"RFID im Blick"-Veröffentlichungen https://www.rfid-im-blick.de Fri, 14 Dec 2018 12:58:31 +0100 Joomla! - Open Source Content Management de-de Traceability through the manufacturing process at Dana Inc. https://www.rfid-im-blick.de/de/201809254412/traceability-through-the-manufacturing-process-at-dana-inc.html https://www.rfid-im-blick.de/de/201809254412/traceability-through-the-manufacturing-process-at-dana-inc.html Today, each DANA product has a RAIN RFID tag which stays with the product through its full lifecycle.

Dana commissioned Confidex Ltd., the leader in industrial RFID tags, to develop a custom RFID tag which could meet Dana product requirements including high temperature washing and painting. Throughout the design process, DANA and Confidex teams worked closely together to ensure optimal read performance and adhesion of the final tag design.

Joe Hoerl, Sales Director of North America at Confidex Ltd, sees the value in wireless technologies like RAIN RFID, NFC, and Bluetooth making the difference in the automotive industry: “Dana has been a leading supplier in the automotive industry for more than a century. We’re excited to work together to innovate solutions which enable higher levels of automation and production efficiency.”

The end result was success in achieving 100% traceability of each product despite the rigors of the Dana production including: high temperature washes, painting, and handling while also being read at any product orientation. RAIN RFID fulfilled these requirements with affordable pricing to tag every product.

Today, each product has a RAIN RFID tag which stays with the product through its full lifecycle.

Brent Vetter, Sr. Process Engineer at Dana notes “The primary business benefit realized at Dana has been that the operator doesn’t have to grab a 2D barcode or UPC scanner to identify the product. The tag is scanned without having the operator and robotics or automation system orient the tag in any particular direction.

This saves significant work and cycle time while maintaining 100% traceability through production.”

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barbara.ribic@confidex.com (Confidex) Use Cases Tue, 25 Sep 2018 12:29:34 +0200
HF-RFID ist die perfekte Technologie für die Werkzeugverwaltung in CNC-Maschinen https://www.rfid-im-blick.de/de/201804234342/turck-hf-rfid-ist-die-perfekte-technologie-fuer-die-werkzeugverwaltung-in-cnc-maschinen.html https://www.rfid-im-blick.de/de/201804234342/turck-hf-rfid-ist-die-perfekte-technologie-fuer-die-werkzeugverwaltung-in-cnc-maschinen.html Durchdachte RFID-Systeme zur Werkzeugidentifikation können die Produktionseffizienz der CNC-Maschinen deutlich steigern.

Automatisierte Werkzeugverwaltung wird unumgänglich

Forderungen nach einer zunehmend flexiblen Produktion steigern die Nachfrage nach automatisierten Lösungen zur Werkzeugverwaltung. Schneidwerkzeuge werden heute häufiger gewechselt als in der Vergangenheit. Damit gerät die klassische visuelle Identifikation über Seriennummern an ihre Grenzen, ebenso wie die manuelle Datenpflege. Diese ist fehleranfällig, der Werkzeuglebenszyklus ist nur mit viel Aufwand zu verwalten und oftmals sind Werkzeugdaten unübersichtlich.

Daher versuchen immer mehr Verarbeitungs- und Fertigungsunternehmen, ihre Werkzeugverwaltung zu optimieren. Durch effizientes Werkzeugmanagement wollen sie die Werkzeugleistung und Produktlebensdauer deutlich erhöhen, die Produktionskosten senken und die Bearbeitungsqualität steigern.

Anforderungen an Werkzeugmanagementsysteme steigen stetig

Werkzeugmanagementsysteme müssen unterschiedliche Abläufe verarbeiten können, wie zum Beispiel verschiedene Lieferarten, hohe Stückzahlen und häufige Ein- und Auscheckvorgänge. Ohne eine zuverlässige Identifikationstechnologie können solche Managementsysteme leicht unübersichtlich werden. Auch eine schlechte Umgebung oder ein fehlerhafter Betrieb können zu Durcheinander und Datenverlust führen. Wenn dies häufiger während des Werkzeugeinsatzes geschieht, hat das Auswirkungen auf die Produktionseffizienz und kann sogar zu Qualitätsproblemen führen bis hin zum Produkt-Ausschuss oder Produkt-Rückläufern.

Im Zuge einer zunehmend maschinellen Bearbeitung durch CNC-Werkzeugmaschinen und -Bearbeitungszentren ist auch das Zubehör der Maschinen komplexer geworden. Die Anforderungen an die Produktion und Bearbeitung sind gestiegen, so dass bisherige Werkzeugverwaltungsmethoden diesen nicht mehr gerecht werden.

Bernd WieselerBernd Wieseler

„HF-RFID ist die perfekte Technologie für die Werkzeugverwaltung in CNC-Maschinen. Die hohe Schutzart der Datenträger und der Schreib-/Leseköpfe, ermöglicht den nachhaltigen Einsatz auch im rauen, industriellen Umfeld. HF ist erste Wahl bei der Frequenz, weil sie robust gegen Interferenzen ist und somit den Bündigen Einabau der Datenträger direkt in die Werkzeuge erlaubt. Das sorgt für einen störungs- und beschädigungsfreien Einsatz der Gesamtlösung.”

Optische Identifikation ist nicht ausreichend

Konventionelle Werkzeugverwaltungssysteme nutzen bislang im Wesentlichen optische Identifikationstechnologien, um Werkzeugdaten zu speichern, beispielsweise die Lasergravur. Bei dieser werden werkzeugbezogene Daten mit einem Laser auf die Oberfläche des Schneidwerkzeugs eingraviert. Diese Methode ermöglicht eine längerfristige Datenaufzeichnung und eine effizientere Werkzeugverwaltung, obwohl es offensichtliche Nachteile gibt. Die Datenmenge, die auf der Oberfläche eingraviert wird, ist begrenzt.

Im schlimmsten Fall kann die Lasergravur zudem die Struktur des Schneidwerkzeugs beschädigen und so die Produktlebensdauer beeinträchtigen. Hinzu kommt, dass eine Vielzahl an Graviergeräte kostenintensiv in der Anschaffung sind.

Zwei Minuten zur Identifikation sind viel zu lang

Eine andere Möglichkeit ist die Identifikation mittels RFIDTechnologie. Die ersten Systeme dieser Art werden bereits eingesetzt, arbeiten aber noch nicht wirklich effizient. Bei den üblichen Systemen befindet sich der Schreib-/Lesekopf auf einem Zylinder, der diesen vor und zurückbewegt, um die Daten vom RFID-Tag am Werkzeug auszulesen. Der Datenträger ist im Werkzeughalter eingebettet. Um ein Werkzeug zu erfassen oder zu wechseln, muss der Werkzeugrevolver mit dem betreffenden Werkzeug zunächst die unterste Position anfahren.

