Aprilausgabe „RFID im Blick“ 2017

Ausgabenarchiv | 21. April 2017
RFID im Blick - April 2017

Turck: RFID garantiert sicheren Werkzeugwechsel bei LKW-Katalysatoren

Sondermaschinenbauer Kirschenhofer Maschinenbau nutzt Turcks RFID-System BL ident und TBEN-S-I/O Module in Fertigungszelle. „Früher haben wir alles einzeln verkabelt. Das war ein dicker Schlauch mit Leitungen und viel Verdrahtungsarbeit. Heute werden nur noch ein Profinet-Kabel und eine Spannungsversorgung benötigt.” - Craig Craill, Leiter Elektrik, Kirschenhofer

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RFID garantiert sicheren Werkzeugwechsel bei LKW-KatalysatorenRFID garantiert sicheren Werkzeugwechsel bei LKW-Katalysatoren

Die Kirschenhofer Maschinen GmbH in Nersingen-Straß hat sich als Sondermaschinenbauer unter anderem auf die Entwicklung und Fertigung von Produktionsanlagen für Katalysatoren spezialisiert. Mit der jetzt fertiggestellten Fertigungszelle für LKW-Katalysatoren kann das Unternehmen rund 60 verschiedene Typen fertigen. Um zu gewährleisten, dass jeder Katalysator den engen Qualitätsstandards entspricht und rückverfolgbar ist, setzt Kirschenhofer mit den Profinet-I/O-Modulen und dem RFID-System von Turck für die hochmoderne Produktionsanlage auf moderne Automationstechnik.

 

Wie verändert die Digitalisierung die Automotive-Industrie?Wie verändert die Digitalisierung die Automotive-Industrie?

Asset Tracking, Produktionssteuerung, Durchgängige Lösungen in der Supply Chain und der Distributionslogistik, Just-in-Time- und Just-in-Sequence-Lieferung in die Produktion, horizontale und vertikale Integration – für die Aprilausgabe von „RFID im Blick“ hat das Redaktionsteam persönlich mit Digitalisierungsexperten, Prozess- und Projektverantwortlichen bei Automobilunternehmen und -Zuliefern weltweit gesprochen. Ob RFID, NFC, BLE, SAW oder andere Wireless-IoT-Technologien: Die Bandbreite der Anwendungen in der Automotive-Industrie unterstützt die Branche beim Schritt in die Industrie 4.0.

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SAW: Vom Hochofen bis in die Tiefen des Weltalls
SAW: Vom Hochofen bis in die Tiefen des Weltalls

Spezialisierte Hochtemperaturanwendungen für die Industrie, kommende Anwendungen in der Medizin, Einsatz auf der Internationalen Raumstation – das sind die Möglichkeiten von Transpondern und Sensoren mit „Surface Acoustic Wave“-Technologie (SAW).

 

Durchgängig. Prozessübergreifend. VDA-Konform.
Durchgängig. Prozessübergreifend. VDA-Konform.

Durchgängige RFID-Lösungen vom Zulieferer über die Montage bis zum dauerhaften Verbleib in der Serie: Im Gespräch mit „RFID im Blick“ beleuchtet Frank Linti von Schreiner LogiData die Vorteile für Zulieferer und Hersteller, gemeinsame, für beide Seiten Mehrwert schaffende Label-Lösungen zu entwickeln.

 

Eine RFID-Lösung. Ein Label für jede Palette. Null Verladefehler.
Eine RFID-Lösung. Ein Label für jede Palette. Null Verladefehler.

Die SBA Furniture Gruppe wickelt hohe Möbel-Volumina ab, die via Palette in über 40 Länder versendet werden. Ramunas Marozas von SBA Furniture Group und Darius Jodzevičius von Vygeja sprachen mit „RFID im Blick“ darüber, wie RFID dem Unternehmen dabei half, Verladefehler fast auf null zu reduzieren.

 

Die RFID-Dessous-Maschine im innovativen Store-Konzept
Die RFID-Dessous-Maschine im innovativen Store-Konzept

Die französische Unterwäschekette Undiz implementiert RFID an allen Standorten. Nach einer Pilotphase mit vier Standorten und einem neuen, RFID-basierten Store-Konzept namens „Undiz Machine“ rollt der Retailer nun eine ganzheitliche RFID-Lösung in über 150 Läden weltweit aus. Exklusives Interview mit Projektleiterin Maureen de Slane.

