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LAB ID

Inlay-Hersteller LAB ID will Wachstum um 25 Prozent steigern

Artikel | von LAB ID | 15. Dezember 2016

Hinwendung zu Systemlösungen für UHF und NFC erschließt neue Märkte in ganz Europa

2015 produzierte das italienische Unternehmen bereits 120 Millionen Inlays und plant diese Zahl für 2016 um ein Viertel zu steigern. Seit 2009 bietet LAB ID neben der Produktion auch Systemberatung an und visiert damit neue Märkte im europäischen Raum an. Giovanni Codegoni, Sales and Marketing Director LAB ID, spricht mit „RFID im Blick“ über wachsende Märkte außerhalb Italiens. Dabei legt er einen besonderen Fokus auf geleistete Pionierarbeit im Bereich der hybriden Systemlösungen bei NFC und UHF.

Vorreiterrolle bei hybriden Systemlösungen

Als eines der ersten Unternehmen in Europa hat LAB ID eine neue Technologielösung designt, die auf einem von EM Microelectronics entwickelten hybriden Chip basiert. Durch die Technologielösung ist es möglich, dass verschiedene Lesegeräte die UHF und NFC-Daten, die sich auf einem Chip befinden, erfassen können. Diese Innovation im Bereich UHF und NFC verschafft LAB ID eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet der hybriden Systemlösungen. Eine Lösung mit viel Potenzial, die auch in Zukunft im Fokus der Designentwicklung bei LAB ID stehen soll.

Giovanni CodegoniGiovanni Codegoni „Wir wollen auf dem Gebiet der hybriden Systemlösungen für NFC und UHF Vorreiter auf dem europäischen Markt sein. Unsere neueste Systemlösung markiert einen ersten Meilenstein auf diesem Weg.“

Neue Märkte außerhalb Italiens

Bereits seit 2002 stellt LAB ID RFID-Tags und -Inlays unter dem Slogan „RFID per passione“ – RFID aus Leidenschaft – her. Getreu dieser Strategie erweiterte das Unternehmen seit 2009 stetig den eigenen Kompetenzbereich und berät und betreut europaweit Kunden bei der Suche nach der idealen und individuellen RFID-Lösung. Dabei bietet LAB ID als Systemlieferant sowohl für NFC als auch für UHF Lösungen an. Traditionell kommen viele Kunden des Inlay-Herstellers aus Italien (65 Prozent). Seit einigen Jahren verzeichnet LAB ID jedoch auch wachsende Marktanteile in Deutschland, Frankreich, Spanien und im Vereinigten Königreich. „Mittlerweile kommen 35 Prozent unserer Kunden aus dem nicht-italienischen Raum – Tendenz steigend“, sagt Codegoni über den Zugewinn an neuen Absatzmärkten.

Die Anfänge von LAB ID liegen im Fashion-Sektor. Längst beschränke sich das Angebot aber nicht mehr ausschließlich auf Fashion und Luxusgüter wie das Tracking von Sendungen in der Supply Chain der Wein-Industrie, erläutert Codegoni diese Entwicklung. Auch die Logistikbranche, der Industriesektor oder die Pharmaziebranche gehören für LAB ID zu den Zielmärkten.

Ein Produkt zu designen heißt, es von A bis Z zu begleiten

Um am Markt die hochgesteckten Ziele zu erreichen, verfolgt LAB ID einen ganzheitlichen Ansatz in der Kundenbetreuung. „Was heißt überhaupt ganzheitlicher Ansatz?“, fragt Giovanni Codegoni provokant. „Ganz klar: Von der ersten Frage des Kunden bis hin zur finalen Kontrolle der Endprodukte betreuen wir jeden Schritt und jedes Detail – immer in enger Absprache mit dem Auftraggeber. Dazu gehören die Beratung zu Beginn, die individuelle Entwicklung und das Design der Inlays, der hochqualifizierte Fertigungsprozess, die Kontrolle der Produktion und der Endprodukte und zum Schluss die Präsentation der Inlays am Markt. Ganzheitlich heißt für uns, den Kunden von A bis Z zu betreuen und eine Null-Fehler-Quote zu erreichen“, führt er aus.

Die Kunden profitierten außerdem von der Spezialisierung auf NFC und UHF, den hohen Qualitätsstandards und dem starken Partnernetzwerk des Unternehmens, so Codegoni. Ein zusätzlicher Pluspunkt sei das gute Preis-Leitungsverhältnis, erläutert der Sales und Marketing Director das Betreuungskonzept weiter.

Große Expertise beim Schutz vor Fälschungen und der Chip-Auswahl

Der Einsatz von NFC-Tags ist insbesondere interessant für hochpreisige Produkte, um diese vor Fälschungen zu schützen. Der Tag fungiert dabei wie ein Echtheitszertifikat und dokumentiert die Authentizität des Produktes. Beim Einsatz von RFID-Technologien im Handel werden seitens der Kunden auch EU-Datenschutzregelungen immer wieder in den Beratungsgesprächen problematisiert. „Fälschungsschutz und Datenschutz sind keine Gegensätze. LAB ID verfügt über umfangreiches Know-how, um EU-Datenschutzregelungen anzuwenden, einzuhalten und gleichzeitig die Produkte optimal vor Fälschungen zu schützen. Bereits bei der Entwicklung des Inlay-Designs werden diese Anforderungen berücksichtigt. Auch die Auswahl des Chips wird in die Entwicklung einbezogen“, erklärt Codegoni das Vorgehen des Unternehmens in einem solchen Fall. Expertise und Flexibilität bilden für ihn das Fundament für ein erfolgreiches Endprodukt – immer mit Blick auf Innovationen.

Letzte Änderung am Donnerstag, 15 Dezember 2016 17:30
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