Der Zylinder mit dem Schreib-/Lesekopf muss zudem einen kompletten Weg zum Revolver und zurück fahren. Damit steigt die Gesamtlesezeit für ein einziges Schneidwerkzeug auf 6,5 Sekunden. Alle 20 Schneidwerkzeuge eines Revolvers an einer einzigen CNC-Maschine auszulesen, würde über zwei Minuten dauern. Das senkt die Produktionseffizienz der CNC-Maschine erheblich. Außerdem führt die häufige Bewegung zu Verschleiß an der Maschine. Sollte darüber hinaus der Schreib-/Lesekopf aufgrund einer Fehlfunktion am Zylinder oder aus einem anderen Grund nicht sofort zurückgezogen werden können, kann dieser mit dem Schneidwerkzeug kollidieren, was die Bearbeitungsgenauigkeit beeinträchtigen würde.

Optimierte Werkzeugerkennung mit Turcks RFID-System

Die RFID-Lösung „BL ident“ von Turck setzt exakt an dieser Herausforderung an: Schreib-/Leseköpfe mit einem erweiterten Erfassungsbereich können direkt auf der Trägerplatte des Werkzeugrevolvers montiert werden. Somit sind die Daten der RFID-Tags auf dem Werkzeughalter direkt durch die nichtmetallische Rückplatte lesbar – und zwar ohne einen Zylinder, der den Kopf vor und zurück bewegt. Eine einfache Drehung des Revolvers genügt, um alle Schneidwerkzeuge auf einer CNC-Werkzeugmaschine zu identifizieren.

Alle Informationen zu den Schneidwerkzeugen können in nur zehn Sekunden eingelesen werden. Turcks RFID-Schreib-/Leseköpfe verfügen über die Schutzart IP69K, die RFID-Tags IP68. Damit ist das System resistent gegen Feuchtigkeit und Wasser und eignet sich auch für den Einsatz in feuchter Umgebung. Die Tags besitzen einen frei nutzbaren Speicher von 128 Byte. Dies ermöglicht die Speicherung großer Datenmengen und verwandelt sie quasi in eine mobile Datenbank.

Modulares Design des RFID-Systems vereinfacht die Integration

„Turcks modulares Prinzip macht die Auswahl des passenden RFID-Systems einfach und bequem. Alles, was wir für verschiedene Protokolle benötigen, ist ein anderes Gateway. Und sollte das Protokoll Profinet, Ethernet/IP oder Modbus TCP sein, reicht sogar ein einziges Multiprotokoll-Gateway aus, das alle drei unterstützt“, sagt Gao Xianghui, Projektleiter des chinesischen Systemintegrators Qingdao Mesnac, über Turcks BL-ident-System.

„Das einfache Design der RFID-Module vereinfacht die Programmentwicklung und macht die Verwendung von Funktionsblöcken überflüssig. Schreib-/Lese-Operationen können direkt über die Ein- und Ausgänge gesteuert werden.“ Der Erfassungsbereich von 44 Millimetern erfüllt die Installationsanforderungen vor Ort und verhindert, dass Schreib-/Leseköpfe durch Kollisionen beschädigt werden. Die In-Metal-Tags sind dank Schutzarzt IP68 ideal für die Installation in Werkzeugverwaltungssystemen.

HF-RFID: Ideal geeignet für das Werkzeugmanagement

Im Werkzeugmanagement und der Werkzeugidentifikation kann RFID im HF-Bereich all seine Vorteile ausspielen: schnelle Identifikation, Stabilität gegenüber Interferenzen durch die metallische Umgebung sowie Datenträger mit einer hohen Speicherkapazität. Die Integration von RFID-Schreib-/Leseköpfen für automatisierte Werkzeugwechselsysteme ermöglicht ein schnelles Lesen von Daten auf RFID-Tags an Werkzeughaltern, wodurch Funktionen wie eine automatische Werkzeugidentifikation, automatisierte Montage und die Verfolgung über den gesamten Lebenszyklus eines Werkzeugs hinweg realisiert werden.

Dies wiederum erhöht die Produktionseffizienz und die Werkzeugauslastung bei gleichzeitiger Senkung der Produktionskosten und der Ausschussquote. Da die RFID-Technologie immer weiter perfektioniert und weltweit immer populärer wird, werden RFID-Tool-Management-Systeme, die zudem Internet-Technologie integrieren, zum bevorzugten Identifikationssystem für Verarbeitungs- und Fertigungsunternehmen werden.

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Bernd.Wieseler@turck.com (Hans Turck) Use Cases Mon, 23 Apr 2018 12:33:40 +0200
Dynamic Pricing optimiert für Fashion Retail https://www.rfid-im-blick.de/de/201803064302/dynamic-pricing-optimiert-fuer-fashion-retail.html https://www.rfid-im-blick.de/de/201803064302/dynamic-pricing-optimiert-fuer-fashion-retail.html Das Dynamic Price Tag mit E-Ink-Display und optionalen RFID-/NFCFeatures ist die nächste Entwicklungsstufe im stationären Einzelhandel.

Dynamische Preisanpassung nach oben und unten

Je dynamischer der Preis, desto höher die Gewinnmarge: Um eine Dynamic-Pricing-Strategie zu realisieren, benötigen Retailer möglichst exakte Daten, beispielsweise über Preisgestaltungen von Mitbewerbern, die regionale Angebot- und Nachfrage-Situation sowie Echtzeitdaten aus den eigenen Stores. So kann beispielsweise analysiert werden, welche Produkte zu welcher Zeit stärker oder geringer nachgefragt werden. Dies und mehr bietet das neue Dynamic Price Tag von Rako Security-Label, Teil der All4Labels Global Packaging Group.

Thorsten WischnewskiThorsten Wischnewski „Das neue Dynamic Price Tag hilft Retailern, Produktpreise dynamisch an saisonale, regionale oder lokale Entwicklungen anzupassen und so die Marge zu optimieren. Passend zum Wetter kann der Preis von saisonalen Produkten wie beispielsweise Sommer- oder Winterbekleidung zeitnah, schnell und produktbezogen auf Einzelteilebene angepasst werden. Die Anpassung kann sowohl nach unten als auch – und das ist vollkommen neu – nach oben erfolgen. Der Rotstift hat damit ausgedient“, erläutert Thorsten Wischnewski, Head of RFID, All4Labels Global Packaging Group. Das Fashion-Unternehmen Marc Aurel Textil aus Gütersloh testet die neue Technologie bereits.

RFID- und NFC-Optionen machen Tag zum Alleskönner

Der batteriebetriebene Kunststofftag in Partnerschaft mit ses imagotag eignet sich besonders für höherpreisige Produkte und kann per Faden wie ein Hangtag oder per Nadel wie ein EAS-Hard- Tag an der Ware angebracht werden. Der Tag verfügt über ein energieeffizientes E-Ink-Display für Preisanpassungen, sodass der Kunde den neuen Preis auf einen Blick erfassen kann. Zur dynamischen Preisanpassung wird der Tag mit der Ware verheiratet und über eine Online-Plattform an das Warenwirtschaft-Management- System angebunden.

