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Avery Dennison unterstützt Retailer dabei, das volle Potenzial von RFID einzusetzen

Artikel | von Avery Dennison RFID | 14. Februar 2017
Source-Tagging erlaubt Retailern, eine Bestandsgenauigkeit von über 99 Prozent zu erreichen. Source-Tagging erlaubt Retailern, eine Bestandsgenauigkeit von über 99 Prozent zu erreichen. BILD: Avery Dennison

When and how to modernise

Als einer der Marktführer für RFID-Lösungen ist Avery Dennison seit den ersten großen RFID-Projekten im Einzelhandel im Markt vertreten“, sagt Francisco Melo, Vice President / General Manager, Global RFID, Avery Dennison. Im Gespräch mit „RFID im Blick“ erklärt Melo die Bedeutung von RFID-gestützter Warensichtbarkeit und Bestandsgenauigkeit im Einzelhandel von heute – und wie diese Benefits für Retailer generieren.

Francisco Melo, Vice President / General Manager, Global RFID, Avery Dennison, im Gespräch mit „RFID im Blick”

Herausforderungen von RFID-Implementierungen lösen

„Retailer verstehen heute die Benefits von RFID, auch wenn sie unterschätzen, wie einfach die Implementierung ist und wie stark der ROI der Technologie ist. Ihre Sorgen betreffen das Wann und Wie, nicht das Warum“, erklärt Francisco Melo, Vice President / General Manager, Global RFID, Avery Dennison. „Natürlich bewegen sich einige Marktteilnehmer schneller als andere, aber die Vorteile einer verbesserten Bestandsgenauigkeit und Inventur sind heute allen am Markt bewusst. Wir haben lange keine potenziellen Kunden mehr sagen hören, dass sie die Notwendigkeit von RFID nicht verstehen. Stattdessen geht es ihnen mehr um die konkreten Herausforderungen der Integration, und diese versuchen wir gemeinsam zu lösen.“

Starkes Wachstum zeigt steigende Verbreitung im Handel

„Zahlreiche Händler sind den Schritt zu RFID noch nicht gegangen. Die meisten großen Mode- und Schuhmarken haben RFID-Lösungen implementiert, aber insgesamt befindet sich die Verbreitung im einstelligen Prozentbereich“, sagt Melo. „Dennoch weist das starke Wachstum der RFID-Industrie darauf hin, dass die Technologie sich in immer größeren Teilen des Handels durchsetzt.“ Um die RFID-Implementierung zu begünstigen, müssen Lösungsanbieter wie Avery Dennison eine realistische Einschätzung der Möglichkeiten liefern, die die Technologie erschließt: „Avery Dennison arbeitet mit Retailern bei der Erstellung eines Business Case zusammen. RFID ist nicht die Lösung für alle Probleme im Einzelhandel und wir bewerben es auch nicht als solche. Aber wenn Einzelhändler verstehen, wie Bestandsgenauigkeit und Artikelsichtbarkeit zu erhöhtem Erfolg im Einzelhandel führen, können sie RFID erfolgreich einsetzen.“

Francisco MeloFrancisco Melo „Um unsere Kunden zu unterstützen, haben wir einen Fünf-Punkte-Plan für die RFID-Einführung erarbeitet, vom ersten Business Case bis zum vollständigen Rollout. Dadurch können wir unsere End-to-End RFID-Lösungen leichter in existierende Prozesse einbinden.“

Avery Dennison unterstützt Retailer von Anfang bis Ende

Francisco Melo beschreibt den Fahrplan, den Avery Dennison für neue RFID-Projekte entwickelt hat: „Zuerst helfen wir Retailern dabei, ihre Herausforderungen zu verstehen und zu entscheiden, ob eine RFID-Lösung geeignet ist, um sie anzugehen. Wir glauben, dass die meisten Kunden enorm von RFID profitieren können. Studien zeigen: Die meisten Retailer haben eine tatsächliche Bestandsgenauigkeit von ungefähr 65 Prozent. RFID bietet ihnen dagegen über 99 Prozent und wenn sie die richtigen Prozesse implementiert haben, um auf Grundlage dieser Optimierung zu handeln, ergeben sich bedeutende Benefits.“

