HARTING Technologiegruppe

Harting Technologiegruppe: SMT-Fertigungslinie erkennt Leiterplatte per RFID

Pressemeldungen | von Harting Technologiegruppe | 25. November 2018
SMT-Fertigungslinien mit der Auto-ID Lösung RFID-4-SMT von HARTING kommunizieren mit Leiterplatten. SMT-Fertigungslinien mit der Auto-ID Lösung RFID-4-SMT von HARTING kommunizieren mit Leiterplatten. BILD: HARTING

Reduziert Fehlerquoten und vereinfacht Dokumentationspflichten

Leiterplatten kommunizieren mit ihrer SMT-Fertigungslinie und tragen alle relevanten Fertigungsdaten in sich. Möglich macht das die Auto-ID Lösung RFID-4-SMT von HARTING. Das reduziert Fehlerquoten, vereinfacht Dokumentationspflichten radikal und ist Grundlage für automatisierte Leiterplatten-Produktionen in Losgröße 1.

Bei der Herstellung der Rohleiterplatte wird ein kleiner UHF RFID-Chip in den Rohling eingebracht oder später als Bauteil aufgebracht. Von nun an können Fertigungsdaten auf den RFID-Chip an jeder Station im Fertigungsprozess geschrieben und ausgelesen werden. Auch Sonderereignisse, wie Störungen innerhalb einer Fertigungsmaschine, können gespeichert werden.

Dies alles wird mit modernster UHF RFID-Technik von HARTING ermöglicht. Dank der Koaxialkabel basierten Ha-VIS LOCFIELD® Antenne und des flexiblen UHF RFID-Reader Ha-VIS RF-R350 auf Basis der MICA® Plattform ist die Realisierung mit geringem Aufwand möglich. Das Antennenfeld folgt hierbei einem Koaxialleiter und ermöglicht bei voller Fertigungsgeschwindigkeit eine Kommunikation mit mehreren Platinen in einem Platinen-Nutzen.

Reader und Antenne können problemlos in Neu- und Altanlagen integriert werden. Die kompakte Bauform und die hohe Schutzart IP67 erleichtert das Nachrüsten ebenfalls. Eine datentechnische volle Integration in die Fertigungsanlagen ist hierbei jederzeit möglich, aber nicht zwingend nötig.

Dank der modularen und offenen Software-Architektur des UHF RFID-Lese- Schreibgeräts Ha-VIS RF-R350 können die Daten direkt im Reader vorverarbeitet werden. Die Datenhaltung folgt hierbei ISO Standards und bereits aus dem Güterverkehr im Handel bekannten GS1 Standards.

Hier ist nicht nur die ID der Leiterplatte selbst gemeint, sondern auch die Prozess- und Fertigungsdaten, welche im sogenannten User-Memory des RFID-Chips abgelegt werden. Alles ist also transparent und kann somit auch später von Dritten problemlos genutzt werden.

ID-Merkmale der Leiterplatte im gesamten Produktionslebenszyklus nutzen

Ist eine Leiterplatte einmal mit der UHF RFID-Technik ausgerüstet, kann diese ein ganzes Leiterplattenleben lang genutzt werden. Die Möglichkeit der Pulk-Erfassung mehrerer Platinen auf einmal auch ohne Sichtkontakt, also Erfassung durch Folien und Kartonagen hindurch, prädestiniert die Technik ebenfalls für Lager- und Logistik-Prozesse.

Außerdem lassen sich die Informationen auch abfragen, wenn die Platine bereits in der Anwendung befindet. Solange das Gehäuse nicht komplett aus Metall ist und gewisse physikalischen Grundprinzipien eingehalten werden, kann die im RFID-Chip enthaltenen Informationen weiterhin genutzt und aktualisiert werden.

Bis zur Entsorgung der Leiterplatte stehen die Möglichkeiten der UHF RFID-Technik zur Verfügung und können diverse Anwendung ermöglichen und verbessern.

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Letzte Änderung am Sonntag, 25 November 2018 16:56
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