Der Tag kann bereits in der Produktion an die Ware angebracht werden und so nützliche Daten über die gesamte Lieferkette inklusive Kommissionierung und Shopfloor liefern. Thorsten Wischnewski erklärt: „Der Dynamic Price Tag ist bei bestimmten Produkten eine mögliche Alternative zum Source Tagging, da der Tag auch mit RFID- und NFC-Technologie kombiniert werden kann und so alle Funktionen eines Quellensicherungsetiketts wie Lokalisierung, Inventur oder Warensicherung umfasst. NFC ermöglicht eine direkte Kundenansprache, die Kundenbindung und Kundenvertrauen stärkt. Der Hauptvorteil der Tag-Lösung ist die zeitgleiche, automatisierte Preisanpassung von mehreren tausend Etiketten im Store.“

Dynamic Price Tag kombiniert stationäre Benefits mit E-Commerce

Als essentielles Element einer holistischen Preisstrategie kombiniert der neue Tag alle Vorteile des stationären Handels und des E-Commerce. „Früher waren Preisanpassungen nur im Rahmen von Sale-Angeboten oder bestimmten Aktionen möglich und dann in der Regel nur nach unten. Mit Dynamic Pricing können Retailer Angebot und Nachfrage – auch im Vergleich mit Mitbewerberangeboten – in Echtzeit analysieren und entsprechend anpassen, ihr Online-Angebot mit dem stationären Angebot optimal verknüpfen und Big Data zu Smart Data machen.

Spezielle Preispromotionen zu bestimmten Events wie Black Friday oder einem Jubiläum erlauben dem Retailer, Produkte beispielsweise während des Events preiswerter anzubieten und sie am Folgetag entsprechend der Preis-und Nachfrage-Situation wieder nach oben anzupassen. Der Kunde profitiert von Schnäppchen und dem Event-Charakter“, so der Head of RFID.

Auf Trends reagieren und Gewinne maximieren

Besonders Massenevents wie große Sportveranstaltungen oder Promotionen sind für Dynamic Pricing geeignet. Neukunden oder Premiumkunden werden beispielsweise über die NFCFunktion des Tags erkannt, können gezielt angesprochen werden und in Echtzeit von Rabatten oder Loyalty-Aktionen profitieren. Bei Sportevents wie einer Fußball-Weltmeisterschaft oder der Bundesliga können Retailer je nach Erfolgsbilanz die Trikotspreise eines Landes oder eines Vereins dynamisch anpassen und so ihre Verkaufsmarge steigern.

„Ohne Dynamic Pricing kann der stationäre Handel nicht auf unvorhersehbare Entwicklungen, wie dem Abstieg oder Aufstieg einer Sportmannschaft, in Echtzeit reagieren. Der Retailer reduziert möglicherweise im falschen Moment, kann nicht auf Trends reagieren oder kann seine Produktmarge nicht bestandsoptimiert steuern. Der Dynamic Price Tag ist eine Investition in eine erfolgreiche Dynamic- Pricing-Strategie, die Trendentwicklungen, Angebot und Nachfrage, Mitbewerber sowie die Verkaufssituation auf dem eigenen Shopfloor analysiert, Preise optimiert und sich in kürzester Zeit amortisiert“, erläutert Thorsten Wischnewski.

Wirksame Strategie gegen Offlineund Online-Konkurrenz

Laut dem RFID-Bereichsleiter ist die Handelsbranche offen für den digitalen Wandel und innovative Technologien wie Dynamic Pricing. „Das Dynamic Price Tag mit E-Ink-Display und optionalen RFID-/NFCFeatures ist eine nächste Entwicklungsstufe im stationären Einzelhandel. Die Skalierbarkeit, das Baukastenprinzip sowie die anpassbaren Preisparameter bieten stationären Retailern eine wirksame Business- und Preis-Strategie gegen Mitbewerber und Online-Konkurrenz.

Wir haben das Innovationspotenzial unserer Labellösung schon frühzeitig erkannt. Bereits 2004 entwickelte Rako Security- Label das Konzept für ein dynamisches, elektronisches Preislabel im Rahmen eines Förderprojekts. Damit sind wir ein Vorreiter der dynamischen Preisanpassung und planen auch in Zukunft, den Retail als Teil der All4Labels Global Packaging Group mit innovativen Technologielösungen zu unterstützen und zu modernisieren.“

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info@rako-security-label.com (RAKO Security-Label) Artikel Tue, 06 Mar 2018 11:36:19 +0100
Big in Japan: 100 Milliarden UHF-RFID-Tags pro Jahr ab 2025 https://www.rfid-im-blick.de/de/201802224293/big-in-japan-100-milliarden-tags-pro-jahr-ab-2025.html https://www.rfid-im-blick.de/de/201802224293/big-in-japan-100-milliarden-tags-pro-jahr-ab-2025.html Japanischer Einzelhandel setzt landesweit auf RFID

Größer, höher, weiter: Das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) setzt mit fünf Partnern aus dem Einzelhandel neue Maßstäbe der Superlative im Retail und RFID-Markt. In einer offiziellen Erklärung gibt das METI vor, bis 2025 alle Einzelhandelsprodukte – vom preiswerten Kaugummi bis zum höherpreisigen Feinkostprodukt – mit RFID-Tags auszustatten.

Ab 2025 sollen jährlich bis zu 100 Milliarden Produkte mit Tags gekennzeichnet werden. Im Rahmen des Vorreiterprojekts etablieren Japans Convenience Stores parallel die nächste Generation von Self-Checkout-Systemen, um den negativen Effekten einer alternden Gesellschaft und einem daraus resultierenden Arbeitskräftemangel im Einzelhandel effektiv entgegenzuwirken.

UHF-RFID ist die Technology-of-Choice

Ralf Kodritsch führt aus: „Die im Projekt eingesetzten Tags müssen bestimmte Anforderungen erfüllen, wie beispielsweise den Formfaktoren der Produkte zu entsprechen oder eine optimale Performance mit hohen Leseraten zu liefern. Eine One-size-fits-all-Lösung ist nicht möglich. Einige Tags müssen für metallische Verpackungen, Verpackungen mit Flüssigkeiten oder gekühlte Produkte geeignet sein, was zu einer gewissen Tag-Vielfalt führen wird. Um einen möglichsten nachhaltigen ROI zu generieren und den Logistikaufwand zu minimieren, ist die Variantenvielfalt jedoch limitiert.

Ralf KodritschRalf Kodritsch Die RAIN-RFID-Industrie muss an einer gemeinsamen Lösung arbeiten, die Technologieanbieter, Produkthersteller und Einzelhändler miteinbezieht. Ziel ist, bis 2025 ein Kostenlevel von einem Dollarcent pro Tag zu erreichen. Eine große Herausforderung bei 100 Milliarden Tags pro Jahr, die jedoch langfristig zu meistern ist. Erste Piloten werden in 2018 durchgeführt, um die für die flächendeckende Markteinführung benötigten Tag-Parameter auszuloten. RAIN-RFID ist die Technology-of-Choice und zukünftige Kombinationen mit anderen Technologien sind durchaus denkbar.“

Lesen Sie weiter: Der vollständige Beitrag ist in der aktuellen Februarausgabe 2018 des Fachmagazins RFID im Blick erschienen.

