RFID im Blick

Naturschutzprojekt mit RFID der ARGE Stör/Bramau ist im Finale der Impact Challenge

Pressemeldungen | von PR RFID im Blick | 30. Mai 2018
Nach den erfolgreichen Aufzuchtbemühungen der ARGE Stör/Bramau können Junglachse in die Projektgewässer im Einzug der Stör ausgesetzt werden. Nach den erfolgreichen Aufzuchtbemühungen der ARGE Stör/Bramau können Junglachse in die Projektgewässer im Einzug der Stör ausgesetzt werden. BILD: Hartwig Hahn - ARGE Stör/Bramau

Mit RFID den Bestand von Lachs und Meerforellen sichern und vermehren

Industrielle Überfischung und Umwelteinflüsse sind Auslöser für den Rückgang von Fischbeständen weltweit. Der natürliche Wildbestand von Lachs und Meerforelle aber sichert den genetischen Pool für die Zukunft von Wildfischen, der mitunter durch Zuchtfische aus der Fischindustrie bedroht wird.

Bis zum 6. Juni abstimmen auf https://goo.gl/6dhFdN

Seit über 40 Jahren im Dienste der Arterhaltung

Die ehrenamtlich aktiven Angler der ARGE Stör/Bramau im Landessportfischerverband Schleswig-Holstein setzen sich seit mehr als 40 Jahren dafür ein, den Bestand von Lachs und Meerforelle im nördlichsten deutschen Bundesland zu sichern und auszubauen. In den vergangenen 12 Monaten wurden von den Ehrenamtlichen rund 750.000 Jungfische in sämtlichen Zuflussgewässern Schleswig-Holsteins ausgesetzt. Die nach der Ausbrütung circa einen Zentimeter großen Fische verbleiben rund ein Jahr im Gewässer, bevor sie ihre Wanderung durch den Atlantik starten. Lachse kommen nach drei Jahren als rund 1,2 Meter große Fische wieder zurück nach Schleswig-Holstein.

Christoph Reill, Ehrenamtlicher der ARGE und International Sales Director des RFID- und AutoID-Unternehmens Inotec aus Neumünster, hatte die Idee, Brutfische mit einem RFID-Tag zu kennzeichnen, um so das Verhalten der Fische in den Gewässern Schleswig-Holsteins zu erfassen und so den Bestand zu kontrollieren und zu dokumentieren.

Fische erhalten eindeutige ID

Unter amtstierärztlicher Aufsicht, werden die betäubten Fische mit einem 12 Millimeter langen PIT (Passive Integrated Transponder) Tag gekennzeichnet. Die Arbeitsfrequenz der Transponder von 134 Khz ermöglicht das sichere Auslesen der ID mittels Handlesegerät. Aktuell haben die Aktiven der ARGE rund 2.000 Fische auf diesem Weg mit einer eindeutigen ID versehen.

Ein möglicher nächster Schritt sei laut Christop Reill das Verlegen einer RFID-Antenne direkt im Gewässer, sodass alle darüber hinwegschwimmenden, getaggten Fische automatisch erfasst werden.

Das Erfassen der einzelnen Fische in Verbindung mit der Dokumentation der Jahres- und Tageszeit, der Wassertemperatur und der Wasserstandshöhe lassen Rückschlüsse auf die Entwicklung der Wildfischpopulationen zu. Das ermöglicht, die ehrenamtlichen Zucht- und Bestandswahrungsbemühungen der ARGE und des Landessportfischerverband Schleswig-Holstein zu optimieren und besser mit den zuständigen Behörden abzustimmen.

Bis zum 6. Juni abstimmen!

Bei über 2.900 Einreichungen in zwei Kategorien der Impact Challenge Deutschland von google.org – eine karitative Einrichtung, die als „philanthropischer Arm von google“ bezeichnet wird – schaffte es das Projekt ARGE Stör/Bramau unter die besten 100 lokalen Projekte in Deutschland. Durch das Erreichen des Finales besteht jetzt die Chance, am Ende einer der 50 Gewinnern zu sein und eine Fördersumme von 20.000 Euro zu erhalten.

Bis zum 6. Juni um 23:59 Uhr kann jeder Internetnutzer über die Sieger der Impact Challenge mit seiner Stimme entscheiden. Neben den 50 lokalen Projekte werden auch zehn bundesweite Leuchtturm-Projekte ausgezeichnet, die sich über Fördersumme von jeweils 250.000 Euro freuen können – der Gesamtsieger erhält sogar 500.000 Euro.

Abgestimmt werden kann online auf g.co/KleineTaten. Insgesamt hat jeder Nutzer vier Stimmen. Eine Stimme in der Kategorie Leuchtturm-Projekte und drei Stimmen in der Kategorie Lokale Projekte.

Hier geht es zur Abstimmung für das Projekt der ARGE Stör/Bramau https://goo.gl/6dhFdN

Letzte Änderung am Mittwoch, 30 Mai 2018 12:23
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