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RFID im Blick

An der Charité kommt das RFID-Tracking ins Rollen

Use Cases | von PR RFID im Blick | 14. Dezember 2017
Die Charité setzt am Campus Mitte bis zu 100 Fallwagen zwischen Lager, ZSV und OP ein. Die Charité setzt am Campus Mitte bis zu 100 Fallwagen zwischen Lager, ZSV und OP ein. BILD: Charité CFM Facility Management

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin profitiert auf dem Campus Mitte von optimierten Bereitstellungsprozessen zwischen Lager und OP

Eine erhöhte Verfügbarkeit von medizinischem Material, eine kosteneffiziente Lagerhaltung, ein höheres Sicherheitslevel im OP sowie eine effektive Diebstahlsicherung: Die Charité CFM Facility Management will auf dem Charité Campus Mitte ein automatisiertes RFID-Tracking von Fallwagen für den OP-Bereich einsetzen, um die Logistik medizinischer Produkte und Sterilisationsprodukte ganzheitlich zu optimieren. RFID im Blick sprach mit Maike Kukies, Projektleitung Fallwagen, Zentrale Sterilgutversorgung, Charité CFM Facility Management, über die Lösung.

Maike Kukies, Projektleitung Fallwagen, Zentrale Sterilgutversorgung, Charité CFM Facility Management, im Gespräch mit RFID im Blick

Herausforderung: Lokalisierung von Operationsmaterial

Eine optimierte Bereitstellung von Operationsmaterial und Sieben im korrekten Operationssaal zum richtigen Zeitpunkt erfordert eine standardisierte und automatisierte Logistik und Distribution. Um die Verfügbarkeit von rund 4.500 Sieben auf dem Campus Mitte und dem Campus Virchow-Klinikum zu gewährleisten, will die Charité CFM Facility Management im Campus Mitte eine Kombination von Trackingtechnologien für das Verfolgen der Fallwagen einsetzen.

Die Inbetriebnahme eines Neubaus durch die CFM in 2017 bot die Möglichkeit, eine Vertikallogistik zwischen Materiallager und OP-Bereich zu installieren und ermöglicht, eine deutlich geringere Anzahl von Fallwagen – unter 100, jedoch mit Mehrfachnutzung pro Tag – zu tracken. Das Verfolgen des Fallwagens ist einfacher und kosteneffizienter als das Verfolgen jedes einzelnen Siebes und liefert das gleiche Ergebnis: die eindeutige Lokalisierung des Siebes.

Charité testete sowohl BLE als auch RFID

Seit Februar 2016 setzt die Charité CFM Facility Management RFID zum Erfassen von Instrumenten auf Einzelteilebene im Echtbetrieb in der Sterilgutversorgung ein. Im gleichen Jahr wurde ein Pilot zum Tracking von Transportwagen in der Logistik via QR-Code durchgeführt. Ein Mitarbeiter scannte Wagen und Raum zur Lokalisierung. Bei dieser Lösung entstanden nahezu keine Kosten für die Infrastruktur und der eingesetzte QR-Code- Handscanner wurde auch für andere Aufgaben genutzt.

„In 2017 haben wir energieeffiziente, kostengünstige BLE-Beacons zur Navigation getestet. Jedoch stellen die geringe Lebensdauer der Batterien sowie die Waschbarkeit der Beacons bis lediglich maximal 60 Grad Celsius in der Reinigung und Aufbereitung der Transportwagen eine bislang noch nicht lösbare Herausforderung dar“, so Maike Kukies.

Neubau schafft sterile Verbindung zwischen Lager, ZSV und OP

Durch den Neubau wurde eine direkte Verbindung zwischen dem Fallwagenlager, der Zentralen Sterilgutversorgung (ZSV) und dem OP-Bereich des Campus Mitte geschaffen. Im Zuge des Neubaus wurden zwei Aufzüge mit direkter Verbindung zu den OP-Räumen installiert, ein weiterer Aufzug führt direkt zur Entsorgung. Dadurch wird eine optimale Fallwagenversorgung ermöglicht. Das Material und die Siebe können ohne weitere Verpackung direkt in den OP gebracht werden.

Im 429 Quadratmeter großen Lager befinden sich 175 Schränke für rund 1.200 Siebe sowie 105 Regale für rund 880 Artikel. Durch die Standardisierung und Optimierung des Verfahrens steht ein optimal ausgestatteter Fallwagen pro Patient 24 Stunden just-in-time zur Verfügung. Auf Basis eines automatisierten Fallwagen-Trackings könnten die darauf befindlichen sterilen Versorgungsbehälter sowie das medizinische Versorgungsmaterial in Zukunft lückenlos verfolgt werden.

Lesen Sie weiter: Der vollständige Beitrag ist in der aktuellen Novemberausgabe 2017 des Fachmagazins RFID im Blick erschienen.

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Letzte Änderung am Mittwoch, 20 Dezember 2017 12:44
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