühlerStephan Bühler „Vivienne Westwood nutzt zur Identifizierung der Label, und damit zur Kontrolle der Ware, Smartphones mit Bluetooth RFID-Reader. Markenschutzagenten überprüfen die Echtheit der Kleidungsstücke, den korrekten Filialstandort, die Herkunft des Kleidungsstücks und den dazu gehörigen Lieferanten. Die erhobenen Daten werden über die Cloud-basierte eBrand Software-Platfform analysiert. Eine App kommuniziert mit dem Authentifikationsserver zur Verifizierung der Artikel.“

Kombination aus dem TID-Code und Brand-Protection-Code als Schutz

Der Geschäftsführer führt aus: „Vivienne Westwood nutzt zur Identifizierung der Label, und damit zur Kontrolle der Ware, Smartphones mit Bluetooth RFID-Reader. Markenschutzagenten überprüfen die Echtheit der Kleidungsstücke, den korrekten Filialstandort, die Herkunft des Kleidungsstücks und den dazu gehörigen Lieferanten. Die erhobenen Daten werden über die Cloud-basierte eBrand Software-Plattform analysiert. Eine App kommuniziert mit dem Authentifikationsserver zur Verifizierung der Artikel. Das gewebte RFID-Markenlabel wird durch die eBrand Plattform mit einem proprietären Algorithmus codiert. Diese kombiniert TID-Code, EPC-Code, einen generierten Brand-Protection-Code und weitere Kundeninformationen. Alle Daten werden im eBrand Authentication Server gespeichert. Um die Authentizität und Visibilität der Marke zu erhöhen wird das Label im Vivienne Westwood Design gewebt. Das gewebte RFID-Markenlabel ist rechtlich Teil des Produkts. Dies ermöglicht Markenherstellern gerichtlich gegen unautorisierte Reseller und Produktmanipulation vorzugehen.

Textillabel erobern sich einen Markt

Stephan Bühler sieht eingenähte Textiltransponder als starke Alternative mit Mehrwerten zu angehängten Labeln: „Im Gegensatz zu den hängenden Labeln der Mitbewerber sind die eingewebten RFID-Markenlabel von Textrace über die gesamte Supply Chain von der Lieferung bis auf den Shopfloor mit dem Produkt verbunden. Diese Verbindung kann nicht ohne Beschädigung des Produktes gelöst werden, da das Markensymbol sowohl als Markenauthentifizierung als auch als Schutz fungiert. Textile Transponder erhöhen im Vergleich zu hängenden Labeln die Bestandsgenauigkeit erheblich, da sie nicht abfallen können und die Ware nicht versehentlich doppelt getaggt werden kann. Die textile Lösung von Textrace ist auf dem Markt einzigartig und immer mehr Unternehmen wie Vivienne Westwood erkennen das Potenzial von Textillabeln im Gegensatz zu herkömmlichen Labeln.“

Neues Label für noch höheres Sicherheitslevel

Stephan Bühler betont: „Textrace bringt regelmäßig neue Textillabel mit den neusten Chips, wie dem Monza R6-P von Impinj, auf den Markt, um Kunden stets die höchsten Qualitäts- und Performancestandards zu bieten. Die In-house-Produktion sowie die intensive Zusammenarbeit mit externen Partnern garantiert die Wettbewerbsfähigkeit. Neben Vivienne Westwood sind zahlreiche weitere Projekte in der Konzeption. Dabei stehen nicht nur Luxusgüter aus dem Premiumsegment im Fokus. Bereits in einem bedeutend tieferen Preissegment ist laut Textrace das Thema Brand Protection interessant. Die operativen Vorteile von textilen Lösungen für die Supply Chain, das Retourenmanagement, den Plagiatschutz und den Diebstahlschutz sind entscheidender als die reine Produktwertigkeit und öffnen die Lösung für den Massenmarkt. Diese Entscheidungen sind immer auch von den Use Cases des Kunden abhängig.“

Treffen Sie Stephan Bühler auf der RFID tomorrow 2016 am 19. und 20. September 2016 in Düsseldorf

RFID tomorrow 2016Stephan Bühler referiert in Forum 4: Supply-Chain und Retail über "Vivienne Westwood - Top fashion designer adopts RFID technology for brand authentication"

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Letzte Änderung am Freitag, 09 September 2016 08:59
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