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presse@rfid-im-blick.de (PR RFID im Blick) Use Cases Thu, 22 Feb 2018 11:46:00 +0100
Orlando train tickets, a French success story https://www.rfid-im-blick.de/de/201801124252/orlando-train-tickets-a-french-success-story.html https://www.rfid-im-blick.de/de/201801124252/orlando-train-tickets-a-french-success-story.html French company successfully met the challenge, it is because his team dissected everything.

The customer satisfaction, a major concern.

Inaugurated in 2014, the first Sunrail lines have everything to prove to satisfy passengers in their daily rides. Yet, in only few months, the rail line company got a bad reputation about the one-way tickets. The reason? A reading problem at the automatic controlling machine to the point where riders were reluctant to use those machines.

In fact, many chips were not read and the paper was fragile, which generated a high scrap rate. And even if trains are comfortable and the staff is pleasant, the passenger experience was spoiled by those big lonely minutes wasted in front of a refractory machine. Inevitably, disappointed riders preferred to use other transport modes.

A true problem for Sunrail, especially since this dysfunction was a financial pit with high compensation costs. So they had to react.

Replace the machines ? Too expensive. It was better to concentrate on the consumables and find a new supplier serious and competent, able to supply reliable tickets. The riders trust was at stake.

Rethink the RFID ticket to ensure performance

If AXEM Technology has been contacted by his partner from the USA, it is because the whole ticket had to be rethought, while ensuring the compatibilities with the structures in place. In fact, the importance of the paper quality was clear, but they had to find a supplier also able to control and optimize the RFID performances.

And to get it done, AXEM Technology teams started by literally dissecting the former ticket to analyze it point by point.

Philippe MondonPhilippe Mondon “We then realized that some specifications could get optimized. Besides the paper quality, the chip and the antenna also had to get improved”, remembers Philippe MONDON, CEO of the company. “Few months only after the first contacts, we were sending samples to be tested on the field. Then in April 2017, the first 450.000 tickets were deployed in the Sunrail stations”.

Since then, the French supplier AXEM Technology, supplies all the commuter train tickets of the Orlando area. This contract, with a minimum duration of 5 years, represents around 1.5 million pieces/year.

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info@axemtec.com (AXEM Technology) Use Cases Fri, 12 Jan 2018 10:29:37 +0100
Stockholms Verkehr wird durch BLE- und Wifi-Sensorik smart https://www.rfid-im-blick.de/de/201801044244/stockholms-verkehr-wird-mit-ble-sensoren-smart.html https://www.rfid-im-blick.de/de/201801044244/stockholms-verkehr-wird-mit-ble-sensoren-smart.html Die Anzeige von dynamischen Information in Echtzeit auf Wechselverkehrszeichen erfolgt in der ganzen Stadt.

Beatrice Gustafsson, Verkehrsanalystin, Trafik Stockholm, im Gespräch mit RFID im Blick

Über 400 Pkw pro 1.000 Einwohner

In Stockholm steigt die Anzahl der Fahrzeuge auf den Straßen stetig an. Dies führt zu einem höheren Verkehrsaufkommen, weniger Mobilität und mehr Umweltverschmutzung. Trafik Stockholm, eines von vier Verkehrsverwaltungszentren der staatlichen Verkehrsbehörde Trafikverket, hat sich gemeinsam mit der Stadtverwaltung Stockholm drei Ziele gesetzt: Den Verkehrsfluss optimieren, transparente Informationen zur Fahrtdauer in der Stadt bereitstellen und die Umweltverschmutzung reduzieren.

Beatrice Gustafsson, Verkehrsanalystin, Trafik Stockholm, erklärt:

„In der Provinz Stockholm sind pro 1.000 Einwohner über 400 Pkw registriert. Auch Nutzfahrzeuge und der öffentliche Nahverkehr tragen zum verstopften Straßennetz bei. Vor drei Jahren entschieden sich Trafik Stockholm und die Stadtverwaltung daher für das Implementieren einer Sensor-basierte Lösung. Diese nutzt Bluetooth- und Wifi-Signale, um Fahrtzeiten und Verkehrsbewegungen zu messen.“

30 Sensoren unterstützen die Optimierung des Verkehrsflusses

Stockholm installierte 30 Sensoren an neuralgischen Punkten im Straßennetz, um Verkehrsdaten zu evaluieren und den Verkehrsfluss zu optimieren. Die Sensoren sammeln Daten von sich bewegenden Bluetooth-fähigen Geräten: Sie erkennen beispielsweise angeschaltete Bluetooth- und Wifi-Signale von Mobiltelefonen oder On-Board-Systemen von Pkw. Die Fahrzeuge werden durch mehrere Sensoren identifiziert, um in Echtzeit detaillierte statistische Informationen zu Durchschnittsgeschwindigkeiten, Fahrtzeiten, Standzeiten und Bewegungsmustern zu erhalten.

Lesen Sie weiter: Der vollständige Beitrag ist in der aktuellen Novemberausgabe 2017 des Fachmagazins RFID im Blick erschienen.

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presse@rfid-im-blick.de (PR RFID im Blick) Use Cases Thu, 04 Jan 2018 08:56:11 +0100
RFID-Temperatursensorlösung schützt Patienten und spart Geld https://www.rfid-im-blick.de/de/201801014237/rfid-temperatursensorloesung-schuetzt-patienten-spart-geld.html https://www.rfid-im-blick.de/de/201801014237/rfid-temperatursensorloesung-schuetzt-patienten-spart-geld.html Das Unterschlesische Zentrum für Onkologie in Breslau setzt auf RFID-Sensoren, um empfindliche Zytostatika korrekt zu lagern.

Leszek Żukrowski, Business Development Director, Blulog, im Gespräch mit RFID im Blick

Die medizinischen und finanziellen Risiken von Zytostatika absichern

Onkologische Zentren müssen ihre Zytostatika je nach Art und Status bei Temperaturen von zwei bis acht Grad Celsius oder 15 bis 25 Grad Celsius aufbewahren. Falsch gelagerte Medikamente können unter Umständen ihre Wirksamkeit verlieren. Daher werden die Temperaturen aller Kühlschränke und Kühllager mehrere Male am Tag von Hand überprüft, um die Effizienz der Medikamente und die Sicherheit für den Patienten zu gewährleisten. Hinzu kommen mögliche finanzielle Risiken, erklärt Leszek Żukrowski:

„Wenn die Kühlkette unterbrochen wird, können betroffene Kühlschränke über 100.000 Euro in Medikamenten enthalten. Die Risiken: wirkungslose oder sogar toxische Zytostatika, die die Gesundheit der Patienten gefährden und möglicherweise sogar zu Verfahren gegen das Krankenhaus führen.“

Daher versichern zahlreiche Krankenhäuser ihre Zytostatika gegen Verlust und Beschädigung, aber auch gegen höhere Gewalt. Das Unterschlesische Zentrum für Onkologie in Breslau dagegen entschied sich für Wireless-Technologie, um die konstante Temperaturüberwachung aller Kühlschränke zu optimieren.

