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SATO unterstützt den Kampf gegen Arzneimittelfälschungen mit intelligenten Drucklösungen

Pressemeldungen | von SATO Europe | 03. April 2017
SATO CL4NX SATO CL4NX BILD: SATO

SATO, ein führender internationaler Anbieter von Auto-ID-Lösungen, mit denen Mitarbeiter effizienter arbeiten und Arbeitsabläufe optimiert werden können, entwickelt neue, intelligente Druck- und Etikettierlösungen, die Arzneimittelfälschungen vermeiden sollen und den Anforderungen der kommenden EU-Gesetzgebung entsprechen.

Die Fälschung von Arzneimitteln hat schwerwiegende Auswirkungen im Hinblick auf potentielle Risiken für die menschliche Gesundheit und wirtschaftliche Verluste. Es wird geschätzt, dass jedes Jahr ca. 1 Million Menschen infolge der Einnahme gefälschter Medikamente (Quelle: Interpol, 2013) sterben, und der Umsatz von Medikamenten auf dem Schwarzen Markt macht derzeit mehr als 10 % des Gesamtvolumens des pharmazeutischen Markts aus (Quelle: Weltgesundheitsorganisation, 2006). Und das Problem wird ständig größer: 2011 wurden bei der wichtigsten pharmazeutischen Ermittlungsaktion der Interpol, der Operation Pangea, 2,4 Millionen gefälschte und illegale Tabletten beschlagnahmt; 2015 erreichte die Gesamtzahl von Tabletten und anderen Arzneimitteln, die vom Staat beschlagnahmt wurden, 20,7 Millionen.

Ein wichtiges Mittel zur Gewährleistung der Rückverfolgbarkeit von Arzneimitteln ist die Serialisierung, und nach Inkrafttreten der EU-Arzneimittelfälschungsrichtlinie im Jahr 2019 werden die Anforderungen bezüglich einer eindeutigen Kennzeichnung von Arzneimitteln von ganzen Paletten bis hin zu Einzeldosen noch strenger werden. Die Verarbeitung dieser hohen Datenmengen, die Erzeugung eines eindeutigen Codes und die effektive Aufbringung und Überprüfung dieser Kennzeichnung stellt für die pharmazeutische Lieferkette eine enorme Herausforderung dar.

SATO hat Drucklösungen entwickelt, mit denen Anwender nicht nur auf jeder Stufe der Befehls- und Lieferkette gewährleisten können, dass die richtigen Daten und Inhalte auf den Etiketten aufgedruckt werden, sondern auch einen Abgleich dieser Daten mit den Zentralsystemen durchführen können. Die Lösungen von SATO basieren auf der umfangreichen Erfahrung von SATO auf diesem Gebiet – ca. 85% der Unternehmen im Gesundheitswesen in Japan nutzen bereits SATO-Technologie - und auf der einzigartigen Application-Enabled-Printing-Technologie (AEP) , die Intelligenz genau an den Stellen gewährleistet, an denen diese benötigt wird.

Drucker mit Application-Enabled-Printing-Technologie, wie z.B. die Drucker aus der SATO-NX- Serie, verfügen über eine eigene, integrierte Verarbeitungskapazität – und ermöglichen den Anschluss an eine Reihe weiterer Geräte wie z.B. eine Waage, einen tragbaren Strichcodescanner oder eine Tastatur, so dass von diesen Geräten aus gedruckt werden kann, ohne dass ein Anschluss an einen PC vorhanden sein muss. Außerdem lassen sich Drucker mit Application- Enabled-Printing-Technologie völlig unkompliziert neu programmieren und damit leicht an sich ändernde Anforderungen anpassen. Diese Möglichkeiten schaffen die nötigen Voraussetzungen in Punkto Konnektivität, Flexibilität und Bedienungsfreundlichkeit, die in der Lieferkette der Pharmaindustrie benötigt werden, um den Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit gerecht zu werden.

Die Kontrolle eines Etiketts ist zum Beispiel in der Pharmaindustrie ein zentraler Faktor. Bei Einsatz der AEP-Technologie gibt es dazu eine Reihe von Möglichkeiten. Eine Basislösung besteht zum Beispiel darin, den Drucker durch einen Scanner zu ergänzen. Dieser kann dann das Etikett "lesen" und die Richtigkeit der Angaben prüfen. Eine etwas leistungsstärkere Lösung wäre eine Kamera zur optischen Kontrolle. Durch den Einsatz eines offenen Linux-basierten Protokolls fördert SATO die Zusammenarbeit mit anderen Partnern im Hinblick auf die Herstellung kompatibler Bauteile, so dass Pharmaunternehmen, CMOs und andere Beteiligte in der Lieferkette eine voll integrierte Druck- und Etikettierlösung implementieren können.

“Die Arzneimittelfälschungsrichtlinie hat der Pharmaindustrie jetzt wieder einen neuen Anstoß gegeben und Unternehmen dazu veranlasst, nach Möglichkeiten zu suchen, wie sie sich selbst und ihre Kunden durch bessere Kennzeichnung und Rückführbarkeit noch besser schützen können", meint Kevin Allart, Business Manager für den Europäischen Gesundheitssektor bei SATO. "SATO und seine Partner werden beständig weiter mit anderen Beteiligten in der Lieferkette – einschließlich der Endanwender – an der Entwicklung von kostengünstigen und effizienten, intelligenten Druck- und Etikettierlösungen arbeiten, damit die Serialisierung von Arzneimittelverpackung unkompliziert und narrensicher wird.”

Letzte Änderung am Montag, 03 April 2017 17:11
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