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RFID im Blick

Eine RFID-Lösung für alle Paletten-Typen bei Jysk Nordic

Use Cases | von PR RFID im Blick | 16. Januar 2017
Jysk Nordic implementierte eine RFID-Lösung für die Verladeprozesse im schwedischen Distributionszentrum in Nässjö. Jysk Nordic implementierte eine RFID-Lösung für die Verladeprozesse im schwedischen Distributionszentrum in Nässjö. BILD: Jysk Nordic

Skandinavische Einzelhandelskette implementiert freihändige UHF-Gate-Lösung in schwedischem Distributionszentrum

Seit 2013 hat Jysk Nordic an einer RFID-Lösung für die Verladeprozesse im schwedischen Distributionszentrum in Nässjö gearbeitet. Die passive UHF-RFID-Anwendung ging im Januar 2016 in den Produktivbetrieb. Jakob Hjorth-Hansen von Jysk spricht mit „RFID im Blick“ nicht nur über technische Details, sondern auch über die Benefits der Lösung und über die Herausforderung, eine RFID-Lösung zu finden, die zu allen Palettentypen passt.

Jakob Hjorth-Hansen, Manager Logistics Development, Jysk Nordic, im Gespräch mit „RFID im Blick“

Optimierter Warenfluss durch RFID-betriebene Gates

Das schwedische Distributionszentrum in Nässjö repräsentiert einen Sonderfall unter den Lagern des Unternehmens. Während andere Lager von Jysk die ein- und ausgehenden Paletten über eine Barcode-Lösung per Handheld mithilfe von internen Angestellten überwachen, managen externe Service-Unternehmen die Verladeprozesse im schwedischen Distributionszentrum. Um Prozesse am Gate zu optimieren und um Durchgängigkeit beim Ladevorgang zu erreichen, implementierte Jysk Nordic die RFID-Lösung. „Jeder Service-Anbieter belädt die Trucks auf seine eigene Weise. Um den Warenfluss zu optimieren und Verladefehler zu reduzieren, versuchte das Unternehmen, eine simple, einfach zu applizierende Lösung zu finden. Gemeinsam mit dem Systemintegrator Vilant implementierte das Unternehmen die RFID-Hardware sowie die Software von SSI Schäfer an 56 Gates. Vier Antennen pro Gate – zwei vorne, zwei hinten – stellen Lesungen in beide Richtungen via Richtungserkennungskontrolle sicher“, erklärt Jakob Hjorth-Hansen.

„Das RFID-Etikett wird auf der Mitte der Palette auf einer Höhe von 1,20 Meter während des Verpackungsprozesses platziert. Die Herausforderung: Verschiedene Arten von Paletten können zu falsch angebrachten Labeln führen, da es die abgefertigten Güter in verschiedenen Formen und Größen gibt. Nichtsdestotrotz bleibt die falsche Applikation von Tags ein seltenes Ereignis. Seit der Implementierung von RFID enthält nur eine von 2.000 Paletten einen Ladefehler.“ - Jakob Hjorth-Hansen, Manager Logistics Development, Jysk Nordic

Ideale Lesepostion der Labels auf der Mitte der Palette

Die einfachen RFID-Etiketten werden direkt am Förderband gedruckt und automatisch appliziert. SSI Schäfer stellt die RFID-Drucker und Applikationsgeräte zur Verfügung. Jakob Hjorth-Hansen betont: „Das RFID-Etikett wird auf der Mitte der Palette auf einer Höhe von 1,20 Meter während des Verpackungsprozesses platziert. Hier wurde das Unternehmen mit der größten Herausforderung konfrontiert, da verschiedene Arten von Waren – von Bettwäsche über Möbel bis hin zu Einrichtungsgegenständen – im Distributionszentrum abgefertigt werden, was zu verschiedenen Palettentypen führt.

Wenn ein Etikett zu hoch oder zu niedrig angebracht wird, bringt der Staplerfahrer die Palette zu einem manuellen Drucker, wo das Etikett korrekt appliziert wird. Nichtsdestotrotz bleibt die falsche Applikation von Tags ein seltenes Ereignis. Es ist auch wichtig, Metalloberflächen bei der Anbringung der Tags zu vermeiden, da sie die Lesbarkeit des Etiketts behindern.“

1.000 bis 2.000 Paletten werden täglich abgefertigt

Die Einmal-Etiketten enthalten einen einfachen Barcode zur Identifizierung, der in das RFID-Etikett integriert ist. Daher sind Barcodenummer und ID-Nummer identisch. Um die Palette im System zu identifizieren, enthält die Etiketteninformation die Palettennummer, den Inhalt der Palette sowie die Gate-Nummer. „Die Paletten werden automatisch gelesen, wenn sie das Tor passieren. Ein grünes Licht signalisiert, dass die Ladung des Lkw korrekt ist. Im Falle eines Ladefehlers wird ein Alarm sowie ein rotes Lichtsignal ausgelöst. Das System registriert sogar, wenn die Palette in den oder aus dem Lkw geladen wird.

Am Tor kann der Lkw-Fahrer unkompliziert Ladefehler überprüfen sowie die Soll-Ladung mit der Ist-Ladung über einen Bildschirm vergleichen. Die Leserate beträgt 99,9 Prozent bei 1.000 bis 2.000 Euro-Holzpaletten, die tagtäglich im Distributionszentrum abgefertigt werden. Nur eine von 2.000 Paletten enthält einen Ladefehler“, erklärt Jakob Hjorth-Hansen.

Implementierung von RFID entlang der gesamten Lieferkette Möglichkeit für die Zukunft

Der Logistik-Manager führt aus: „Hier zeigt die passive UHF-RFID-Gate-Lösung ihren größten Vorteil. Aufgrund der Einfachheit der Lösung müssen die Lkw-Fahrer über kein besonderes technisches Know-how verfügen. Sie fahren einfach durch das Tor, während das System den gesamten Identifizierungsprozess managt. Die Fehlerquote in den Ladeprozessen wird ohne zusätzlichen Aufwand reduziert. Im Moment sind keine weiteren Roll-outs in anderen Distributionszentren oder Läden geplant. Allerdings hat die Verfolgung von Gütern entlang der gesamten Wertschöpfungskette mittels RFID Zukunftspotenzial.“

Letzte Änderung am Montag, 16 Januar 2017 09:47
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