Lesen Sie weiter: Der vollständige Beitrag ist in der aktuellen Novemberausgabe 2017 des Fachmagazins RFID im Blick erschienen.

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presse@rfid-im-blick.de (PR RFID im Blick) Use Cases Tue, 02 Jan 2018 00:00:00 +0100
Mit Datenbrillen, kollaborativen Robotern und mehr in die Industrie 4.0 https://www.rfid-im-blick.de/de/201712214238/mit-datenbrillen-kollaborativen-robotern-und-mehr-in-die-industrie-4-0.html https://www.rfid-im-blick.de/de/201712214238/mit-datenbrillen-kollaborativen-robotern-und-mehr-in-die-industrie-4-0.html Aus eigenen Industrie-4.0-Projekten sind für WS Kunststoff-Service heute neue Business-Modelle entstanden.

Wassim Saeidi, Geschäftsführer, und Jörg Naffin, Beratung & Vertrieb, WS Kunststoff-Service, im Gespräch mit RFID im Blick

Bauteilmontage, Anlagenbau und Beratung aus einer Hand

Für WS Kunststoff-Service ist das stetige Testen und Umsetzen von Innovationen im Rahmen der Industrie 4.0 „Daily Business“. Neben den Kernkompetenzen Baugruppenmontage sowie Maschinen- und Anlagenbau hat das Unternehmen seit der Gründung in 2011 voll auf digitale Technologien gesetzt und eigene Digital- Kompetenzen permanent erweitert. 2014 setzte das Unternehmen ein Novum in der Baugruppenmontage für einen Zulieferer des Automobilunternehmens Smart um. Türaußengriffe wurden nicht nur als Auftragsfertigung zusammengesetzt, WS übernahm auch gleich die abschließende Qualitätskontrolle der Türgriffe. Geschäftsführer Wassim Saeidi erklärt:

„Vor der Zusammenarbeit mit uns schickte der Zulieferer die Einzelteile an einen Dienstleister zur Montage. Dieser setzte die Türgriffe zusammen und schickte die fertigen Module wiederum zur Kontrolle an den Zulieferer, welcher sie nach intensiven Qualitätstests an Smart sendete. Um diesen Prozess zu verschlanken und um einen zusätzlichen Arbeitsschritt in der Logistik zu sparen, boten wir an, auch die abschließende Qualitätskontrolle zu übernehmen.“

Aus solchen Projekten sind heute neue Business-Modelle entstanden. Neben der Baugruppenmontage fertigt das Unternehmen Anlagen für die Montage und fungiert als Berater in Industrie-4.0-Projekten.

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presse@rfid-im-blick.de (PR RFID im Blick) Use Cases Thu, 21 Dec 2017 08:30:12 +0100
Mit RFID Dokumente finden statt suchen https://www.rfid-im-blick.de/de/201712204236/mit-rfid-dokumente-finden-statt-suchen.html https://www.rfid-im-blick.de/de/201712204236/mit-rfid-dokumente-finden-statt-suchen.html Das Bezirksgericht Warschau ist das größte Registergericht Polens und archiviert mehr als 500.000 Akten.

Piotr Derengiewicz, Managing Director, DG Studio, im Interview mit RFID im Blick

Mangelnde Effizienz durch manuelle Suchvorgänge

Vor der Implementierung von RFID arbeitete ein Serviceteam von zehn Personen zwölf Stunden täglich daran, Dokumente zu finden und bereitzustellen. „Im Falle einer gerichtlichen Anfrage benötigten die Mitarbeiter etwa drei Tage, um die angeforderten Dokumente zu finden – wenn diese korrekt abgelegt waren. Anfragen von Privatpersonen dauerten drei bis fünf Tage. In manchen Fällen dauerte es wesentlich länger. Gesetzlich ist das Registergericht allerdings dazu verpflichtet, Akten innerhalb von sieben Werktagen bereitzustellen“, erklärt Piotr Derengiewicz, der als IT-Berater die IT-Prozesse des Registergerichts verantwortet.

Der Grund für die mangelnde Effizienz: manuelle Ablage- und Suchprozesse, die zu falsch abgelegten Akten und mangelnden Informationen führten, wer welche Akte wann wohin gebracht hatte.

Suchzeiten bis zu drei Monaten waren normal

Die falsche Kennzeichnung von Aktenziffern und die fehlende Übersicht über die Verfügbarkeit und den Status von Dokumenten im Archiv erschwerten die Suche nach benötigten Akten. Laut Piotr Derengiewicz dauerte die Suche nach verspäteten und verlorenen Dokumenten teilweise bis zu drei Monate. „Wir benötigten eine effiziente Lösung, die den Checking-Prozess für Akten verbessern und gleichzeitig die Suche nach Akten vereinfachen konnte. Elektronische Dokumentenverwaltungen bieten die Möglichkeit, außerhalb des Archivs nach Akten zu suchen und ihren Status jederzeit einsehen zu können. Dies reduziert die Zugriffszeiten für Akten ebenso wie die Zeit, um Akten zu teilen.“

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presse@rfid-im-blick.de (PR RFID im Blick) Use Cases Wed, 20 Dec 2017 08:02:38 +0100
Israelitisches Krankenhaus Hamburg spart 50% Berufskleidung mit RFID https://www.rfid-im-blick.de/de/201712194233/israelitisches-krankenhaus-hamburg-spart-50-berufskleidung-mit-rfid.html https://www.rfid-im-blick.de/de/201712194233/israelitisches-krankenhaus-hamburg-spart-50-berufskleidung-mit-rfid.html Der RFID-Bekleidungsautomat wickelt circa 1.000 Kleidungsstücke pro Woche ab.

Ilhan Temiz, Betriebsleiter Wäschedienstleistungen – Reinigung – Bettenaufbereitung, Dienstleistungsgesellschaft des Israelitischen Krankenhauses, im Gespräch mit RFID im Blick

Ohne RFID: Umfangreiche Vorbereitung der personalisierten Wäsche nötig

Vor der Einführung einer intelligenten Wäschemanagementlösung organisierte das Israelitische Krankenhaus die Aufbereitung und Distribution der Berufsbekleidung manuell über separate Wäschecontainer für die einzelnen Stationen. Ilhan Temiz erläutert:

„Für jede Station musste zeitlich im Voraus die jeweils passende Menge und Ausstattung an Berufsbekleidung bei der Wäscherei geordert werden. Rund 300 personalisierte Fächer wurden mit einem Bekleidungsset mit Wäsche für eine Woche pro Mitarbeiter ausgestattet. Weitere Sets für jeden Mitarbeiter befanden sich zeitgleich in der Logistik und in der Aufbereitung. Dies führte zu einem hohen sich im Umlauf befindlichen Wäschevolumen und damit einhergehend zu hohen Kosten sowie zu mangelnder Transparenz.“

Mit RFID: Intelligenter Bekleidungsautomat und Pool-Kleidung

Die Lösung: Ein intelligentes Wäschemanagement über einen Bekleidungsautomaten und mit HF-Chips getaggter Berufsbekleidung.

