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Murata

Titelstory von Murata: Der Digitalisierung die Hand reichen - Heute die Lösungen von morgen finden

Artikel | von Murata Elektronik | 16. November 2016
Murata liefert Komponenten und Lösungen für die digitalisierte Welt und zeigt, dass die Zukunft der Produktion eine Chance und keine unlösbare Herausforderung ist. Murata liefert Komponenten und Lösungen für die digitalisierte Welt und zeigt, dass die Zukunft der Produktion eine Chance und keine unlösbare Herausforderung ist.

Als Hersteller von elektronischen Komponenten wie Kondensatoren, Widerständen, Sensoren, Resonatoren und RFID-Technologie mit einem Umsatz von über zehn Milliarden Euro pro Jahr und 50.000 Mitarbeitern ist Murata einer der weltweit führenden Enabler der Digitalisierung. „RFID im Blick“ sprach mit Alexander Schmoldt, Business Innovation Manager bei Murata, über die Herausforderungen, vor denen die digitalisierte Welt heute steht – und mit welcher Philosophie Murata seit der Firmengründung im Jahr 1944 weltweit Anwender begleitet.

Alexander Schmoldt, Business Innovation Manager, Murata, im Gespräch mit „RFID im Blick“

Absolutes Qualitätscommitment

Heute die Lösungen von morgen finden

Alexander Schmoldt beschreibt einen Teil seiner Rolle innerhalb des Unternehmens als Technologiescout: „Murata besitzt ein sehr breites Angebotsportfolio, das wir optimal zur Anwendung bringen möchten. Dies bedeutet nicht nur, für jeden Anwender die beste Lösung zu finden, sondern auch, Trends rechtzeitig zu erkennen. Wer den Kunden aufmerksam zuhört, was sie heute wünschen, der kann sich positionieren, um ihnen auch das anzubieten, was sie morgen wünschen werden.“

Qualität als Teil der Firmenphilosophie

Das Unternehmen arbeitet beständig daran, die Diskussion in Richtung der Lösung zu verschieben, so Alexander Schmoldt: „Kunden, die an uns herantreten, möchten nicht gezielt ein RFID- oder BLE-System. Sie benötigen ein eKanban oder M2M-Kommunikation. Letztendlich muss Technologie anwendbar sein und Probleme lösen. Dies hat die Diskussion um Google Glass gezeigt.“

MurataDiese Einschätzung spiegelt die Firmenphilosophie von Murata wieder: Produkte, die aufgrund von wissenschaftlichen Kriterien entwickelt wurden, sollen zur Verbesserung der Gesellschaft beitragen. Dieser durch Firmengründer Akira Murata formulierte Ethos wird bis heute im Unternehmen praktiziert. Für Schmoldt sind die Unternehmensleitlinien ein Denkanstoß für die tägliche Arbeit: „Qualität bedeutet einen technischen Vorsprung, Nachhaltigkeit und bald hoffentlich auch volle Wiederverwertbarkeit. Digitalisierung benötigt Energie, die eine begrenzte Ressource bleibt. Die Digitalisierung muss immer mit den zur Verfügung stehenden Energiebudgets planen, sowohl im Gerät als auch global.“

Internationalisierung gezielt steigern

Auch in der Unternehmensentwicklung setzt das Unternehmen auf Kontinuität und gezieltes Handeln. Die Internationalisierung von Murata steigt beständig an, so Schmoldt: „Um die Jahrtausendwende wurde noch vornehmlich in Japan produziert. Auch heute befindet sich die Volumenproduktion in Asien, aber durch gezielte Akquisitionen sind spezialisierte Fertigungen insbesondere in Nordamerika und Europa hinzugekommen. In Finnland etwa wird heute Hochleistungssensorik hergestellt.

Murata ist sich der Kernkompetenzen bewusst und kauft entsprechend der langfristigen Pläne präzise zu. Um Kunden ganzheitliche Lösungen anbieten zu können, werden komplementäre Technologien lösungsorientiert erworben.“ Erst im Oktober beispielsweise konnte Murata die Übernahme des französischen Kondensatorspezialisten IPDiA abschließen. Die Integration der Produktion von IPDiA fügt dem Portfolio von Murata unter anderem spezialisierte Kondensatoren für Automotive, Medizin und den Hochtemperatureinsatz hinzu.

