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Automotive-Labels: Durchgängig. Prozessübergreifend. VDA-konform.

Artikel | von Schreiner LogiData | 31. Mai 2017
Schreiner wird in 2017 die RFID-Labels für Metallanwendungen – unter anderem auch das ((rfid))-DistaFerr SL (UHF) – konsequent in Richtung Hochtemperatur- Anwendungen für Temperaturen bis zu 230 Grad Celsius ausbauen, mit einer FCC-Version für den US-amerikanischen und den chinesischen Markt. Schreiner wird in 2017 die RFID-Labels für Metallanwendungen – unter anderem auch das ((rfid))-DistaFerr SL (UHF) – konsequent in Richtung Hochtemperatur- Anwendungen für Temperaturen bis zu 230 Grad Celsius ausbauen, mit einer FCC-Version für den US-amerikanischen und den chinesischen Markt.

Schreiner setzt auf Speziallösungen für sicherheitsrelevante Bauteile in der Automotive-Branche

Durchgängige RFID-Lösungen vom Zulieferer über die Montage bis zum dauerhaften Verbleib in der Serie: Für Frank Linti von Schreiner LogiData steht der Einsatz durchgängiger RFID-Labels in der Automotive- Branche kurz vor dem Durchbruch – mit sicherheitsrelevanten Komponenten als erster in der Serie getaggter Bauteilgruppe. Im Gespräch mit „RFID im Blick“ beleuchtet Frank Linti die Vorteile für Zulieferer und Hersteller, gemeinsame, für beide Seiten Mehrwert schaffende Label-Lösungen zu entwickeln. 2017 stehen bei Schreiner LogiData außerdem maßgeschneiderte Speziallösungen und der Ausbau der ((rfid))-DistaFerr- Produktgruppe für Metallanwendungen in Richtung Hochtemperatur-Prozesse im Fokus.

Frank Linti, Business Development Manager RFID, Schreiner LogiData, im Gespräch mit „RFID im Blick“

Automotive-Labels müssen sichere Lesung im Durchlauf gewährleisten

Frank Linti betont, dass insbesondere für die Automotive-Branche gilt, dass nicht jede am Markt vertriebene Standard-RFID-Lösung für die besonderen Gegebenheiten der Branche geeignet ist und unterstreicht den Einfluss maßgeschneiderter, hochqualitativer RFID-Lösungen auf den Erfolg einer Implementierung: „Zahlreiche am Markt verfügbare Inlays werden hauptsächlich für den logistischen Massenmarkt und für kurze Lebenszyklen entwickelt – und haben deshalb oft Schwankungen in der Lesereichweite.

Das macht sie für die Automotive- Branche mit ihren metallischen Umgebungen und sicher benötigten Lesereichweiten unbrauchbar. Schreiner LogiData bestückt die eigenen, auf eine kundenspezifische Anwendung zugeschnittenen Inlays mit hochwertigen Materialien, um im Fertigungs- oder Logistikprozess die definierte Mindestlesereichweite für eine sichere Lesung im Durchlauf zu gewährleisten.“

Unternehmensübergreifende RFID-Lösungen sparen Kosten

Automotive-Hersteller treiben den Einsatz einheitlicher, VDAkonformer und zertifizierter RFID-Labels voran, weshalb durchgängige RFID-Lösungen für Zulieferer immer stärker in den Fokus rücken. Als Label-Produzent trägt Schreiner LogiData dieser Entwicklung Rechnung, indem das Competence Center definierte, branchenübliche Standards umsetzt und damit langfristig die übergreifende Datenerfassung unterstützt. „In Workshops und Beratungsangeboten erklärt Schreiner LogiData seinen Kunden, welche Chipfunktionen und Antennen für den individuellen Anwendungsfall optimal sind und beantwortet Fragen zum Thema RFID. Auch zeigt Schreiner LogiData, wie Zulieferer und Hersteller mit einer gemeinsam entwickelten und aufeinander abgestimmten RFID-Lösung beiderseitig Kosten sparen und den Mehrwert erhöhen können.“

Frank LintiFrank Linti „Nur wenn die Kommunikation in übergreifenden Prozessen geregelt wird, kann sich eine neue Technologie durchsetzen. Die VDA-Empfehlungen werden sich langfristig als Weltstandards durchsetzen.“

Durchgängige RFID-Lösungen in der Serie vor dem Durchbruch

Längst beliefern Zulieferer die Hersteller bereits mit RFID-getaggten Komponenten und Bauteilen. Frank Linti betont jedoch, dass derzeit ein Großteil der Labels von den Zulieferern nur in eigenen Prozessen genutzt wird oder es sich um Tags handelt, die nicht im Fahrzeug verbleiben. „Derzeit haben Hersteller an mehreren Stellen Prototypenfahrzeuge mit mehr als hundert RFID-Labels im Einsatz. Darunter sind auch Bauteile, die nicht optimal gelesen werden können oder bei denen eine RFIDLabel- Aufbringung in der Serie heute noch zu kostspielig wäre. Ich denke aber, dass wir bei dem Einsatz einer durchgängigen RFID-Lösung vom Zulieferer über die Montage bis zum dauerhaften Verbleib in der Serie vor dem Durchbruch stehen.“