Lesen Sie weiter: Der vollständige Beitrag ist in der aktuellen Novemberausgabe 2017 des Fachmagazins RFID im Blick erschienen.

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presse@rfid-im-blick.de (PR RFID im Blick) Use Cases Tue, 19 Dec 2017 08:00:21 +0100
Desma entwickelt Maschinen für die Schuhproduktion 4.0 https://www.rfid-im-blick.de/de/201712144232/desma-entwickelt-maschinen-fuer-die-schuhproduktion-4-0.html https://www.rfid-im-blick.de/de/201712144232/desma-entwickelt-maschinen-fuer-die-schuhproduktion-4-0.html Eine Rundtischanlage von Desma produziert im Direktansohlungsverfahren, bei dem flüssiger Kunststoff direkt an den Schaft gespritzt wird, im Zehn-Sekunden- Takt.

Christian Decker und Klaus Freese, Geschäftsführer, Desma Schuhmaschinen, im Gespräch mit RFID im Blick

Weltmarktführer in der industriellen Schuhmaschinenherstellung

Desma entwickelt individuelle Schuhmaschinen-Anlagen – und ist Weltmarktführer im Bereich der industriellen Fertigung von Arbeitsschuhen.

„90 Prozent der weltweit 23 Milliarden verkauften Schuhe werden in Handarbeit gefertigt. Mit 57 Prozent aller weltweit produzierten Schuhe ist China Weltmarktführer in der Handfertigung. Nur zehn Prozent aller Schuhe werden industriell hergestellt. In dieser Nische sind wir aufgrund unserer spezialisierten und passgenauen Anlagen Weltmarktführer. 80 Prozent aller weltweit produzierten Arbeitsschuhe werden auf Desma- Maschinen hergestellt“, erläutert Klaus Freese, Geschäftsführer, Desma Schuhmaschinen. „Wir entwickeln Sondermaschinen sowie Automatisierungssysteme für die industrielle Schuhfertigung für alle Schuharten, von Damen- und Herrenschuhen über Sport- und Arbeitsschuhe bis hin zu Kinderschuhen.“

Weltweiter Schuhkonsum steigt jährlich um zwei Prozent

Im Jahr 2016 wurden 23 Milliarden Paar Schuhe gefertigt, davon rund 20 Milliarden von Hand. Der weltweite Schuhkonsum steigt jährlich um zwei Prozent. Der steigende Wohlstand in Asien trägt verstärkt zum zunehmenden Schuhkonsum bei. Während vor zehn Jahren Chinesen im Durchschnitt 1,3 Paar Schuhe im Jahr neu kauften, waren es 2016 bereits drei Paar pro Kopf. Nordamerika führt das Ranking mit 7,6 Paar Schuhen pro Kopf an. Europa liegt mit jährlich 4,8 Paar neu gekauften Schuhen knapp über dem weltweiten Durchschnitt von drei Paar Schuhen pro Kopf, die neu gekauft werden.

Rentable Fertigung bis zur Losgröße eins

Wo niedrige Stückzahlen mit weniger als 1.200 Paar Schuhen pro Schicht bis zum Individualisierungsgrad Losgröße eins produziert werden, ermöglichen Spezialmaschinen mit Robotik-Technologie einen nachhaltigen ROI. Der Retailer kann so passgenau auf den Kundenfuß zugeschnittene Schuhlösungen anbieten. Lederschuhe werden durch Schuhe auf Polymerbasis ersetzt, was zu einer gesteigerten Nachhaltigkeit, um bis zu 90 Prozent kürzere Produktionszeiten sowie einer verbreiterten Produktvielfalt führt. Nur noch Energie, das Material sowie die Maschine werden für die Schuhherstellung benötigt.

Lesen Sie weiter: Der vollständige Beitrag ist in der aktuellen Novemberausgabe 2017 des Fachmagazins RFID im Blick erschienen.

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presse@rfid-im-blick.de (PR RFID im Blick) Use Cases Mon, 18 Dec 2017 08:00:49 +0100
Mercedes-Benz Vans setzt auf RFID in der Fertigung https://www.rfid-im-blick.de/de/201712154227/mercedes-benz-vans-setzt-auf-rfid-in-der-fertigung.html https://www.rfid-im-blick.de/de/201712154227/mercedes-benz-vans-setzt-auf-rfid-in-der-fertigung.html Mercedes-Benz Vans verbaut beinahe 100 verschiedene Außenspiegel - RFID kann diese Herausforderung managen.

Michael Trunschke, Leiter des RFID-Projekts, Mercedes-Benz Werk Ludwigsfelde, und Holger Seidel, Leiter Logistik und Fabriksysteme, Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, im Interview mit RFID im Blick

Mehr Transparenz trotz steigender Variantenvielfalt

Der Individualisierungsgrad von Fahrzeugen steigt kontinuierlich, die Automobilproduktion nähert sich mit großen Schritten der Fertigung in Losgröße 1. Das gilt gleichermaßen für Pkw als auch für Transporter, die in den Mercedes-Benz Vans Werken weltweit von den Bändern laufen. RFID-Projektleiter Michael Trunschke gibt einen Einblick in die zunehmende Komplexität:

„Aktuell verbauen wir 68 Außenspiegelvarianten. Mit der in Kürze startenden Produktion des neuen Sprinter- Modells werden weitere Varianten hinzukommen, sodass wir beinahe 100 verschiedene Außenspiegel verbauen werden. Bei den Fahrzeugsitzen wird es durch den Produktionsstart des neuen Modells insgesamt zu einer rund 20-prozentigen Steigerung der Variantenvielfalt kommen.“

Diese Steigerungszahlen von lediglich zwei beispielhaften Bauteilgruppen sind ein Beleg für die Herausforderungen, vor denen die Produktionsplaner bei Mercedes-Benz Vans stehen, um eine höchstmögliche Fertigungstransparenz zu schaffen.

Ein Industrie-4.0-Checkup als Startpunkt

Holger Seidel, Fraunhofer IFF, unterstützte das Werk in Ludwigsfelde mit einem umfassenden Industrie-4.0- Check-up.

Holger SeidelHolger Seidel „Gemäß dem Leitsatz ‚Alles was ich identifizieren kann, kann ich steuern‘, wurden im Rahmen des Checkups verschiedene, konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet. Für die Bauteilidentifikation und Dokumentation des Verbaus erwies sich RFID als die passende Lösung, die auch für zahlreiche weitere Ansätze geeignet ist“, so Seidel.

Intensive Vorstudien für den RFID-Einsatz

In der Analysephase des Checkups für das RFID-Projekt, der Ende 2014 startete, standen Fragen der Prozess- und Technologieeignung sowie die Definition von Aufwand und Nutzen im Fokus. Im zweiten Schritt folgte die Festlegung der zu betrachtenden Teile unter Berücksichtigung des möglichen ROI.

