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Contrinex

Wenn´s heiss hergeht - RFID-Technologie im Hochtemperatureinsatz

Artikel | von Contrinex Sensor | 02. Januar 2017
Der HF-RFIDTransponder RTP-0263-020 für Temperaturen bis 180 Grad Celsius kann bündig in Metall eingebaut werden. Der HF-RFIDTransponder RTP-0263-020 für Temperaturen bis 180 Grad Celsius kann bündig in Metall eingebaut werden. BILD: Contrinex

Die Vorteile einer automatisierten Massenproduktion bei gleichzeitiger Anpassung an kundenspezifische Wünsche sind die Kennzeichen der sogenannten Mass Customization. Um dabei in der Vielzahl der notwendigen Fertigungschritte die Übersicht nicht zu verlieren, unterstützen RFID-Systeme die Identifizierungen von Objekten. Für den Einsatz bei hohen Umgebungstemperaturen bietet der Schweizer Sensorikspezialist Contrinex spezielle Hochfrequenz- RFID-Transponder an.

RFID schafft Visibilität in Automation und Logistik

In zahlreichen Bereichen der Automation und Logistik dient die RFID-Technologie mit ihrem Sender-Empfänger-System zur automatischen und berührungslosen Identifikation von Werkstücken oder Produkten. Am zu identifizierenden Objekt werden hierfür permanent elektronische Tags befestigt. Deren Speicher enthält eine eindeutige, vordefinierte Nummer sowie einen Bereich, in welchem sich ergänzende Daten zum Objekt mit Hilfe eines Schreib- und Lesekopfs speichern lassen. Damit ist es möglich, den Werdegang eines Objektes zu verfolgen oder alle Informationen einzugeben, die für dessen Bearbeitung notwendig sind.

Die Vorteile des RFID-Systems gegenüber dem klassischen Barcode- Verfahren oder der Lasermarkierung beruhen darauf, dass auch ohne direkte Sichtverbindung zum Schreib- und Lesekopf Informationen des Datenträgers gelesen und geschrieben werden können und dass sich diese Informationen erweitern, verändern oder löschen lassen. Die Daten befinden sich am Objekt selbst im RFID-Transponder. Eine drahtlose Übertragung per Funk sorgt dafür, dass diese Technologie sogar bei starker Verschmutzung des Objekts oder des Tags funktioniert.

„Contrinex unterstützt mit spezialisierten RFID-Transpondern und Lesegeräten Tracking & Tracing-Prozesse in Hochtemperatur- Bereichen bis 250 Grad Celsius, zum Beispiel Lackierstraßen oder metallurgischen Pulver-Sinter-Verfahren.“ - Pierre-Yves Dénervaud, International Product Manager, Contrinex

Widerstandsfähig in allen industriellen Umgebungen

Der Schweizer Sensorhersteller Contrinex unterstüzt mit seinen RFID-Systemen Tracking & Tracing-Prozesse. Speziell für den Einsatz in Hochtemperatur-Bereichen bis 250 Grad Celsius sind spezielle, beständige Transponder entwickelt worden, die sich zum Einsatz in Hochfrequenz-Systemen eignen. Typische Einsatzgebiete für RFID-Systeme sind industrielle Prozesse, bei denen Produkte in einer großen Variantenvielfalt gefertigt und auf derselben Fertigungsstraße befördert werden. Dazu gehören zum Beispiel Verpackungsmaschinen in der Lebensmittelindustrie oder Autolackierstraßen in der Kfz-Produktion. Die bei solchen Fertigungsschritten oft auftretenden hohen Umgebungstemperaturen stellen an RFID-Systeme eine besondere Herausforderung.

Das gilt sowohl für die Gehäuse der einzelnen Bestandteile als auch insbesondere für die Datenspeicher. Raue Umgebungsbedingungen kennzeichnen die Bedingungen in Autolackierstraßen. Während der verschiedenen Spül-, Lackier- und Brennvorgängen kommt die Karosserie nicht nur mit Wasser und verschiedenen chemischen Substanzen in Kontakt. Sie wird auch einer Elektrophorese mit einer angelegten Spannung von bis zu 400 Volt ausgesetzt. Temperaturen in den Spülbädern und den Öfen bis 250 Grad Celsius sowie schnelle Temperaturwechsel müssen die Tags außerdem unbeschadet überstehen. Da widrige Umgebungsbedingungen häufig mit großen Temperaturschwankungen verbunden sind, bietet Contrinex zusätzlich zu den Tags Ganzmetall-Schreib-/Leseköpfe an, die für einen Betriebstemperaturbereich von minus 40 bis 125 Grad Celsius optimiert sind.

Robust und temperaturbeständig

Die hohe Industrietauglichkeit von RFID-Systemen beruht auf ihrer automatischen und berührungslosen Funktionsweise. Sie arbeiten verschleißfrei, ermöglichen Rückverfolgbarkeit und Qualitätssicherung auch in schwierigen Umgebungen. Jedes Objekt ist zu jedem Zeitpunkt der Fabrikation eindeutig identifizierbar und eine Verwechslung ausgeschlossen. Das ermöglicht hoch automatisierte Prozesse bei gleichzeitig individuell gestalteter Produktion mit zunehmend kleinen Losgrößen und einer zentralen Datenspeicherung.

RFID-Systeme sind robust und sorgen für eine schnelle Datenübertragung. Dank des von Contrinex entwickelten Hochfrequenz-Systems, das heute zu den leistungsfähigsten Technologien auf dem Markt gehört, laufen diese Fabrikationsprozesse auch unter hohen Arbeitstemperaturen, etwa in Autolackierstraßen oder metallurgischen Pulver-Sinter-Verfahren, sicher und flexibel und ab.

Letzte Änderung am Montag, 02 Januar 2017 10:29
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