 

Auf neuen Gleisen: SBB Cargo setzt im gesamten Netz auf RFID
Auf neuen Gleisen: SBB Cargo setzt im gesamten Netz auf RFID

Die Schweizerischen Bundesbahnen rüsten auf: Zur Steigerung der Effizienz und Produktivität durch Digitalisierung vertraut die Gütersparte SBB Cargo flächendeckend auf RFID. Dazu werden über 5.000 Güterwagen mit RFID-Tags bestückt und Zugkontrolleinrichtungen im gesamten Streckennetz durch RFID-Reader erweitert. Das Ziel: Die Modernisierung des Einzelwagenverkehrs.

 

Innovative Apps überwachen Reifen und verbessern die Lebensdauer
Innovative Apps überwachen Reifen und verbessern die Lebensdauer

Die zahlreichen tiefgreifenden Veränderungen durch technologische Fortschritte erfassen auch die Reifen von Nutz- und Privatfahrzeugen. Auf dem Genfer Autosalon im März stellte der Reifenhersteller Pirelli „Connesso“, die erste integrierte Plattform für PKW-Reifen, vor. Diese nutzt in die Rille der Reifen integrierte Sensoren, um den Fahrer über eine Smartphone-App mit Informationen zum Reifenzustand zu versorgen.

Neue Wertschöpfung durch DigitalisierungNeue Wertschöpfung durch Digitalisierung

Die digitale Transformation steht beim Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler oben auf der Agenda: In den kommenden Jahren plant das Unternehmen weltweit und bereichsübergreifend die Einstellung von 600 Digitalisierungsexperten, die durch den 2015 neu gegründeten Bereich Digitalisierung koordiniert werden. Dr. Jürgen Bohn, Data Architect, im Gespräch mit „RFID im Blick.

 

RFID bringt Gießereien in die Industrie 4.0RFID bringt Gießereien in die Industrie 4.0

Ohne Gussteile kein Auto: Motorblöcke, Getriebegehäuse, Felgen und Strukturbauteile werden aus geschmolzenem, bis zu 700 Grad Celsius heißem Aluminium hergestellt. Ein für die RFID-Technologie absolut ungeeigneter Einsatzort? Nein! Das Fraunhofer IFAM in Bremen hat ein patentiertes Verfahren entwickelt, durch das sich RFID-Transponder während des Gießprozesses in Bauteile integrieren lassen – und gemeinsam mit Projektpartnern den Nachweis geliefert, dass dieses Verfahren in der Großserienfertigung prozesssicher funktionieren kann.

 

Digitale Lösungen für komplexe Automotive Supply ChainsDigitale Lösungen für komplexe Automotive Supply Chains

Die Technologie ist bereit, ebenso die System- und Analyselösungen. Doch wie steht es um die Hersteller und Zulieferer? Im Gespräch mit „RFID im Blick“ ist Jörg Bald, Winckel davon überzeugt, dass OEMs das Potenzial digitaler Lösungen für die Automotivebranche längst erkannt haben und in internen Prozessen bereits sukzessive umsetzen. Jedoch müssen sich OEMs und Zulieferer von der Idee der Insellösung lösen und stattdessen die datentechnische Vernetzung aller in einer Wertschöpfungskette Beteiligten vorantreiben. Jörg Bald sieht hier RFID als Schlüsseltechnologie zur umfassenden Digitalisierung.

 

Produktverfügbarkeit ist KönigProduktverfügbarkeit ist König

River Island rollt RFID in Hochgeschwindigkeit aus: In nur sieben Monaten plant der britische Mode-Retailer den Einsatz einer RFID-Lösung für die Bestandszählung in 280 Filialen weltweit, was zwei Geschäften pro Tag entspricht. Im Gespräch mit „RFID im Blick“ erklärt Jon Wright, Head of Global Loss Prevention and Safety bei River Island, warum sich das Unternehmen für RFID entschieden hat, die Vorteile von hoher Bestandsgenauigkeit, und wie mit einem schlanken RFID Business Case ein starker ROI erreicht werden kann.