Lesen Sie weiter: Der vollständige Beitrag ist in der aktuellen Novemberausgabe 2017 des Fachmagazins RFID im Blick erschienen.

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presse@rfid-im-blick.de (PR RFID im Blick) Use Cases Fri, 15 Dec 2017 08:30:03 +0100
An der Charité kommt das RFID-Tracking ins Rollen https://www.rfid-im-blick.de/de/201712144226/an-der-charite-kommt-das-rfid-tracking-ins-rollen.html https://www.rfid-im-blick.de/de/201712144226/an-der-charite-kommt-das-rfid-tracking-ins-rollen.html Die Charité setzt am Campus Mitte bis zu 100 Fallwagen zwischen Lager, ZSV und OP ein.

Maike Kukies, Projektleitung Fallwagen, Zentrale Sterilgutversorgung, Charité CFM Facility Management, im Gespräch mit RFID im Blick

Herausforderung: Lokalisierung von Operationsmaterial

Eine optimierte Bereitstellung von Operationsmaterial und Sieben im korrekten Operationssaal zum richtigen Zeitpunkt erfordert eine standardisierte und automatisierte Logistik und Distribution. Um die Verfügbarkeit von rund 4.500 Sieben auf dem Campus Mitte und dem Campus Virchow-Klinikum zu gewährleisten, will die Charité CFM Facility Management im Campus Mitte eine Kombination von Trackingtechnologien für das Verfolgen der Fallwagen einsetzen.

Die Inbetriebnahme eines Neubaus durch die CFM in 2017 bot die Möglichkeit, eine Vertikallogistik zwischen Materiallager und OP-Bereich zu installieren und ermöglicht, eine deutlich geringere Anzahl von Fallwagen – unter 100, jedoch mit Mehrfachnutzung pro Tag – zu tracken. Das Verfolgen des Fallwagens ist einfacher und kosteneffizienter als das Verfolgen jedes einzelnen Siebes und liefert das gleiche Ergebnis: die eindeutige Lokalisierung des Siebes.

Charité testete sowohl BLE als auch RFID

Seit Februar 2016 setzt die Charité CFM Facility Management RFID zum Erfassen von Instrumenten auf Einzelteilebene im Echtbetrieb in der Sterilgutversorgung ein. Im gleichen Jahr wurde ein Pilot zum Tracking von Transportwagen in der Logistik via QR-Code durchgeführt. Ein Mitarbeiter scannte Wagen und Raum zur Lokalisierung. Bei dieser Lösung entstanden nahezu keine Kosten für die Infrastruktur und der eingesetzte QR-Code- Handscanner wurde auch für andere Aufgaben genutzt.

„In 2017 haben wir energieeffiziente, kostengünstige BLE-Beacons zur Navigation getestet. Jedoch stellen die geringe Lebensdauer der Batterien sowie die Waschbarkeit der Beacons bis lediglich maximal 60 Grad Celsius in der Reinigung und Aufbereitung der Transportwagen eine bislang noch nicht lösbare Herausforderung dar“, so Maike Kukies.

Neubau schafft sterile Verbindung zwischen Lager, ZSV und OP

Durch den Neubau wurde eine direkte Verbindung zwischen dem Fallwagenlager, der Zentralen Sterilgutversorgung (ZSV) und dem OP-Bereich des Campus Mitte geschaffen. Im Zuge des Neubaus wurden zwei Aufzüge mit direkter Verbindung zu den OP-Räumen installiert, ein weiterer Aufzug führt direkt zur Entsorgung. Dadurch wird eine optimale Fallwagenversorgung ermöglicht. Das Material und die Siebe können ohne weitere Verpackung direkt in den OP gebracht werden.

Im 429 Quadratmeter großen Lager befinden sich 175 Schränke für rund 1.200 Siebe sowie 105 Regale für rund 880 Artikel. Durch die Standardisierung und Optimierung des Verfahrens steht ein optimal ausgestatteter Fallwagen pro Patient 24 Stunden just-in-time zur Verfügung. Auf Basis eines automatisierten Fallwagen-Trackings könnten die darauf befindlichen sterilen Versorgungsbehälter sowie das medizinische Versorgungsmaterial in Zukunft lückenlos verfolgt werden.

Lesen Sie weiter: Der vollständige Beitrag ist in der aktuellen Novemberausgabe 2017 des Fachmagazins RFID im Blick erschienen.

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presse@rfid-im-blick.de (PR RFID im Blick) Use Cases Thu, 14 Dec 2017 14:29:45 +0100
Neue RFID-Tags können Billionen Objekte mit dem IoT verbinden https://www.rfid-im-blick.de/de/201712124213/neue-rfid-tags-koennen-billionen-objekte-mit-dem-iot-verbinden.html https://www.rfid-im-blick.de/de/201712124213/neue-rfid-tags-koennen-billionen-objekte-mit-dem-iot-verbinden.html Das Forschungsinstitut Imec präsentierte auf der RFID & Wireless IoT tomorrow Dünnschichtelektronik-RFID-Tags mit Siebdruck-Antenne.

Dr. Alexander Mityashin, Leiter des Programms für Dünnschichtelektronik des Imec, im Gespräch mit RFID im Blick

Kunststoff-RFID ermöglicht universelle Item-Level-Identifikation

In manchen Branchen, ist Dr. Alexander Mityashin überzeugt, können zwingende Business Cases für den RFID-Einsatz mangels passender Angebote nicht befriedigt werden. Die Trends gehen zu Anwendungen, die mit aktueller RFID-Technologie noch nicht vollends umsetzbar seien:

„Was sind beispielsweise die Trends im Handel? Automatische Lieferdrohnen, Shopping ohne Check-Out, Smart Shelves, intelligente Kühlschränke. All diese Anwendungen basieren auf Item-Level-Identifikation.

Der Knackpunkt ist der Maßstab: Jedes Jahr werden etwa zehn Billionen Produkte in Supermärkten verkauft. Um sie alle eindeutig zu identifizieren, müssten sie mit Tags ausgestattet werden. Dieser Prozess muss in erster Linie schnell sein – jede Sekunde werden weltweit 300.000 Produkte verkauft. Außerdem muss der Prozess kosteneffizient sein, was bedeutet, dass das Tagging nur etwa ein Prozent des Produktpreises kosten darf.“

Mityashin und sein Team befinden sich zu diesem Thema im permanenten Austausch mit potenziellen Anwendern - insbesondere aus Verpackungsindustrie und Handel.

