RFID im Blick

AIM-Trendbarometer: 95% der AutoID-Unternehmen melden gestiegene oder stabile Umsätze

Pressemeldungen | von PR RFID im Blick | 25. Oktober 2017

AutoID-Branche sieht sich als Enabler von Industrie 4.0

Die Ergebnisse des AIM-Trendbarometers zum ersten Halbjahr 2017 zeichnen ein positives Bild des AutoID-Marktes. Die befragten Unternehmen verstehen die AutoID-Branche als strategischen Lösungspartner für den Weg in die Industrie 4.0.

Der Industrieverband AIM-D befragt seine Mitgliedsunternehmen im halbjährlichen Turnus über ihre Sicht auf die allgemeine Geschäfts- und Marktentwicklung sowie die Entwicklung der AutoID-Märkte im Besonderen. Diese Unternehmen bieten Produkte, Lösungen und Dienstleistungen für automatische Identifikation und mobile Systeme in diesen Technologiefeldern: Barcode und andere optische Identifikationssysteme, RFID, NFC, RTLS und industrielle Sensorik.

Peter Altes, Geschäftsführer von AIM-D e.V., kommentiert die Ergebnisse des Trendbaromenters:

Peter AltesPeter Altes „Der positive Trend aus dem zweiten Halbjahr 2016 setzt sich fort. Über 95% der Unternehmen berichten von gestiegenen oder gleichgebliebenen Umsätzen. Bei über 75% hat sich die Marktposition verbessert. Über 40% berichten von einer abermals gestiegenen Nachfrage im Technologiesegment NFC. Darin spiegelt sich unter anderem wieder, dass das mobile Bezahlen mit NFC sich langsam durchsetzt, dass Apple Pay in die Märkte einsteigt und vor allem, dass auch industrielle NFC-Anwendungen wie beispielsweise elektronische Typenschilder zunehmen.“

Industrie 4.0 ist für die Mitgliedsunternehmen von AIM kein Marketing-Schlagwort, so Peter Altes: „Von einer abwartenden Betrachtung von Industrie 4.0 im AutoID-Umfeld, wie sie in der Vergangenheit teilweise spürbar war, kann längst keine Rede mehr sein: Die AutoID-Branche versteht sich als ein Enabler von Industrie 4.0. Gemäß Umfrageergebnis spielen nun in rund 85% der Unternehmen die Produkt-, Lösungs- und Dienstleistungsangebote eine strategische Rolle mit Blick auf Industrie 4.0.“

Die Digitalisierung der Wirtschaft ist in vollem Gange. Die AutoID-Technologien können sich zu Recht als Enabling Technologies verstehen. Und mit dem Wachstum des Internets der Dinge – zu dem auch die Entwicklung von RAIN RFID sowie die Nutzung von SmartPhones als NFC-Reader beitragen – entwickeln sich auch die Marktchancen der AutoID-Branche weiterhin positiv, so Peter Altes:

„Besonders Cyber Physical Systems, die für Industrie 4.0 und das Internet der Dinge eine signifikante Rolle spielen (also nahezu alle Objekte in digitalisierten Prozessen), benötigen automatische Identifikation und Sensoren, um Transparenz in Produktion und Materialfluss herzustellen – und für eine Anbindung an die Cloud, also das Internet der Dinge. Industrie 4.0 ist demnach in den meisten Unternehmen angekommen – wobei Security eine der zentralen Herausforderungen bleibt!“

Die Ergebnisse des AIM-Trendbarometers im Detail:

  1. Die wirtschaftliche Lage der AutoID-Unternehmen hat sich der Umfrage zufolge im ersten Halbjahr 2017 leicht verbessert. 71,43 Prozent der AIM-Mitglieder (im 2. Halbjahr 2016: 65,70%) konnten ihre Umsätze steigern, nahezu ein weiteres Viertel (2. Halbjahr 2016: 21,05%) gab eine stabile Entwicklung an.
  2. Ihre Investitionen haben wieder über die Hälfte der Unternehmen gesteigert: 57,14 Prozent (52,63%). 33,33 Prozent (39,47%) haben in gleicher Höhe wie im zweiten Halbjahr 2016 investiert, nur 2,38 Prozent (2,63%) weniger. Das Investitionsverhalten ist demnach stabil geblieben.
  3. Die allgemeine Marktentwicklung im Bereich AutoID: Die Summe der Einschätzungen für eine bessere oder gleichbleibende Marktentwicklung hat sich mit 95,24 Prozent sichtbar positiv entwickelt (86,84%). Diese summiert sich aus erfreulichen 76,19 Prozent (65,79%) für eine bessere und 19,05 Prozent (21,05%) für eine gleich gebliebene Markteinschätzung.
  4. Barcode und andere optische Identifikationssysteme: In Bezug auf diese Systeme berichten mit 26,19 Prozent genauso viele Unternehmen von einer besseren Marktentwicklung wie im Vergleichszeitraum – was mit reifen Märkten und einer zunehmenden Fokussierung auf Industrie 4.0 zusammenhängt. Der Prozentsatz für eine unveränderte Marktentwicklung ist mit 26,19 ist ebenfalls nahezu gleichgeblieben.
  5. Die Entwicklung für RFID wird aktuell erneut deutlich optimistischer eingeschätzt – was natürlich eine Reaktion auf die Entwicklungen von Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge ist. Eine bessere Entwicklung sehen nunmehr fast 65 Prozent (39,47%), eine unveränderte Entwicklung sehen rund 20 Prozent (42,11%).
  6. NFC und RTLS: Speziell mit Bezug auf diese Technologien wurde gefragt, ob eine verstärkte Nachfrage erkennbar sei. Im Bezug auf NFC haben das mit 42,86 Prozent (47,37%) ähnlich viele Unternehmen bejaht wie im Vergleichszeitraum; ähnlich, wenn auch leicht schwächer bei RTLS: 21,43 Prozent (28,95%). Der Wert für NFC dürfte jedoch zukünftig wieder steigen, da neben berührungslosen Zahlungssystemen mit Mobiltelefonen und Kreditkarten vor allem industrielle NFC-Anwendungen auf dem Vormarsch sind. Mit 28,57 Prozent (31,58%) ist die Zahl der Unternehmen, die in keinem der beiden Bereiche einen Nachfragezuwachs festgestellt haben, stabil geblieben – was auch damit zusammenhängen kann, dass RTLS mittlerweile als integraler Bestandteil von Industrie 4.0-Konzepten betrachtet und entsprechend anders eingeordnet wird.
  7. Industrie 4.0: Über 80 Prozent der AIM-Mitglieder nutzen Industrie 4.0 als Rahmen für die Vermarktung von Produkten, Lösungen und Dienstleistungen. Kein einziges Unternehmen hat sich mit dem Thema noch nicht auseinandergesetzt.
Letzte Änderung am Mittwoch, 25 Oktober 2017 10:48
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