 

Vom Feld direkt in die Cloud: Agrifac bringt alle Maschinen in das IoTVom Feld direkt in die Cloud: Agrifac bringt alle Maschinen in das IoT

Landwirtschaft – ein traditionelle, risikoaverse Industrie? Nicht im Geringsten! Moderne Landmaschinen sind hochspezialisiert und mit Sensor- sowie Kommunikationstechnologie ausgestattet. Im Interview mit „RFID im Blick“ spricht Martijn Van Alphen, Chief Technical Officer bei Agrifac, über die weltweit erste RFID-Mess-Lösung für Luftfederungen – und wie das Unternehmen alle Agrifac-Maschinen zu einem Teil des IoT macht.

 

Durchgängige Lösungen für die Produktion von Millionen von FahrzeugenDurchgängige Lösungen für die Produktion von Millionen von Fahrzeugen

„Millionen von Fahrzeugen weltweit wurden unterstützt durch UHF-RFID-Lösungen von Sick produziert“, so Oliver Huther, Business Development Manager RFID bei Sick. Im Interview mit „RFID im Blick“ erklärt Huther, wie UHF-RFID Mehrwerte in der Automobilindustrie schafft, warum intelligente Hardware die Grundlage der Industrie 4.0 ist und wie Sick dabei hilft, die Produktion von morgen zu gestalten.

 

Wann und wo RFID für Zulieferer Sinn ergibtWann und wo RFID für Zulieferer Sinn ergibt

In Kechnec in der Slowakei produziert Magneti Marelli, ein Tochterunternehmen von Fiat Chrysler Automobiles (FCA), Einspritz-, Belüftungs- und Strömungssysteme für Autos, Motorräder und leichten Nutzfahrzeugen. „RFID im Blick“ sprach mit Werksleiter Aurélien Voineau über die Potenziale von RFID-Lösungen für Logistik und Produktion – und die gegenwärtigen Grenzen der Technologie für Magneti Marelli Powertrain Slovakia.

 

RFID für das Interieur, Barcode für das BordnetzRFID für das Interieur, Barcode für das Bordnetz

Um den stark steigenden Anforderungen im Bereich Intralogistik gerecht zu werden, setzt die Volkswagen Gruppe bereits seit vielen Jahren in verschiedensten Anwendungen RFID-Technologien erfolgreich ein. Speziell für das Ladungsträgermanagement wurde ein Konzept für einen weltweit standardisierten Prozess zur Erfassung von Ladungsträgern entwickelt.

 

RFID für das Interieur, Barcode für das BordnetzRFID für das Interieur, Barcode für das Bordnetz

Fahrzeugspezifische Bordnetze und kundenindividuelle Interieur-Ausstattung für die Automotive-Industrie: Der Automobilzulieferer Dräxlmaier stellt nahezu 80 Prozent seiner Produkte in Losgröße eins her. Spezielle, auf die konkreten Prozesse angepasste Kennzeichnungslösungen gewährleisten eine lückenlose Zuordnung des Bauteils von der Produktion bis zur Just-in-Sequence-Anlieferung an der Fertigungsstraße der OEMs.. Im Gespräch mit „RFID im Blick“ erläutert Dr. Helmut Meitner von Dräxlmaier, warum das Unternehmen bei der Interieurproduktion auf RFID setzt, bei den Bordnetzen jedoch auf den Barcode – und gibt einen Ausblick auf die digitale Transformation des Unternehmens.

 

In der Reifenindustrie funkt's gewaltigIn der Reifenindustrie funkt's gewaltig

Ob Motorsport, PKW oder Nutzfahrzeug: Wird die Nutzung des Reifens optimiert, steigen Effizienz und Sicherheit des Fahrzeugs. Zu geringe Profiltiefe oder Luftdruck dagegen erhöhen den Treibstoffverbrauch, verschlechtern Sicherheitseigenschaften und führen zu verlängerten Bremswegen sowie Aquaplaning-Gefahr. Daher setzen Reifenhersteller seit einigen Jahren verstärkt auf innovative Sensorik und Kommunikationstechnik, um ihre Reifen über kontaktlos datenübertragende Technologien in das IoT einzubinden und Anwender bei der effizienten Nutzung zu unterstützen.

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Letzte Änderung am Freitag, 21 April 2017 12:32
Das Fachmagazin „RFID im Blick“
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Di, 30.- Mi, 31. Oktober
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