50 Labels pro Fahrzeug

„Meiner Einschätzung nach werden sich verwechslungsgefährdete Bauteile in der Montage als erstes in der Serie durchsetzen, gefolgt von relevanten Teilen für Sicherheit und Supply Chain. Für realistisch halte ich im ersten Schritt fünf bis zehn Labels pro Fahrzeug, die der Hersteller gemeinsam mit dem Zulieferer nutzt. Langfristig könnte ich mir auch 50 Labels pro Fahrzeug vorstellen.“

VDA-Empfehlungen als Weltstandards

Die deutsche Automobil- und Zuliefererindustrie gilt als weltweiter Vorreiter beim RFID-Einsatz, Asien und die USA haben laut Frank Linti allerdings stark aufgeholt. „Die Schreiner Group ist auch in China und den USA aktiv, wo das Unternehmen eine mit Deutschland gleichwertige Aktivität beim RFID-Einsatz registriert. Hersteller in den USA oder China setzen eine Lösung sehr schnell um, wenn diese einen finanziellen oder logistischen ROI bietet. Dafür arbeiten deutsche Unternehmen die Einsatzoptionen intensiver und strategischer heraus und organisieren sich stärker im Verbund mit den Zulieferern.

Auch die in Deutschland entwickelten VDA-Empfehlungen haben auf dem Weltmarkt einen messbaren Einfluss, da nahezu alle deutschen Hersteller und Zulieferer global und vernetzt agieren. So könnten in naher Zukunft rund 60 Millionen KLTs mit nach VDA-Empfehlungen designten und programmierten Tags bestückt sein. Nur wenn die Kommunikation in übergreifenden Prozessen geregelt wird, kann sich eine neue Technologie durchsetzen. Die VDA-Empfehlungen werden sich langfristig als Weltstandards durchsetzen – sie müssen jedoch regelmäßig überprüft und, wenn nötig, angepasst werden.“

Schreiner LogiData vertreibt nur zu 100 Prozent geprüfte Labels

„Wir testen jedes bei uns hergestellte Label in der Produktion auf seine Leseperformance und sortieren alle Label aus, die die vorgegebenen Parameter nicht erreichen. So reduzieren wir spätere No- Read-Raten erheblich. Der höhere Ausschuss in unserer Produktion führt zwar zu höheren Anschaffungskosten, dafür spart der Kunde jedoch langfristig in hohem Maß bei den Kosten. Er muss nicht oft nachkontrollieren oder seine Fertigung unterbrechen, weil ein Label aufgrund zu geringer Lesereichweite nicht erfasst werden konnte. Auch passt das Unternehmen den Label-Aufbau immer stärker den rauen Anforderungen der Automotive-Branche an. Alle RFID-Labels von Schreiner LogiData, die in einem Fahrzeug zum Einsatz kommen, werden mit Blick auf die in der Automotive-Branche nötige Robustheit hin entwickelt und sind IP68-zertifiziert.“

Ausbau der ((rfid))-DistaFerr-Serie in Richtung Hochtemperatur-Anwendungen

Der Business Development Manager RFID führt aus: „In diesem Kontext wird das Unternehmen 2017 die DistaFerr-(On-Metal)-Produktgruppe konsequent in Richtung Hochtemperatur-Anwendungen für Temperaturen bis zu 230 Grad Celsius ausbauen, mit einer FCC-Version für den US-amerikanischen und den chinesischen Markt. Von seinen Kunden wird Schreiner LogiData seit Jahren als Label- Lieferant zertifiziert. Das Unternehmen liefert nach den VDA-Empfehlungen geprüfte, speziell für die Automotive-Branche entwickelte Materialien. Auch kann es verschiedene Etikettentypen wie zum Beispiel ein klassisches Typenschild, Barcode-Label und Versandlabel in einem einzigen, kostensparenden, passgenauen RFID-Typenschild vereinen. Auch Membranfunktionen wie Druckausgleich können mit diesen RFID-Typenschildern kombiniert werden.“

Maßgeschneiderte RFID-Speziallösungen 2017 verstärkt im Fokus

Schreiner LogiData setzt 2017 verstärkt auf maßgeschneiderte RFID-Speziallösungen mit Blick auf Hochtemperatur-, Sensorik-, On- Metal- oder On-ESD-Lösungen sowie auf optimierte Kleber und Materialien. „Wir werden noch intensiver in den Dialog und in die Entwicklung mit unseren Automobilkunden gehen, um optimal an ihre Prozessanforderungen angepasste Produkte anbieten zu können. Für das Unternehmen bedeutet dies, verstärkt eigene Antennen zu designen und mit der passenden Chipvariante zu bestücken. Schreiner LogiDatas Ziel ist es, mit passgenauen Lösungen ein sicheres Handling und eine optimale Haltbarkeit für seine Kunden zu gewährleisten und die rauen Umgebungsbedingungen oder speziellen Anforderungen vor Ort beim Kunden bereits im Entwicklungsstadium einer Lösung zu berücksichtigen“, erläutert Frank Linti.

Letzte Änderung am Mittwoch, 31 Mai 2017 08:31
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