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Mit RFID wird der Kunden wirklich zum König!

Artikel | von Checkpoint Systems | 09. Februar 2017
RFID optimiert alle Retail-Prozesse von der Logistik bis zum perfekten Shopping-Erlebnis im Store. RFID optimiert alle Retail-Prozesse von der Logistik bis zum perfekten Shopping-Erlebnis im Store.

Umsatzsteigerung, Effizienzsteigerung, ein verbessertes Kundenerlebnis und gleichzeitig die Reduzierung von Kosten – Ziele, die sich jeder stationäre Retailer an oberster Stelle auf seine Agenda schreibt. Dabei geht es nicht nur darum, dem reinen E-Commerce dauerhaft die Stirn zu bieten, sondern gleich zahlreiche, seit vielen Jahren im Handel manifestierte Hindernisse zu beseitigen. Und die Lösung ist einfach: Alles baut auf RFID-Applikationen auf.

Denn nur RFID hat aktuell als Technologie das Potenzial, exakte Daten zu liefern, die über spezialisierte Softwarelösungen zum Nutzen der Retailer und letztendlich auch zum Vorteil der Endkunden eingesetzt werden können. Dominik Brosch, Global Account Manager, Checkpoint Systems, und Torsten Labusch, Technical Pre Sales, Checkpoint Systems, sprachen mit „RFID im Blick“ über die Voraussetzungen für gelungene Omnichannel-Strategien, kommende Anwendungsmöglichkeiten für RFID und die Highlights zur Euroshop 2017.

Dominik Brosch, Global Account Manager, Checkpoint Systems, und Torsten Labusch, Technical Pre Sales, Checkpoint Systems, im Gespräch mit „RFID im Blick“

Wo will der Kunde abgeholt werden?

„Nur Konzepte, die tatsächlich die Gewohnheiten und Bedürfnisse des Endkunden abbilden, sind für den stationären Einzelhandel auf Dauer Erfolg versprechend. Click and Collect beispielsweise orientiert sich an einem tatsächlichen Bedürfnis, das der Onlinehandel so nicht befriedigen kann: der sofortigen Verfügbarkeit. Wenn eine Konsumentin Schuhe für eine Feier am selben Abend braucht, kann sie diese nicht online einkaufen. Der stationäre Einzelhandel kann jedoch diese Kunden abholen.

Dazu müssen die Vorteile des Einzelhandels, vor allem die Haptik und die sofortige Verfügbarkeit des Artikels, in den Vordergrund gestellt werden. Kann der stationäre Einzelhandel diese Versprechen nicht einlösen, ist die Omnichannel-Strategie aufgrund des Vertrauensverlustes letztlich wertlos. Die Aufgabe der Technologie ist es, die Versprechen des Einzelhandels einlösbar werden zu lassen“, fasst Brosch die Rolle von Checkpoint Systems als Lösungsanbieter zusammen.

Dominik BroschDominik Brosch „Der Einzelhandel“, so Brosch, „verändert sich im Moment tiefgreifend. Marktteilnehmer, die die Chance nutzen, sich selbst zu verändern, können von dieser Transformation profitieren. Der Handel kann gegensteuern, indem er die Ware online und offline verfügbar macht, Beratung anbietet und seine Kompetenzen produktiv zur Anwendung bringt.“

Omnichannel ermöglicht flexible Strukturen

Zudem sieht Brosch, dass ein höherer Komfort für den Konsumenten auch für den Händler zu bedeutenden Einsparpotenzialen führen kann: „Durch Omnichannel können Retailer in Echtzeit agieren, insbesondere durch Lieferung in oder aus den Filialen. Der Endkunde kann seine online gekauften Waren dort abholen oder direkt nach Hause liefern lassen, sobald sie verfügbar sind. Damit übernimmt die Filiale zum Teil die Rolle eines Lieferzentrums.