Alexander SchmoldtAlexander Schmoldt „RFID ist die geeignete Technologie, um einem Objekt eine digitale Identität zu geben und bildet somit in zahlreichen Fällen die Basis der Digitalisierung. Bereits heute sehen wir, dass RFID immer stärker mit Sensorik kombiniert wird. Das Objekt wird intelligent. Solange wir jedoch noch aktiv über die Implementierung der Technologie sprechen, ist RFID noch nicht vollständig angekommen. Im selben Maße, in dem sich RFID durchsetzt, verschwindet sie als eigenständige Technologiebasis aus dem öffentlichen Diskurs. Wir sind dann am Ziel angekommen, wenn wir RFID als standardisierte Technologie nicht mehr benennen müssen.“

Qualität schafft langfristiges Vertrauen

Murata ist auf Langfristigkeit bedacht. „Das Unternehmen profitiert von achtsam entwickelten Vertrauensverhältnissen und teils jahrzehntelangen Kundenbeziehungen. Wir setzen auf langfristige Partnerschaften. Das Commitment zur Qualität ist eine klassische japanische Tugend, die Murata auch in der Präsenz auf den weltweiten Märkten pflegt. Das Vereinbarte wird nicht nur abgeliefert, sondern für eine lange Zeit garantiert“, sagt Schmoldt. „Aus Märkten, die nur kurzfristige Lösungen fordern, bewegt sich Murata heraus. Wenn der Preis das einzige Kriterium für den Kunden ist, dann nimmt Murata Abstand vom Projekt.“

Technologien sinnvoll nutzen

Anwendungsorientierte Lösungskompetenz

Aus langfristiger Entwicklung und gezielten Abrundungen durch Akquisitionen ergibt sich heute eine Angebotspalette, die für Schmoldt weltweit führend ist: „Die Produktentwicklung hat Priorität bei Murata. Die Entwicklungsabteilungen in aller Welt möchten das Beste abliefern. Daher versuchen wir, das beste Personal, sowie die besten Konzepte, Projekte und Patente zu bekommen.“ Schmoldt ist stolz darauf, dass Murata im Bereich der Analog-Digital-Integration große Erfahrung besitzt. „Kompetenzen erhöhen die Handlungsfähigkeit. Murata ist in der Lage, aus einem breiten Pool an Möglichkeiten diejenige Lösung anzubieten, die den Anwender optimal unterstützt.“

Die Funktechnologie von Murata kommt aufgrund der Miniaturisierung, Integrationsdichte und Energieeffizienz in Smartphones zum Einsatz – dem Schlüssel zur Digitalisierung des Alltags.Die Funktechnologie von Murata kommt aufgrund der Miniaturisierung, Integrationsdichte und Energieeffizienz in Smartphones zum Einsatz – dem Schlüssel zur Digitalisierung des Alltags.

Als Beispiel nennt er Trackinglösungen für Lebensmittel, die sich heute im Kühltransport durchsetzen, um die Lebensmittelsicherheit zu steigern: „Jeder Kunde hat individuelle Anforderungen. Braucht er alle fünf Sekunden Temperaturdaten aus einer Lebensmittellieferung? Oder reicht es zu wissen, dass ein Schwellwert überschritten wurde? Murata kann in beide Richtungen gehen: Wir können technologisch vieles umsetzen und gleichzeitig auf das Energiebudget und die effiziente Nutzung achten.“

Anwendungsorientierung steht im Vordergrund

Die Anwendungsorientierung steht für Murata im Vordergrund jeder Lösung: „Zahlreiche Unternehmen, deren Produkte heute keine elektronischen Komponenten enthalten, versuchen diesen Nachteil mit Digitalisierungsexperten wie Murata aufzuholen. Sowohl im Konsumentenmarkt als auch in der Industrie ist die Digitalisierung aber kein Selbstzweck, sondern muss durchdacht und vor allem ökonomisch sinnvoll integriert werden. Daher bietet Murata langfristige Gesamtlösungen an, die einen Mehrwert in der Anwendung schaffen.“

Zukunftsthema Energieeffizienz und die Digitalisierung startet jetzt

Dieses Interview ist in der Novemberausgabe 2016 des Fachmagazins "RFID im Blick" erschienen. Bestellen Sie die Einzelausgabe und lesen Sie weiter auf Seite 36. Werfen Sie auch einen Blick auf unser Abo-Angebot, damit immer die aktuellste "RFID im Blick" automatisch direkt nach Erscheinen in Ihrem E-Mail-Postfach oder Briefkaten landet.

Letzte Änderung am Mittwoch, 16 November 2016 10:12
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