RFID ermöglicht innovative Omnichannel-Strategien

Konsumenten suchen verstärkt online und treffen eine vorläufige Entscheidung, bevor sie ein Geschäft betreten. Diese Veränderung im Konsumentenverhalten erhöht die Bedeutung der Verfügbarkeit von Waren, erklärt Melo: „Wenn ein Retailer einem Kunden nicht sagen kann, ob ein Artikel vorrätig ist, wird er das Geschäft verlieren. Auf der anderen Seite führt das Auflisten eines Artikels als vorrätig, wenn er nicht verfügbar ist, zu einem Vertrauensverlust. Daher ist die genaue Erhebung und Integration von Bestandsdaten im Netzwerk des Einzelhändlers und im Onlineshop notwendig. Ein Mangel an Bestandsgenauigkeit bringt Händler dazu, unnötige Lager anzulegen.“

Anstatt kostenintensive Bestandspolster zu schaffen, können Retailer ihr Netzwerk nutzen: „Häufig sind Waren, die in einem Laden ausverkauft sind, in einem anderen verfügbar. Die Möglichkeit, den Bestand in allen Filialen gleichzeitig zu erfassen, führt zu einer höheren Verkaufsrate.“ Insgesamt ist sich Melo sicher: „Alle Omnichannel-Projekte sollten mit RFID anfangen.“

Online-Shopping-Erfahrung in den Laden bringen

„Aus der Konsumentenperspektive hat die Sichtbarkeit von Waren einen hohen Einfluss auf das Einkaufserlebnis. Das Online-Shopping hat die Erwartungen an den Einzelhandel geprägt“, sagt Melo, „und Selbstbedienungsterminals oder Smart Mirrors in der Umkleidekabine ermöglichen es Retailern, die Online-Shopping-Erfahrung in den Laden zu bringen: das System erkennt die Waren, die die Kunden anprobieren. Es schlägt weitere passende Artikel vor, zeigt andere Farben und Größen, macht auf Sonderangebote aufmerksam und mehr. Zudem können nicht mehr verfügbare Artikel direkt nachbestellt und an den Kunden geliefert werden oder Filialen angezeigt werden, die den Artikel noch führen. Durch digitale Sales-Werkzeuge verschwimmen die Grenzen zwischen online und offline.“

Avery Dennison ist ein globaler Partner für Projekte

„Um RFID-Lösungen voll auszunutzen, brauchen Retailer einen starken Partner. Avery Dennison hat mehr Rollouts und Pilotprojekte als jeder andere am Markt umgesetzt und sich als zuverlässiger und vertrauenswürdiger Partner erwiesen. Das bedeutet, dass das Unternehmen in der Lage war, einzigartiges Know-how und Expertise aufzubauen.“ RFID für den Einzelhandel setzte sich zunächst in Nordamerika durch, danach in Europa, und gewinnt nun in Asien an Bedeutung. Europäische Einzelhändler, die heute RFID implementieren, profitieren von einer ausgereiften Technologie, erklärt Melo:

„Avery Dennison ist ein internationaler Lösungsanbieter. Wir sind in allen wichtigen Märkten vertreten. Unsere Herangehensweise ist dabei stets kundenorientiert. Viele unserer Kunden sind internationale Handelsketten, die in mehr als nur einem Land oder einer Region vertreten sind. Daher sind gute Kundenbeziehungen für Avery Dennison so wichtig: Wenn wir eine Lösung implementieren konnten, die auf die Herausforderungen und das Geschäftsmodell des Kunden gut abgestimmt ist, dann lässt sich diese Lösung weltweit mit marktspezifischen Anpassungen ausrollen.“

RFID-Lösungen profitieren stark von Verbundeffekten

Für Melo stellt die globale Struktur und Marktposition von Avery Dennison einen wichtigen Wettbewerbsvorteil für Kunden dar, die RFID-Lösungen in all ihren Prozessen einführen möchten: „Der globalisierte Einzelhandel befördert globales Denken. Der Großteil einer RFID-Lösung hängt vom Source-Tagging ab. Es nur in einem Land zu implementieren, ergibt keinen Sinn. Die Lösung muss in allen Herstellerländern eingeführt werden – und sobald alle Produktionsstätten Source-Tagging nutzen, gibt es keinen Grund, RFID nicht in allen Läden weltweit zu nutzen. Die Verbundeffekte von RFID-Lösungen sind für Retailer sehr günstig. Weitverzweigte, integrierte Supply Chains erfordern weitverzweigte, integrierte Lösungen.“

Letzte Änderung am Sonntag, 19 Februar 2017 19:45
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