• Anwendungsbereich







    Keine Auswahl

    Schlagwortsuche
    Technologie






RFID im Blick

Bei SEAT funkt es in der Fahrzeuglogistik

Use Cases | von PR RFID im Blick | 11. Oktober 2016
Seat experimentiert mit der Anbringung eines passiven RFID-Tags am Automobil, sodass nicht nur der Verteilungsprozess, sondern der gesamte Prozess von Herstellung und Distribution über RFID kontrolliert werden kann. Seat experimentiert mit der Anbringung eines passiven RFID-Tags am Automobil, sodass nicht nur der Verteilungsprozess, sondern der gesamte Prozess von Herstellung und Distribution über RFID kontrolliert werden kann. BILD: SEAT

SEAT setzt auf passive UHF-Lösung zur optimierten Produktions- und Logistikabwicklung fertiger Fahrzeuge

Ob in der Werkslogistik, in der Produktion oder in den Verladeprozessen – der spanische Automobilhersteller setzt RFID in nahezu sämtlichen Abwicklungsprozessen auf dem Firmengelände ein. Ziel der unterschiedlichen RFID-Applikationen ist es, Informationen über die Bewegungen der Fahrzeuge in Echtzeit zu erhalten, um Flächen und Ressourcen besser zu nutzen. Manuel Medina von Seat spricht mit „RFID im Blick“ detailliert über Einsatzbereiche, Vorteile und Herausforderungen beim Einsatz der RFID-Technologie.

Manuel Medina, Verantwortlicher für die Distribution und Logistik der fertiggestellten Fahrzeuge bei Seat, im Gespräch mit „RFID im Blick“

Welche Objekte werden in welchen Prozessen in der Werkslogistik und der Produktion mit RFID identifiziert?

Seat wendet die RFID-Technik beim fertigen Auto an – von dem Moment an, in dem es von der Fabrikation an die Logistik weitergegeben wird bis zum Verlassen des Werks. Bei der Entgegennahme der Fahrzeuge durch die Werkslogistik, werden sie mit ihrem Versandetikett versehen, das einen RFID-Chip enthält. Ab diesem Zeitpunkt werden ihre Bewegungen auf dem Firmengelände beim Passieren der Tore kontrolliert. Darüber hinaus werden die Fahrzeuge bei der Verladung auf die Züge und Autotransporter sowie beim Verlassen des Werks identifiziert.

Manuel MedinaManuel Medina „RFID unterstützt die Fahrzeuglogistik beim frühzeitigen Erkennen von eventuellen Verladefehlern noch bevor die Fahrzeuge das Werk verlassen. Auch wenn die Anzahl dieser Fehler sehr klein ist, können deren Folgekosten sehr hoch sein, was eine frühzeitige Erkennung unabdingbar macht.“

Kommt RFID auch in weiteren Anwendungsfeldern zum Einsatz?

RFID unterstützt die Fahrzeuglogistik beim frühzeitigen Erkennen von eventuellen Verladefehlern noch bevor die Fahrzeuge das Werk verlassen. Auch wenn die Anzahl dieser Fehler sehr klein ist, können deren Folgekosten sehr hoch sein, was eine frühzeitige Erkennung unabdingbar macht. Seat treibt die Verwendung dieser Technologie in der gesamten Logistikkette voran. Beispielsweise verwendet der Servicepartner des Unternehmens am Fahrzeugterminal des Hafens von Barcelona RFID bereits bei der Abwicklung der mehr als 175.000 Seat-Fahrzeuge, die jährlich sein Terminal passieren.

Welche Vorteile bietet RFID in jedem der beschriebenen Prozesse?

Das ursprüngliche Ziel bei der Einführung der RFID-Technologie war die Verbesserung der Abwicklung auf dem Firmengelände, um Informationen in Echtzeit zu erhalten. Dies ermöglicht es, ohne Zeitverzug zu erfahren, sobald ein Parkplatz leer ist, wodurch die Flächennutzung verbessert wird. In diesem Sinne hat diese Nutzungsverbesserung zu einer Reduzierung der Fahrstrecke und -zeit ab der Übergabe des Fahrzeugs vom Werk an die Fahrzeuglogistik bis zum Parkplatz des Fahrzeugs geführt, was eine bemerkenswerte Verbesserung der Bewegungsabwicklung zur Folge hat.

Darüber hinaus verbessert die RFID-Technologie die Verfolgbarkeit der Fahrzeuge beträchtlich, da sie es erlaubt, die Gruppierung pro Autotransporter oder Zugwaggon zu erkennen, wodurch beispielsweise auch die Abwicklung möglicher Schäden durch die Logistik oder die Verladung unterstützt wird. Ein anderer, wichtiger Teilaspekt ist die schnellere Erkennung von Verladefehlern. Und schließlich reduziert sich der Aufwand an manueller Dateneingabe.

Welche RFID-Technologie wird in welchen Prozessen verwendet und warum? Welche Informationen werden auf den Transpondern gespeichert?

Sowohl aus wirtschaftlichen Gründen als auch aufgrund der Tatsache, dass die RFID-Technologie an jedem beliebigen Punkt in der Lieferkette verwendet werden kann, kommen bei Seat passive RFID-Chips zum Einsatz, die in das Versandetikett integriert sind. Die verwendeten Tags entsprechen dem UHF-Standard Gen 2 und einer Arbeitsfrequenz von 860 bis 960 MHz. Die auf den Tags enthaltene Information ist ausschließlich die Identifizierungsnummer des Fahrzeugs. Dies ist die Grundinformation, mit der in der gesamten Logistikkette gearbeitet wird, und die einzige Referenz, die nach Eingabe ins System jederzeit eine Verbindung mit den erforderlichen Informationen herstellt.

Das komplette Interview finden Sie in der Augustausgabe 2016 des Fachmagazins „RFID im Blick“.

Letzte Änderung am Dienstag, 11 Oktober 2016 11:50
Das Fachmagazin „RFID im Blick“
Fachmagazin „RFID im Blick“Das ganze Spektrum von RFID, NFC, Smart Cards, BLE und Wireless IoT
Recherchiert, innovativ, praxisorientiert, am Puls der Zeit!
RFID & Wireless IoT tomorrow 2017
RFID and Wireless IoT tomorrow 2017Mi, 27.- Do, 28. September
Van der Valk Airporthotel, Düsseldorf, Deutschland
80 Vorträge | 50 Aussteller | Live-Demos
Programm online auf www.rfid-wiot-tomorrow.com/de
Melden Sie sich jetzt an !
Wir freuen uns auf Sie!
 
RFID tomorrow

RFID tomorrow 2017

Kompendium

Company + Application Guide RFID | NFC | Smart Cards

Bestellungen

Fachmagazin RFID im Blick

Kontakt

Kontakt RFID im Blick