„Alle potenziellen Stakeholder tendieren zur gleichen Meinung: Aktuelle RFID-Technologie auf Siliziumbasis ist für universelle Item-Level-Identifikation nicht geeignet. Rein rechnerisch sind alle Siliziumanbieter nicht in der Lage, die benötigten Tags in so kurzer Zeit zu liefern. Dadurch müssen wir neue Wege beschreiten, um eine einzigartige Innovation zu schaffen.“

Neuentwicklung nutzt Prozesse aus der Displayherstellung

Der ideale Herstellungsprozess für zukünftige RFID-Lösungen muss hohe Stückzahlen in kurzer Zeit und zu geringen Kosten fertigen können. Das Imec startete daher eine vertiefende Studie und untersuchte zwei Schlüsseltechnologien aus der Bildschirmherstellung und der Druckindustrie:

„Bei der Bildschirmherstellung werden Milliarden Transistoren gleichzeitig auf eine bis zu zehn Quadratmeter große Glasplatte aufgeschichtet. Diese Platte wird später in kleinere Displays zerschnitten. Würden die Platte stattdessen mit RFID-Chips bestückt, könnte in einem Produktionsschritt eine hohe Zahl an Tags erzeugt werden.“

Tag-Prototyp ist mit NFC-fähigen Smartphones lesbar

Bei der Übertragung auf die Tag-Herstellung mussten Mityashin und sein Team aber eine Schwierigkeit lösen: die Performanz der entstehenden RFID-Tags.

„Transistoren, die in Displays verwendet werden, sind vergleichsweise langsam und für gewöhnlich zu ‚schwach‘ für RFID-Anwendungen. Daher mussten wir eine Innovation im Halbleiterdesign schaffen.

Wir reizten die technischen Möglichkeiten aus, bis wir einen 13,56 Megahertz-Betrieb erreichen konnten. Die aktuellsten Designs sind kompatibel mit dem ISO-14443A-Standard.“

Der ISO-14443A-Standard wurde ursprünglich für Siliziumelektronik entwickelt. Die Forscher am Imec haben demonstriert, dass er auch mit Kunststoffelektronik umsetzbar ist. Ihr Tag-Prototyp kann auch von NFC-fähigen Smartphones gelesen werden, was zahlreiche Anwendungen ermöglicht. In einem nächsten Schritt prüft das Imec die technische und kommerzielle Machbarkeit von UHF-Tags mit Kunststoffelektronik.

Vollständiges Interview in RFID im Blick

Das vollständige Interview mit Dr. Alexander Mityashin lesen Sie in der Septemberausgabe von, dem Fachmagazin für wireless IoT. Das ganze Spektrum von RFID & Wireless IoT auf 82 Seiten!

Auf der kommenden RFID & Wireless IoT tomorrow 2018 am 30. und 31. Oktober in Frankfurt/Darmstadt werden Forschungsthemen erneut im Fokus stehen! Vertreter von Forschungsinstituten geben Einblicke in den Stand der Spitzenforschung und die technologischen Fortschritte von morgen.

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presse@rfid-im-blick.de (PR RFID im Blick) Artikel Tue, 12 Dec 2017 08:36:26 +0100
Das Wettrennen um die beste LPWAN-Anwendung ist eröffnet! https://www.rfid-im-blick.de/de/201712074212/das-wettrennen-um-die-beste-lpwan-anwendung-ist-eroeffnet.html https://www.rfid-im-blick.de/de/201712074212/das-wettrennen-um-die-beste-lpwan-anwendung-ist-eroeffnet.html Der Flughafen Leipzig-Halle bot eine herausfordernde Anwendungsumgebung, auf die das Technologieprofil von LPWAN passte.

Hon.-Prof. Dr.-Ing. Klaus Richter, Leiter Materialflusstechnik und -systeme, Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, im Interview mit RFID im Blick

Die Herausforderung: Lückenlose Konnektivität und Kosten

Die Logistikbranche hat einen hohen Bedarf an Lösungen für eine lückenlose Überwachung aller Frachtstücke. Mit der Digitalisierung der Logistik sollten in den weltweiten Supply Chains die Fracht eines Kunden jederzeit lokalisierbar sein und Daten über Vorfälle, wie beispielsweise Verladefehler oder Unfälle, unmittelbar vorliegen. Dies erfordert eine hohe Konnektivität. Zudem muss die Monitoring-Lösung jahrelang ohne Wartung funktionieren und kostenseitig abbildbar bleiben. Welches ist die richtige Technologie für diese Herausforderung?

Technologieprofil von existierenden Wireless-Technologien nicht passend

Bisherige Lösungen boten für bestimmte Anwendungen in der Logistik nicht das passende Technologieprofil oder waren zu kostspielig für den flächendeckenden Dauereinsatz, berichtet Hon.-Prof. Dr.-Ing. Klaus Richter vom Fraunhofer IFF:

„Datenlogger mit RFID, NFC oder BLE, die in der Logistik bereits eingesetzt werden, ermöglichen das Auslesen von Daten nur nach der Ankunft. GSM kann zwar überall auf der Welt die Kommunikation aufrechterhalten, weist aber hohe Energieverbräuche sowie teure Datenraten auf. WLAN profitiert von einer weithin verfügbaren Infrastruktur, benötigt aber auch zu viel Energie für eine mobile Lösung und ist auf dem weiträumigen Umfeld eines Flughafens störanfällig.“

Die technischen Grenzen von LPWAN sind noch nicht ausgereizt

LPWAN ermöglicht im Vergleich zu anderen lokalen Funknetzwerken hohe Reichweiten von bis zu mehreren Kilometern sowie eine permanente Konnektivität. Der Energieverbrauch ist niedrig. Wartungsintervalle von mehreren Jahren sind ein weiteres Pro-Argument. Die nutzbare Übertragungsrate hingegen ist wesentlich niedriger als bei WLAN oder GSM: „Die ersten erfolgreichen Use Cases für LPWAN stammen aus dem Smart Metering. Dort müssen nur geringe Datenmengen übertragen werden. Die Logistik stellt höhere Anforderungen, insbesondere wenn Zustandsdaten übermittelt werden sollen.“

Fraunhofer IFF entwickelt Use Cases für LPWAN

Das Fraunhofer IFF beschäftigt sich seit 2015 mit LPWAN-Anwendungen. Hier kommt den Logistik-Forschern eine Vermittlerrolle zu: das Institut realisiert übergreifende Use Cases, die die Eignung von Technologien in geschickten Kombinationen in der Praxis demonstrieren.

Unter diesen Gesichtspunkten suchte das Fraunhofer IFF eine geeignete Anwendung für LPWAN, die mit vergleichbaren Technologien nicht effizient oder rentabel umsetzbar war. Der Flughafen Leipzig-Halle bot eine herausfordernde Anwendungsumgebung, auf die das Technologieprofil von LPWAN passte.

Vollständiges Interview in RFID im Blick

Das vollständige Interview mit Prof. Klaus Richter lesen Sie in der Novemberausgabe von RFID im Blick, dem Fachmagazin für wireless IoT. Das ganze Spektrum von RFID & Wireless IoT auf 82 Seiten!

Auch auf der RFID & Wireless IoT tomorrow 2018 am 30. und 31. Oktober in Frankfurt/Darmstadt wird LPWAN im Fokus stehen! Experten präsentieren Produkte, Anwendungsbereiche und Komplettlösungen für LPWAN.

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presse@rfid-im-blick.de (PR RFID im Blick) Artikel Mon, 11 Dec 2017 08:11:50 +0100