Die Notwendigkeit zur doppelten Lagerhaltung für den Onlinehandel entfällt durch Omnichannel-Strategien. Die Struktur der gesamten Lieferkette wird flexibler und ermöglicht Kostenreduktionen. Dazu benötigt der Retailer Sichtbarkeit der Waren in den einzelnen Stores und innerhalb der gesamten Supply Chain. Für den Endkunden ist letztendlich wichtig, dass er seine Ware zuverlässig erhält, sich also sein Shoppingerlebnis unterm Strich verbessert.“

Beim Datenschutz auf den Endkunden zugehen

Um das Shoppingerlebnis für den Kunden weiter zu optimieren, können Einzelhändler heute auf komplexe Big-Data-Lösungen zurückgreifen. Dominik Brosch rät allerdings, bei der Implementierung solcher Lösungen stets maßvoll vorzugehen: „Nicht zuletzt das Online-Shopping führt vermehrt dazu, dass Endkunden beim Einsatz von Daten für personenbezogene Empfehlungen umdenken. Insbesondere neue Kundengenerationen haben kaum mehr feststellbare Berührungsängste. Es bleibt dennoch absolut alternativlos, Transparenz im Umgang mit Kundendaten zu erzeugen.

Checkpoint Systems rät allen Kunden, die sich für RFID-Lösungen interessieren, zunächst ein Privacy Impact Assessment durchzuführen und mit den Kunden über ihre Datennutzung zu sprechen. Wer darlegen kann, wozu die Daten verwendet werden, schafft Vertrauen.“ Letztendlich allerdings entscheidet die Praktikabilität über die Akzeptanz beim Konsumenten. „Die Erfahrung zeigt, dass Technologien, die Daten im angemessenen Umfang nutzen, um dem Endkunden Benefits zur Verfügung zu stellen, akzeptiert werden. Daher ist es wichtig, Daten nicht nur für interne Zwecke zu erheben, sondern im Rahmen einer ganzheitlichen Einzelhandelslösung auch für ein verbessertes Shoppingerlebnis einzusetzen.“

Torsten LabuschTorsten Labusch „Die Inventur von Frischwaren, die jeden Tag durchgeführt werden muss, dauert mit einem RFID-gestützten System wenige Minuten anstatt einer Stunde. Insbesondere im gehobenen Preissegment, etwa bei hochwertigen Fleischprodukten, rechnet sich der RFID-Einsatz für Händler.“

Der runde Tisch gegen Vorbehalte

„Checkpoint Systems tritt als Berater auf. Wir verfügen über alle RFID-Kompetenzen und können gemeinsam mit dem Kunden den richtigen Weg zur Lösung erarbeiten. Für zahlreiche Kunden erstellen wir beispielsweise zunächst kleine Lösungen mit schnellem ROI, auf denen in der Folge aufgebaut werden kann. Häufig existieren auch bereits Lösungen für Teilsysteme, wie zum Beispiel zur Warensicherung, die wir in die Gesamtlösung integrieren können. Als ganzheitlicher Technologieanbieter bietet Checkpoint Systems nicht nur Beratungsleistung an, sondern ist auch bei allen Facetten der Software und Hardware involviert“, so Brosch.

„Checkpoint Systems empfiehlt Kunden, die sich für RFID-Lösungen interessieren, Vertreter aller Abteilungen in den Planungsprozess einzubinden. So können nicht nur alle Handlungsmöglichkeiten festgestellt werden und Prozesse ganzheitlich angegangen werden, sondern auch mögliche Vorbehalte abgebaut werden“, erklärt Torsten Labusch. „Wenn alle Mitarbeiter hinter dem Projekt stehen, dann sind die Benefits durch die Lösung später messbar höher. Die Vorteile durch RFID-Lösungen ergeben sich immer prozess- und damit auch abteilungsübergreifend. Wir versuchen daher in jedem Projekt, alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen, um unternehmensweite Mehrwerte zu erzielen.“

Pilotphase entscheidet über Erfolg eines Projektes

Für Labusch ist eine Pilotphase unumgänglich für den Erfolg einer RFID-Lösung. „Wir empfehlen Kunden stets, einen – je nach Anforderung exakt skalierten – Piloten durchzuführen, bevor große Lösungen ausgerollt werden. Weitreichende Veränderungen in den Geschäftsprozessen benötigen einige Zeit, bis sie in die Unternehmensmentalität eingegangen sind. Piloten sind wichtig, um ein Bewusstsein für kommende Veränderungen zu erzeugen und Mitarbeitern die Angst vor Innovationen zu nehmen. Große Leuchtturmprojekte sind wichtig, aber sie erzeugen auch Erwartungshaltungen an die Technologie, die mit den konkreten Einsparpotenzialen nicht immer in Einklang zu bringen sind. Prozessveränderung läuft überall anders ab.“

Letzte Änderung am Sonntag, 19 Februar 2017 19:36
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